Sachsen: Gemeinde startet Online-Petition gegen Wölfe

+++ Brandenburg: Wölfe spazieren am hellichten Tag durch Dossow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin +++

Bürger der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal (Landkreis Bautzen) in der Oberlausitz haben eine Online-Petition gestartet, die sich für die Begrenzung der Wolfspopulation einsetzt. In der Begründung der Petition heißt es: “Wir Bürger der Gemeinde Ralbitz/Rosenthal und umliegenden Dörfer sind verärgert über den derzeitig hohen Bestand der derzeitigen Wolfspopulation in unserer Region und den damit verbundenen Folgen. Wir verlangen ein Stoppen dieser Entwicklung. In den letzten drei Jahren kam es zu 45 Wolfsangriffen auf Schafherden, davon zehn in unserer Gemeinde. In einem Vortrag des Wolfsbüros Sachsen wurde uns eine weitere Erhöhung der Populationsdichte für die kommenden Jahre in Aussicht gestellt. Wir Dorfbewohner sind schon heute immer öfter Wolfsbegegnungen am  bzw. auch im Dorf ausgesetzt. Dieser Zustand ist  unnatürlich.

Das europäische Gesetz zum Schutz des Wolfes als bedrohtes Tier kann für unsere Lausitzer Region nicht mehr undifferenziert angewendet werden. Wir haben schon jetzt die höchste Wolfsdichte in ganz Europa. Eine Bestandsreduktion, wie sie in Schweden, Norwegen, Finnland oder der Slowakei durchgeführt wird, ist durchzusetzen. Was beim Kormoran möglich war, ist beim Wolf dringend angezeigt. Das ist Ziel unseres Begehrens. Die Initiativgruppen der Dörfer: Cunnewitz, Rosenthal, Ralbitz, Naußlitz, Schönau, Schmerlitz, Laske, Zerna, Sollschwitz, Caßlau, Doberschütz, Horka, Gemeinde Puschwitz, Radibor, Brohna.”

Die Petition wurde am 15.06. gestartet und läuft bis zum 15.09. Zum Zeitpunkt der Verfertigung dieses Berichts (29.06., 14:42 Uhr) haben 671 Unterstützer unterzeichnet.

Wie die Lausitzer Rundschau (LR) berichtet, wurde dem Bürgermeister der Gemeinde zuvor bereits eine “klassische Petition” überreicht. Die Unterschriftensammlung sei durch Klinkenputzen zu stande gekommen. Von 900 kontaktierten Bürgern hätten 874 unterzeichnet, nur drei hätten sich gegen das Vorhaben ausgesprochen, so die LR. SE

Beitragsbild: Petition “Begrenzung der Wolfspopulation” auf openpetition.de (Bildschirmfoto, Ausschnitt).

35 Gedanken zu „Sachsen: Gemeinde startet Online-Petition gegen Wölfe

  1. H.P.

    Wenn schon Wölfe in einem dichtbesiedelten Land mit seiner gewachsen Kulturlandschaft ( in der es über 100 Jahre keine Wölfe gab ), denn sollte man die erträgliche Wolfsdichte schon wenigstens festlegen. Es kann doch nicht sein, dass die Weidewirtschaft zum Erliegen kommt und die Landbevölkerung berechtigte Befürchtungen hat. Auf der einen Seite wird nach naturnaher Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung ( wozu natürlich die Weidewirtschfat zählt ) geschriehen und auf der anderen Seite macht man diese unmöglich Die Petition ist daher schon länst fällig -was auch für andere Gebiete in Deutschland gilt. Wer leben halt eben nicht in der Weite von Nordamerika, Russland, oder den nordischen Ländern. In diesen Ländern gehen die Menschen von einer vernüftigen Gesetzgebung gestütz mit Thema “Wölfe” auch anders um.Wenn sich auf EU – Bestimmungen berufen wird, sollte sich die Politik doch einmal ernsthaft fragen: Sind EU – Bestimmungen ( Gesetze ) für alle Länder gleich anwendbar? Meiner Meinung nach wurde durch EU – Verordungen /Bestimmungen oder Gesetze auch schon viel Unsinn verzapft.

