Skurriler Jagdunfall: BH als Lebensretter

Ein seltsamer Jagdunfall ereignete sich bei Gadebusch in Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Nordwestmecklenburg), wie die Gadebusch-Rehnaer Zeitung berichtet: Eine Radfahrerin legte am Straßenrand neben einem Acker eine Pause ein, als sie von einem Gegenstand im Brustbereich getroffen wurde. Auf dem Acker fand gerade eine Erntejagd statt. Der Ehemann der getroffenen Frau, auf deren Oberkörper sich mittlerweile ein zwei-Euro-Stück-großes Hämatom gebildet hatte, sprach den mutmaßlichen Schützen auf den Vorfall an.

Der Jagdleiter brach die Jagd sofort ab, ein Autofahrer fuhr die Frau ins Krankenhaus. Die Polizei untersuchte den Ort des Geschehens, maß das Schussfeld aus und suchte mit Sprengstoffhunden und Metalldetektoren nach Geschossresten. Im Schussrichtung wurde ein verendeter Frischling gefunden. Wahrscheinlich hat ein Abpraller, nachdem er den Körper des Frischlings durchschlagen hatte, die Frau getroffen. Glücklicherweise traf das Geschossfragment genau den Bügel des BHs der Frau – sonst hätte sie weitaus schlimmere, womöglich tödliche Verletzungen davontragen können. SE

Beitragsbild: Bustier, Autor: Tranquil Garden, Quelle: Wikipedia, verööfentlicht nach Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 generisch“

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