Schlagwort-Archive: 2014

Früher war mehr Lametta? Bei uns nicht!

Während die Auflage der meisten althergebrachten Jagdmedien seit vielen Jahren stetig und teilweise dramatisch sinkt, kennt unsere Serverstatistik nur eine Richtung: Aufwärts! Immer mehr Menschen besuchen diese junge und vergleichsweise bescheiden ausgestattete Seite, immer mehr Leute lesen www.jawina.de, Tausende jeden Tag, Zigtausende im Monat! Für diesen Erfolg wollen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken bei allen, die dazu beigetragen haben: Lesern, Kommentatoren und ganz besonders natürlich bei den Jawina-Autoren! Wir wünschen allen Lesern und Freunden dieser Seite Frohe Feiertage und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr 2015.

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DJV-Artenschutzsymposium: Jagd ist praktizierter Artenschutz

Auf dem 2-tägigen, von Deutschem Jagdverband (DJV) und Landesjagdverband Thüringen (LJV) veranstalteten Artenschutzsymposium am 27. und 28. September in Erfurt präsentierten Experten aus ganz Deutschland erfolgreiche Artenschutzprojekte in der Agrarlandschaft. Für Großtrappe, Kiebitz, Auer- und Birkhuhn oder Sumpfschildkröte habe sich gezeigt: Lebensraum verbessernde Maßnahmen allein reichen nicht, Fressfeinde wie Fuchs, Marder oder Waschbär müssen reduziert werden. Letzterer macht dem seltenen Auerwild und dem Uhu in Thüringen zu schaffen: Die Arbeitsgruppe Artenschutz hat nachgewiesen, dass der nordamerikanische Kleinbär bereits ein Viertel aller Uhu-Brutplätze in Thüringen besetzt und auch Eier sowie Nachwuchs frisst. In einigen Horstbereichen ist seit mehr als einem Jahrzehnt kein Uhu-Nachwuchs mehr groß geworden. Die Arbeitsgruppe fordert deshalb jetzt den verstärkten Einsatz der Fangjagd.

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Die Wahl der Qual

DJV veröffentlicht Wahlprüfsteine zur Europawahl – was Parteien zur Jagd sagen.

Für die Europawahl am 25. Mai 2014 befragte der DJV die im Europaparlament vertretenen deutschen Parteien zu jagdlichen Themen. Der DJV hat eine tabellarische Gesamtübersicht veröffentlicht. Eine ausführliche Darstellung der Standpunkte finden Sie hier.

Die 96 deutschen Europa-Abgeordneten werden von den rund 64 Millionen Wahlberechtigten gewählt. Anhand der vom DJV erstellten „Wahlprüfsteine“ können Jägerinnen und Jäger entscheiden, welcher Partei sie ihre Stimme geben. Die Fragen sind den fünf Bereichen „Eigenständigkeit der Jagd“, „FFH-Richtlinie und Vogel-Richtlinie“, „Tierschutz“, „Waffenrecht“ und „Lebensmittelhygiene“ zugeordnet.

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Bockjagd 2014 – Die (Er)Lösung

Wir dürfen Vollzug melden: Bereits am 1. Mai um 6 Uhr 10 fand stellte sich die (Er)Lösung für den beschriebenen Fall fortgeschrittener Trophäenwandasymmetrie ein. Und zwar in Gestalt eines mehrjährigen Gablers, den das aus ca. 70 Meter Entfernung angetragene Barnes TTSX-Geschoss im Kaliber 8×57 IS im Knall umwarf. Woraufhin der Erleger zufrieden das Gewehr abstellte. Woraufhin der Bock wieder auf die Läufer kam und wie die sprichwörtliche Pershing abging. Und im Unterholz verschwand.

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Agrarministerkonferenz: Zügige Bleifrei-Lösung gefordert

Bleifrei kommt – davon ist nach den Verlautbarungen auf der Agrarministerkonferenz, die am 3. und 4. April in Cottbus stattfand, auszugehen: “Die Länder sind sich einig, dass eine zügige Novellierung des Bundesjagdgesetzes erfolgen muss mit dem Ziel des Verbotes bleihaltiger Jagdmunition bei Gewährleistung einer zuverlässigen tierschutzgerechten Tötungswirkung, heißt es in einer Pressemitteilung des Landwirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommerns (MV). „Es ist für mich wichtig, dass Wildbret als Lebensmittel zu 100 % bleifrei sein muss. Es besteht für mich die Hoffnung, dass der Bund schnell entsprechend handeln wird“, so fasst MV-Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD), die Auffassung der Konferenzteilnehmer zusammen. Wer nach diesem Statement noch einen größeren Vorrat herkömmlicher Bleimunition anlegt, ist selber Schuld.

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Dem Waschbären auf der Spur

DJV vertritt Jägerschaft auf der Internationalen Grünen Woche 2014

Wildtiere in der Stadt? Für viele Bürger eine schöne Vorstellung von Naturnähe. Doch was tun, wenn Wildschweine über den Spielplatz streifen, Marder auf dem Dachboden heimisch werden oder Waschbären die Mülltonnen stürmen? Jäger wissen in solchen Fällen Rat und geben ihre Kenntnisse gern am Stand des DJV in Halle 26a an die Besucher der Internationalen Grünen Woche weiter.

Wer wissen möchte, worin sich Waschbär und Dachs unterscheiden oder welchen Verwandtschaftsgrad Baum- und Steinmarder haben, ist im naturnahen Biotop des DJV richtig: Auf 300 Quadratmetern können Besucher aller Altersklassen unter fachkundiger Anleitung des Lernort-Natur-Teams auf einem Parcours pirschen und die heimische Flora und Fauna kennen lernen. Ein spannendes Quiz führt dicht heran an die Wildtiere. Die Initiative Lernort Natur wurde bereits zum zweiten Mal von der UNESCO ausgezeichnet.

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