Schweiz: Wolf im Kinderland

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Ein Wolf ist am hellichten Tag bei Obersaxen im Schweizer Kanton Graubünden durch das Kinderland einer Skischule gestreift. Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 09. Januar vor 8 Uhr früh. Eine von einem Augenzeugen erstellte Aufnahme des Wolfs wurde Schweizer Medien übermittelt. Der Wolf auf dem Bild streift anscheinend in aller Seelenruhe durch die Skischule, vorbei an bunt beleuchteten Buden. Der Bündner Jagdinspektor Adrian Arquint bestätigte gegenüber dem Schweizer Fernsehen SRF, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handele. Der für das Gebiet zuständige Wildhüter habe ihm berichtet, dass an dem Morgen Wölfe in der Umgebung gesichtet worden waren. In den vergangenen Wochen sind bereits mehrfach Wolfssichtungen aus der Umgebung Obersaxens gemeldet worden. Es sei “speziell”, dass sich der Wolf bei Tageslicht zeige, meint Arquint. Tagsüber sollten sich Wölfe nicht in der Nähe der Menschen aufhalten, so der Jagdinspektor gegenüber dem SRF. Schon zwei Mal sei versucht worden, die Wölfe durch Schüsse aus der Nähe der Siedlung zu vertreiben, heißt es in dem Bericht weiter. Dies solle nun nochmals probiert werden. red.

Beitragsbild: Wolf im Kinderland (Screenshot)

8 Gedanken zu „Schweiz: Wolf im Kinderland

  1. Anko

    “Schon zwei Mal sei versucht worden, die Wölfe durch Schüsse aus der Nähe der Siedlung zu vertreiben, heißt es in dem Bericht weiter. Dies solle nun nochmals probiert werden.”

    Beim dritten mal klappt es bestimmt …

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  2. Ronbi

    Sollten sich mal bei den Russen oder Rumänen schlau machen, was man das macht.
    Oder bei unseren Wolfsexperten – in die Hände klatschen.

    Schweizer Wölfe stammen entweder direkt aus Italien oder aus Frankreich. Französische Wölfe stammen wiederum aus Italien.
    Italien hat ein massives Problem mit Wolf-/Hundmischlingen.

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    1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

      Die ständigen Meldungen über das Unwesen des Wolfes und den darauf folgenden Reaktionen führen zu einer allgemeinen Wolfslethargie,
      und irgend wann interessiert sich niemand mehr dafür. Dann wird den Geschädigten nur noch Antidepressivum verabreicht und eine kostenlose Mitgliedschaft bei den Grünen.

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  3. Jäger aus Walhall

    Das kann kein Wolf sein. Der Wolf ist scheu und meidet den Menschen. Wurde gebetsmühlenartig immer wieder gesagt.
    Was sagen unsere Wolfsbeauftragtinnen dazu?

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  4. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Die Geschichte zeigt wieder deutlich, dass ein Schuss von einem Wolf, und von jedem anderen Tier, nur dann als bedrohlich empfunden wird, wenn er damit schlechte Erfahrung gemacht hat. Insofern sind sog. Warnschüsse auf unbejagte Wölfe ein reiner Witz. In Schweden ist man einen Schritt weiter. Das Vergrämen wurde mnach ausschließlich negativen Erfahrungen aufgegeben. Der neue § 45 a (Umgang mit dem Wolf) im Bundesnaturschutzgesetz wird nur dann etwas bringen, wenn die lupophil geprägten Naturschutzbehörden ihre restriktive Genehmigungspraxis ändern. Es darf bezweifelt werden, dass das geschieht!

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