Sachsen: Steuerzahler jubeln – drei neue Mitarbeiterinnen für Umweltbildung zum Thema Wolf

Wolfsscheune Rietschen mit neuer Besetzung und neuen Aufgaben

Am 1. Oktober 2019 hat die neue „Informationsstelle Wolfsscheune Rietschen“ ihre Arbeit am Standort des ehemaligen Kontaktbüros für Wölfe in Sachsen in Rietschen aufgenommen. Drei neue Mitarbeiterinnen sind künftig für den Bereich der Umweltbildungsarbeit zum Thema Wolf in Sachsen zuständig, wie das Landratsamt des Kreises Görlitz mitteilt. Die Informationsstelle ist dabei die zentrale Einrichtung für inhaltliche und methodische Anleitungen der Landkreise und kreisfreien Städte zum Thema Wolf. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Entwicklung und Überarbeitung von Schulungsunterlagen sowie die Bereitstellung von Umweltbildungspaketen für Kindergärten, Schulen und andere Kinder- und Jugendeinrichtungen in ganz Sachsen. Weiterhin werden Vorträge, Projekttage, Exkursionen und Fortbildungen zum Thema Wolf direkt in Rietschen, sowie in den Landkreisen Görlitz und Bautzen stattfinden. Neben Kindern und Jugendlichen stehen diese Angebote ebenso Pädagogen, Erziehern und Lehrern sowie weiteren interessierten Personen offen.

Die neue „Informationsstelle Wolfsscheune Rietschen“ ist mit der Umstrukturierung des Wolfsmanagements in Sachsen personell beim Landkreis Görlitz angesiedelt, unterliegt jedoch der fachlichen Leitung durch die Fachstelle Wolf beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). Bei der Fachstelle liegen alle Fragen der Öffentlichkeitsarbeit zum Wolf und der Tierhalterberatung. Hinweise und Meldungen von Nutztierrissen und Sichtungen sind ebenfalls an die Fachstelle Wolf zu richten. Kontaktdaten auf https://www.wolf.sachsen.de/

Anfragen und Anmeldungen zu Umweltbildungsangeboten der Informationsstelle Wolfsscheune:

Am Erlichthof 15
02956 Rietschen
E-Mail: wolfsscheune-rietschen@kreis-gr.de
Telefon: 035772 / 46762
Telefax: 035772 / 46771

Erlichthof Rietschen

Beitragsbild: Neue Mitarbeiterinnen_Informationsstelle Wolfsscheune Rietschen. Informieren zukünftig über den Wolf: die neuen Mitarbeiterinnen der Informationsstelle Wolfsscheune in Rietschen Johanna Rakowsky, Martha Deckwart und Maria Jähde (v.l.n.r.). Quelle: Landratsamt Görlitz

15 Gedanken zu „Sachsen: Steuerzahler jubeln – drei neue Mitarbeiterinnen für Umweltbildung zum Thema Wolf

  1. RK

    Wieder ein Paradebeispiel für eine steuergeldalimentierte Stelle im Sinne des für alle fürsorgenden Öko-Sozialismus. Wäre interessant zu wissen, inwiefern die Mitarbeiter*Innen (so würde man es vermutlich “gendergerecht” schreiben 😉 qualifiziert sind, beim Arbeitsauftrag “Entwicklung und Überarbeitung von Schulungsunterlagen sowie die Bereitstellung von Umweltbildungspaketen für Kindergärten, Schulen und andere Kinder- und Jugendeinrichtungen” auch die Perspektive der Landbevölkerung mit einzubeziehen oder ob nur rosarotes Wolfskuscheln angesagt ist… 😉 Das Geld hätte man vermutlich besser in adäquaten Wolfsschutz und weniger formalistische Erstattung bei Wolfsrissen stecken können.

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    1. Zündelnerlaubt

      Ich würde das weniger weit rechts-konservativ formulieren, aber so ähnlich waren auch meine Gedanken…….
      Wie immer wieder betont, wäre schön wenn die Sachlichkeit im Vordergrund stehen würde und keine ideologische Polemik

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    2. anjo

      Nun hat der Wolf der Dresdener Heide auch seine Arbeit getan. Wann wird nun endlich wirklich etwas getan? Oder muß ein kleiner Waffenschein beantragt werden, wenn in Zukunft in der Dresdener Heide Pilze gesucht werden sollen? Ich kann ja nicht vorher einen Wolfsschutzzaun um das Gebiet bauen wenn ich Pilze suchen will! Ganz nebenbei daeuert ja auch die Antragsstellung zu lange. Da gibt es dann keine Pilze mehr!!

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  2. Anko

    Oh, schön!

