Schatz, da ist was in der Butter!

Der irische Butterproduzent Kerrygold lehnte es auf Anfrage ab… Okay, lassen wir das. Was es hier wirklich zu sehen gibt, ist die Fütterung von Habichtküken in der Aufzuchtstation des Berliner Falkners Dr. Heinz Henning. Die Eier werden den Altvögeln abgenommen und im Brutkasten ausgebrütet, um jedes Risiko auszuschließen, dass die Eier zerstört werden. Nach dem Schlupf werden die Küken acht bis zwölf Tage künstlich aufgezogen. Um Fehlprägungen zu vermeiden, übernimmt dann Familie Habicht die weitere Erziehung. Die so gezogenen Habichte sind sowohl an Menschen, als auch an ihre Artgenossen gewöhnt und lassen sich später am besten abtragen.

Habichtkueken

Gereicht wird lecker Rattenfilet.
Fotos: SE

Habichtkueken

Mit ein paar Tröpfchen Elektrolytlösung, damit es besser rutscht.

Habichtkueken

Pinzette als Schnabelersatz.

Habichtkueken

Scheint zu schmecken.

Habichtkueken

Eine Handvoll Habicht…

Habichtkueken

Wehrhafte Habichtsmama: Das Habichtsweib ließ den vertrauten Falkner vertrauensvoll und ruhig ins Gehege, um die Jungvögel zu inspizieren. Als sich der unbekannte Fotograf der Brut nähern wollte, griff sie sofort an. Eiliger Rückzug war angesagt. Nach einigen Minuten ein neuer Anlauf: “Vorsicht, die sitzt da noch!”, warnt mich Heinz. Misstrauisch hatte das Weib über der Tür zum Gehege gesessen und nur darauf gewartet, dass ich es wagen würde, mich nochmal blicken zu lassen.

Habichtkueken

Habichtküken in der Warteschlange.

 

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