Sogar der Nabu befürwortet Nilgans-Jagd

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In den Siebzigerjahren sind vor allem in den Niederlanden einige als Ziervögel gehaltene Nilgänse aus der Gefangenschaft entkommen. Seitdem breitet sich die invasive Art in Mitteleuropa aus. Der DJV meldet aktuell eine Vergrößerung des Verbreitungsgebiets um 71 Prozent in den vergangenen acht Jahren. In allen deutschen Bundesländern mit Ausnahme von Berlin ist die Nilgans als Brutvogel nachgewiesen. Problematisch an den Vögeln ist, dass sie während der Brut zum Beispiel Weißstorchennester, Wanderfalkenhorste und Schleiereulennistplätze übernehmen und diese Arten so beim Brutgeschäft stören. Außerdem sin Nilgänse während der Brut territorial und vertreiben andere Entenarten aggressiv aus ihrem Revier. “Attacken auf Junge führende Stockenten enden manchmal mit dem Tod von Stockentenküken”, heißt es auf Wikipedia.

Deshalb befürwortet der sich sonst eher jagdkritisch gebende Naturschutzverein Nabu die Bejagung der Nilgans: “Aus Sicht des Naturschutzes wäre eine Freigabe der Nilgans zur Jagd in allen Bundesländern denkbar”, sagte NABU-Ornithologe Lars Lachmann gegenüber dem NDR. red.

Beitragsbild: Nilgans. Autor: Frank Liebig, Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany Lizenz.

Die Red. dankt JAWINA-Leser RK für den Hinweis!

Ein Gedanke zu „Sogar der Nabu befürwortet Nilgans-Jagd

  1. Kr.-Itisch

    Na warten wir es mal ab, ob der Ornithologe nicht wieder zurückgepfiffen wird.
    Bei einen Fürsprache der Jagd auf den Waschbären seitens des NABU wurde der Ornithologe, der das gefordert hat, recht schnell mundtot gemacht.

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