Slowakei: Wolfsjagd eröffnet

Das slowakische Landwirtschaftsministerium in Bratislava hat die diesjährige Wolfsjagd-Saison eröffnet. 70 der schätzungsweise 200 bis 400 slowakischen Wölfe sind zum Abschuss freigegeben. Im Vorjahr waren noch 90 Wölfe freigegeben worden. Neu ist, dass dieses Jahr auch die Wolfsjagd im Rahmen einer Drückjagd mit ca. 30 Schützen genehmigt wurde, wie der ORF berichtet. Sonst sei nur die Einzeljagd auf den Wolf gestattet. Tierschützer protestieren gegen die Wolfsjagd und fordern, den Wolf auch in der Slowakei unter Schutz zu stellen. SE

Beitragsbild: Ansitzjagd (Symbolbild). Foto: SE

4 Gedanken zu „Slowakei: Wolfsjagd eröffnet

  1. Paul

    ich bin der Meinung, das ( kontrollierte) Einzelabschüsse schon dazu beitragen würden, das Verhalten des Wolfes zu verändern. Bisher hat er doch keinerlei Gefahr für sich und sein Rudel gespürt. Er sollte auch “spüren “, das die Gefahr für ihn vom MENSCHEN ausgeht. Aus rein praktischen Erwägungen ,um seine Zurückhaltung gegenüber dem Menschen zu “erzeugen “und zu e r h a l t e n . Das schadet ihm nicht, bewahrt Menschen jedoch evtl. vor Angriffen. Ich denke mal, das sich diese Gedanken auch schon Leute gemacht haben, die Einfluß darauf haben : Macht es doch endlich so oder ähnlich. Wartet nicht, bis etwas passiert …. es wird sonst so kommen !!!!

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  2. Peter

    Wir leben in einer Kulturlandschaft wo es für alle Regeln geben muß. Es sind Staatliche Stellen die Situationen zu bewerten haben und auf Grund fachlicher Erkenntnisse Entscheidungen zu treffen und zu Verantworten haben.
    Die Unsitte wo Ahnungslose weil das Bild so harmlos und süs ist, demonstrieren kotzt mich an. Aber noch mehr verachte ich politische Entscheidungsträger die auf Stimmenfang, wieder besseren Wissen oder aus Überlebenstrieb, solchen unfundierten Schwachsinn unterstützen.
    Wenn ein Rundfunksender und Zeitungen von solchen Schwachsinn leben wollen, gehören sie geschlossen. Pressefreiheit hat nix mit verblödung zu tun.
    Wenn anständig Rescherschiert zu Tage kommt das staatliche Stellen unfundierte oder korupte Entscheidungen treffen, muss auch der Mut zur Berichterstattung vorhanden sein, ohne Blick auf allfällige Förderungen.

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