Sachsen: Wolf hetzt Hirsch durch Ortschaft

+++ Wölfe: Unterstützung für Abschussforderung des Reiterpräsidenten – SPD und Grüne dagegen +++ Bayern: Reh nach Wildunfall mitgenommen, zerlegt und eingefroren +++ Schweiz: Keine Abschussgenehmigung für Wölfe im Wallis +++

In Cunnewitz (Landkreis Bautzen) hat ein Wolf einen Damhirsch nachts durch die Ortschaft gejagt. bei seiner Flucht trampelte das panische Tier einen Zaun nieder, zerstörte Glasscheiben und prallte schließlich gegen ein massives Tor, woraufhin es verendete. Bewohner wurden aus dem Schlaf gerissen, der Wolf flüchtete, wie Radio Lausitz (mit Bildern des Vorfalls) berichtet. Ein weiterer Hirsch wurde in unmittelbarer Nähe gerissen und mit heraushängenden Gedärmen gefunden, möglicherweise von dem selben Wolf. Cunnewitz liegt im Bereich des Rosenthaler Rudels bzw. der Rosenthaler Rudel, es gibt Hinweise auf ein zweites Rudel in dem Gebiet. Die Anwohner von Cunnewitz fordern Radio Lausitz zufolge, dass die Politik endlich Schritte einleite, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole. Wölfe, die sich Siedlungen näherten oder Nutztiere rissen müssten “ohne Wenn und Aber” abgeschossen werden. Sie hätten Angst, dass sich ähnliche Vorfälle wiederholten. red.

Beitragsbild: Damhirsch. Foto: SE

2 Gedanken zu „Sachsen: Wolf hetzt Hirsch durch Ortschaft

  1. RK

    Auch hier wird es erst zu massiven Schäden (tote Kinder etc.) kommen müssen, bevor man auf die Warner hört, die schon seit Jahren vor der nahenden Gefahr warnen.

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  2. YT

    Auch hier wird der Wolf wieder als Verantwortlicher dargestellt, obwohl er als Täter noch überhaupt nicht nachgewiesen wurde, damit die “Warner” wieder ihren Senf dazu ablassen können. Das es, trotz aller Warnungen, nie zu einem ernsten Zwischenfall gekommen ist, interessiert hier ja nicht.

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