    1. Johanna Rakowsky (links im Beitragsfoto) ist ausgewiesene Hundetrainerin, siehe dazu und den weiteren Qualifikatione http://www.die-hunde-trainer.de/index.php?nav1=ueber

    2. Martha Deckwart (Beitragsbild mitte) baute vor oder während ihres Foststudiums anscheinend mit an der “Müllskulptur” auf dem Alaunplatz in Dresden, siehe https://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Ein-Turm-aus-Muell-Recyclingaktion-auf-dem-Alaunplatz

    3. Maria Jähde findet Google noch als Doktorandin beim berühmten Senckenberg Institut mit dem Tag “Climate Change”, siehe http://senckenberg.academia.edu/MariaJ%C3%A4hde

    Drei gestandenen Frauen, die als Expertinnin bzw. Expertisehabende ihre Kenntnisse, Erfahrungen und ihr Engegament künftig in die Jugendbildung des Landes Sachsen einbringen. Muss ja gut gehen.

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    1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

      Anko- wenn Sie bei unseren Politikern gugeln, was die so studiert + ihren Dr. gemacht haben, dann fragen Sie sich auch, woher deren Qualifikation für ein Ministeramt kommen soll. Eine Grundausbildung sagt erst einmal gar nichts über die spätere berufliche Einsatzfähigkeit aus; diese entwickelt sich aus vielen Faktoren oder denken Sie Bundespräsident kann man lernen?

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  3. Ronbi

    Haben wir denn ein Biologie-Studium, Fachrichtung Zoologie, Richtung Wildbiologie, Spezialgebiet Großraubtiere, Untergebiet Europäischer Grauwolf? Und haben wir eine Zusatzausbildung Pädagogik und Mediengestaltung?

    Wölfe sind doch per se, ungefährlich für Menschen.
    Reicht da nicht ein ausliegender Flyer, sowie eine Beschilderung entsprechender Gebiete.
    Etwa mit einem lächelden Wolfskopf und dem Text: Hier leben harmlose Wölfe.

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  4. Joachim

    “Wolfsscheune”, ist das nicht herzallerliebst? Gleich neben der Krabbelgruppe “Pusteblume”?
    Das wird doch alles immer infantiler.

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    1. Anko

      Gern geschehen. Bei dem klischeeaufgeladenen Beitragsbild konnte ich nicht anders, als die drei Wolfs-Expertiseverkörpernden mal kurz anzugooglen. Manchmal wird man beim Prüfen seiner Vorurteile ja auch angenehm überrascht.

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      1. Zündelnerlaubt

        Ich dachte die wären eine wibliche Version der ???
        Ich hab ja immer die kleine Hoffnung, dass diese Leute nur ein klein wenig objektiv sind, wirklich nur ein bisschen

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      2. Jana Larsen

        Bei diesem Thema wohl leider nicht! Es bleibt nur noch ein unangenehmer Beigeschmack und Groll über die Verschwendung von Geldern, die an anderen Stellen weitaus besser investiert würden

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      3. Carpe Diem.. jetzt erst recht

        Laßt den Mädels doch ihren Spaß. So ist es doch besser als beim Sozialamt vorstellig zu werden. Jeder Mensch freut sich bei schlechten Berufsaussichten wenn er von jemandem gefördert wird. Unsere Jagdverbände nehmen doch auch unsere Beiträge um überzählige Biologen von der Straße zu holen und für die Waldpädagogik umzupolen.

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        1. Zündelnerlaubt

          Die machen das dann aber ehrenamtlich.
          Spott über die vielen ehrenamlichen Umwelt- und Waldpädagogen die ihre Freizeit oder Urlaub opfern um sich fortzubilden und Stadtkindern ein wenig Naturbildung zu vermitteln, ist in dem Zusammenhang völlig unangebracht

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  5. mikka

    …viel Glück den drei Damen, dass meine ich Ernst, da ich mich freue wenn jungen Leuten eine Perspektive geboten wird. Dies möchte ich auch für die Kinder und Jungendarbeit die hier geleistet wird betonen.
    ABER:
    1. Aus der der Erfahrung heraus wird man wohl wieder die Lieder der Ökofantasten singen, anstatt objektive Wolfsaufklärung (mit allen Facetten) zu betreiben.
    2. Erschreckend zu sehen, dass es auf Grund der 30 jährigen Regierungszeit, mit der gleichen Partei!, nicht gelingt Lehrer oder Ärzte aufs Land zu holen, jedoch Kindergärten geschlossen werden und mit EU-Unterstützung noch die letzte dörfliche Struktur zerstört wird. Für Wolfs-“Aufklärung” setzt man dann drei Leute zusätzlich ein.
    3. Bleibt einen nur zu hoffen, dass mit solchen politischen Engagement nicht noch der letzte Sachse seinen glauben verliert und zum Wutbürger mutiert… Vielleicht stellt man ja auch mal geschundene Handwerker, Landwirte, Schafzüchter oder Rentner in Dresden, Leipzig oder Chemnitz ein, die den Stadtkindern mal von ihrem Leben auf dem Dorf erzählen – Dass wünsche ich mir!!!!

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