Sibirien: Braunbär attackiert und verscharrt Frau

Die 55 Jahre alte zweifache Mutter Nataya P. wollte in Wäldern bei Tynda in der Amur-Region Sibiriens in Begleitung ihres Hundes und eines Freundes Birkensaft sammeln. Plötzlich schlug der Hund an, er witterte die Gefahr. Unmittelbar darauf griff ein Braunbär erst den Hund, dann die Frau an, wie die Siberian Times berichtet. (Achtung, die Bilder auf der Seite sind nichts für schwache Nerven…). Der namentlich nicht genannte Freund ergriff die Flucht und holte Hilfe. Als die Retter in Begleitung eines Spezialisten für Wildtier-Angriffe am Ort des Geschehens eintrafen, attackierte die vier Jahre alte Bärin auch diese. Sie mussten die Bärin erschießen. Von Natalya P. war zunächst nichts zu sehen – dann entdeckten die Helfer eine blutüberströmte Hand, die aus einem Blätterhaufen herausragte. Der Bär hatte sein Opfer verscharrt, um es später zu verspeisen.

Das ist ein Verhalten, das Braunbären des Öfteren an den Tag legen und schon einigen Opfern von Bärenangriffen das Überleben ermöglichte. In Outdoor-Ratgebern (zum Beispiel hier oder hier oder hier) findet sich zum Thema “Verhalten bei einem Braunbärenangriff” dann auch oft die Empfehlung, sich tot zu stellen, wenn der Angriff nicht vermieden oder abgewehrt werden kann.

Natalya P. wurde bei dem Bärenangriff gefährlich an Kopf und Beinen verletzt, zudem erlitt die Postangestellte einen schweren Schock. Sie wurde ins Krankenhaus nach Tynda gebracht und befindet sich in kritischem Zustand. Wie es dem Hund erging, ist nicht bekannt. SE

Beitragsbild: Braunbär in Alaska frisst Lachs. Autor: Steve Hillebrand, US Fish & Wildlife Service, National Digital Library, Quelle: Wikipedia

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