Sachsen: LAGJE begrüsst bewilligte Wolfsentnahme

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (LAGJE) Sachsen hat die vom Umweltministerium Sachsen und dem Landratsamt Görlitz genehmigte Entnahme eines Wolfs begrüßt. Der aus einem polnischen Rudel stammende Wolf hat im Landkreis Görlitz zwei Hunde getötet (JAWINA berichtete). Die LAGJE Sachsen äußerst sich in einer Pressemitteilung lobend über die Entscheidung zur Entnahme des Wolfs: Die geplante Entnahme signalisiere die Handlungsfähigkeit der Politik: Nur so werde es gelingen, eine Akzeptanz des Wolfes in der Bevölkerung zu erlangen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Das Tier verdeutliche die Gefahr, die von Wölfen ausgehe, meint die LAGJE. Die Jagdgenossen kritisieren indes , dass es noch immer keine Regelungen gebe, wie mit Problemwölfen umgegangen werden soll. Im aktuellen Fall müsse auch unter dem Aspekt des Tierschutzes schnell gehandelt werden, um das Tier von seinen Leiden zu erlösen. Der Wolf soll an Räude leiden. SE

Beitragsbild: Munition (Symbolbild) Foto: SE

2 Gedanken zu „Sachsen: LAGJE begrüsst bewilligte Wolfsentnahme

  1. Ronbi

    In Nordamerika, Kanada, Schweden spricht bei Problemwölfen das Gewehr.
    Wo bleibt ein gutes Wolfsmanagement für die BRD.

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  2. Ralf

    Bitte nicht falsch verstehen- aber was kommt in der Zukunft? Die Wolfpopulation wird nicht gerade abnehmen. Mit zunehmenden Beständen wartet die Politik auf den ersten (offiziellen) Menschenriss? Was ist bezüglich der Harmlosigkeit der Wölfe nicht schon alles relativiert worden: Von der Weidezaunhöhe, über die Unwahrscheinlichkeit der Wolfsichtungen… Nun soll es normal sein, dass Wölfe beinahe täglich gesehen werden? Geht’s mir nur alleine so, oder finden andere auch, dass da was nicht stimmt!?

    Ist das wirklich der Einfluss von BUND und NaBu (mit Frau Hendricks und Herrn Flasbarth ganz vorne in der Lobbyarbeit)? Das ist doch alles nicht mehr “normal”!

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