Sachsen: Streunender Hund sorgt für Aufregung im Wolfsgebiet

In den vergangenen Tagen gingen beim Wolfsmanagement aus den Landkreisen Görlitz und Bautzen wiederholt Sichtungsmeldungen eines „Wolfes“ auf Straßen oder in Ortschaften ein. Viele Beobachter konnten Bilder des Tieres machen, sodass die Meldungen überprüft werden konnten. Auf diesen Bildern ist zu erkennen, dass es sich um ein und denselben wolfsähnlichen Hund handelt – und nicht um einen Wolf. Der Hund ist bereits seit 2 Wochen unterwegs und wurde mehrmals zwischen Halbendorf/Schleife (LK Görlitz), Niederseifersdorf (LK Görlitz), Löbau (LK Görlitz), Weißenberg (LK Bautzen), sowie Panschwitz-Kuckau und Kamenz (jeweils LK Bautzen) gesehen und fotografiert.

Das Tier legt bemerkenswert weite Strecken am Tag zurück und ist meist auf Straßen unterwegs. Zuletzt wurde der Hund bei Kamenz gesehen. Wenn er die momentan eingeschlagene Laufrichtung beibehält ist nicht auszuschließen, dass er in den nächsten Tagen im Großraum Dresden gesehen werden kann. Der männliche Hund ist sehr wolfsähnlich gefärbt, etwa so groß wie ein Deutscher Schäferhund und trägt ein dunkles Halsband. Er zeigt Menschen und Autos gegenüber keine Scheu, ist nicht aggressiv, lässt sich aber nicht anfassen. Vermutlich ist das Tier dem Besitzer entlaufen oder wurde ausgesetzt.

Falls Sie den Hund erkennen und eventuelle Informationen zum Besitzer des Tieres haben, melden Sie sich bitte bei dem Ordnungsamt Ihres Landkreises, bei der Polizei oder beim Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ (Tel. 035772-46762, kontaktbuero@wolfsregion-lausitz.de).

Ein Gedanke zu „Sachsen: Streunender Hund sorgt für Aufregung im Wolfsgebiet

  1. Andreas L.

    Am 08.11.21014 in den späten Nachmittagstunden, so gegen 17:00 – 17:15 Uhr wurde dieses Tier von einem PKW-Fahrer und von mir auf der S 126 kurz vor Weißwasser aus Richtung Weißkeißel kommend neben der Fahrbahn laufend gesehen. Kurz vor dem Ortseingang lief er aber in ein Waldgebiet und wurde aus den Augen verlohren. Nach Erledigung von Einkäufen in Weißwasser, ca. 45 min. später wurde dasselbe Tier, ebenfalls auf der S 126, diesmal aber kurz vor dem Abzweig “Am Walde” welcher in die Ortslage Weißkeißel führt, von mir wieder gesichtet. Es lief wieder in Richtung Weißwasser. Ich wendete und fuhr, parallel zum laufenden Tier wieder in Richtung Weißwasser. Ich verständigte meine Kollegen (Polizei). Versuche sich dem Tier zu nähern, sind immer fehlgeschlagen, da das Tier dann schneller lief oder sich kurzzeitig in den Wald entfernte bzw. versuchte über die Fahrbahn zu wechseln. Dabei mußten einige PKW – Fahrer schon mal eine Vollbremsung vollziehen, obwohl die Polizeifahrzeuge sowie auch ich immer mit Warnblinkanlage fuhren und Lichtzeichen gaben. Kurz vor Weißwasser, in Höhe des Abzweiges zur “Süßmuthlinie” verschwand dann das Tier wieder im Wald in Richtung des dortigen Gewerbegebietes.
    Dies schreibe ich erst jetzt, da wir erst in den letzten Tagen während der Einweisung im Dienst von diesem streunenden Tier unterrrichtet wurden und ich danach auch im Internet ein Bild von diesem Tier sehen konnte.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.