Schweiz: Abschussverfügung für Wolf abgelaufen

Zunehmend kritische Töne in der Berichterstattung über den Wolf

Die im Schweizer Kanton Wallis verhängte Abschussverfügung für den Wolf M59, der innerhalb weniger Monate mehr als 50 Schafe gerissen hat, ist erfolglos verstrichen. Der Wolfsrüde konnte in der Frist von 60 Tagen nicht erlegt werden. Es ist die dritte erfolglose Abschussverfügung für einen Wolf im Kanton Wallis innerhalb eines Jahres. Sieben Wölfe sind im Wallis in den 21 Jahren seit der Rückkehr des Wolfs legal geschossen worden, wie 1815.ch berichtet, zwei weitere wurden gewildert.

Derweil mehren sich auch in Deutschland die kritischen Stimmen zur ungebremsten Ausbreitung des Wolfs: Ein kritischer Kommentar in der Boulevardzeitung B.Z. fragt: “Warum haben wir mit dem Wolf mehr Mitleid als mit dem Schaf?“, die Welt schreibt über “Die riskante Rückkehr des Wolfs nach Deutschland” und die Freie Presse berichtet über ein wolfskritisches Maislabyrinth. SE

Beitragsbild: Wolfsfutter. Foto: SE

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