Sachsen: Hund in der Gemeinde Weißkeißel getötet

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Wolf kann als Verursacher nicht ausgeschlossen werden

Aus der Gemeinde Weißkeißel (Landkreis Görlitz) ging heute die Meldung über einen getöten Hund ein. Das teilte die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) soeben in Dresden mit. Die Begutachtung der Situation vor Ort weist darauf hin, dass der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann.

Der Kadaver des toten Hundes wurde zur weiteren Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gebracht. Am Leibnitz-Institut werden auch alle toten Wölfe aus Deutschland untersucht. Am getöteten Hund wurden Genetikproben genommen. Über die Untersuchung des Kadavers und der Genetikproben sollen weitere Aufschlüsse erbracht werden, ob der Wolf als Täter bestätigt werden kann und ob er möglicherweise bereits genetisch bekannt ist. Ebenso sind vor Ort automatische Wildkameras aufgestellt worden, für den Fall, dass das Tier nochmals zurückkehrt.

Der Hund wurde in der Nacht beziehungsweise in den frühen Morgenstunden auf dem Feld hinter dem Grundstück seines Besitzers getötet. Die Besitzer sahen dort am Morgen ein Tier, welches sie als wolfsähnlich beschrieben.

Wolfssichtungen in diesem Bereich sollten umgehend an die Fachstelle Wolf oder an das LUPUS Institut gemeldet werden. Besitzern von Hunden und Katzen im Bereich der Gemeinde Weißkeißel wird bis auf weiteres empfohlen, ihre Tiere unter Aufsicht zu halten.

+++ Hinweis +++

Ab heute besteht eine kostenlose Hotline für die Meldung von Nutztierrissen, gefahrgeneigten Situationen sowie toten und verletzten Wölfen:

Hotline: 0800 555 0 666 PM

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

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