Sibirien: Jäger verspeisen Kameraden

In Sibirien soll es zu einem Fall von Kannibalismus gekommen sein: Nach einem Bericht det Moskauer Zeitung “Komsomolskaja Prawda” hatte sich eine Gruppe von vier Jägern in den Weiten der Taiga verirrt, monatelang streiften sie orientierungslos umher. Dabei sollen zwei Jäger mindestens einen Jagdkameraden erschlagen und aufgegessen haben.

Die Männer waren im August 2012 zu einer Jagd aufgebrochen und im November von einem Suchtrupp gefunden worden. Bei der Suche stieß das Rettungsteam auf die Schädel und Knochen eines Mannes. Der Obduktion zufolge soll er erschlagen und die Leiche zerschnitten worden sein. Das Schicksal des vierten Jägers ist unbekannt.

Die zwei Überlebenden müssen sich nun wegen Mordes vor Gericht verantworten. Sie hatten nach ihrer Rückkehr in die Zivilisation zuerst ausgesagt, von Gräsern und Kräutern gelebt zu haben. Inzwischen sollen sie jedoch eingeräumt haben, das Fleisch des – allerdings bei einem Umfall umgekommenen – Kameraden gegessen zu haben. Der vierte Jäger soll sich schon zuvor von den anderen getrennt haben. Kannibalismus ist in Russland nicht strafbar. SE

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