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  2. Tobias Harloff

    Schade, jetzt wollte ich in der Region gerade Sommerurlaub machen. Den werde ich jetzt wieder stornieren.
    Die “Bestandsregulierung” in Finnland, Schweden, Norwegen und Slowakei ist keine Bestandsregulierung, sondern eine verbrämte Ausrottung. Wolfsbestände von 200 bis 300 Tieren haben wegen genetischer Verarmung durch Inzucht langfristig keine Überlebensschance.
    Was ist blos los mit euch Sachsen? Ihr seid immer gleich überfordert. Zuerst mit ein paar lächerlich wenigen menschlichen Migranten, jetzt mit ein paar lächerlich wenigen tierischen Heimkehreren. Sachsen, Du hast echt ein Problem mit einem Teil deiner menschlichen Einwohner! Traurig und peinlich!

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    1. ahe

      Herr Harrloff,

      ich hoffe Sie verschieben Ihren Urlaub jetzt nicht nach Brandenburg oder Mecklenburg?
      Wir sind hier nämlich ebenfalls völlig überfordert mit Heimkehrern und sonstigen neuen Erscheinungen.
      Insbesondere auch der Kormoran könnte Ihnen an unseren heimischen Gewässern den sonst schönen Blick oberhalb sowie
      unterhalb der Wasserlinie vermiesen. Also bleiben Sie doch einfach mal zu Hause oder fliegen Sie, wie fast alle im Sommer,
      Richtung Westen in die Sonne und geniessen die Nähe tausender anderer Urlauber.

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      1. Humanpretiose

        @ahe,
        sie tun ja so, als ob in Brandenburg alle Gewässer vom Kormoran verschandelt sind. Ich bin Angler, diese Erscheinungen sind mir leider nicht bekannt. Übertreiben ist aber immer gut, für Leute, die von der Natur nichts verstehen, erst mal alles verteufeln. Diese Wolfspegida hier ist einfach zum kot … . Herr Harrloff ich muss Ihnen zustimmen, stornieren sie ihren Urlaub im Löffelschnitzer Land. Dieses einfältige Volk ist nur was für kleine Mädchen mit roten Mützen. Wenn ich schon Cunnewitz höre wird mir übel. Da investiert so ein einfältiger Schafhalter lieber in ein teures Wolfshasser Schildals in den Weidetierschutz. Aber genau diese Hobbyhalter sind es, wo der Wolf lernt, Schafe zu reißen. Dieses Argument hört man von Haltern im Haupterwerb und die kommen klar mit dem Wolf. Zitat aus Polen: Wir Polen sind im Umgang mit dem Wolf entspannter als die Deutschen. Warum, weil es bei uns schon immer Wölfe gab. Die Petition wird bestimmt ein Erfolg, ist ja richtig was los hier. [Kommentar gekürzt, Netiquette beachten.]

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        1. A. K.

          Offensichtlich gehen die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort einigen Leuten am Arsch vorbei, sonst wüden sie nicht einen deratigen Unsinn verkünden. Machen Sie doch einmal Urlaub in Alaska und verkünden dort Ihre Meinung. Die kleinsten Kinder würde Sie dort schon auslachen.

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          1. Humanpretiose

            ,,Die kleinsten Kinder würde Sie dort schon auslachen”
            Danke, für den Vorschlag … war schon da … kann ich nur empfehlen.
            Die Menschen in Alaska sind völlig entspannt und die Kinder von dort würden über diese Wolfspegida hier lachen.
            Sie schreiben Unsinn, das auch noch ohne vorher darüber nachzudenken. Hier können Sie mal ihren Horizont erweitern.
            https://www.adfg.alaska.gov/static/species/livingwithwildlife/pdfs/living_in_wolf_country.pdf
            Wahrscheinlich, wird es aber an der Sprache scheitern.

    2. Egon Hase

      Genau solche Befürworter wie sie sind es, die immer die immer die Rosa
      Brille tragen. Sei es bei Migranten oder ebend dem Wolf. Alleswird
      schön geredet, dabei ist beides alles andere als das. Der Wolf hat überhaupt
      keine Scheu vor dem Menschen, woher auch es geht ja keine Gefahr für ihn aus, dass lernt er ja
      bereits im Welpenalter. Wir gehen viel Wandern und ehrlich gesagt möchten wir nicht auf so ein
      Raubtier treffen, es gab diesbezüglich in Deutschland auch schon glimpfliche Begegnungen grad
      mit Hundebesitzern. Der Wolf gehört heute nicht mehr in diese Kulturlandschaft, es sei denn wir verzichten darauf
      Wandern, Spazieren usw zu gehen, nicht nur im Wald sondern auch durch Wiesen und Felder. Der Wolf kommt mitterweile bis an die Haustür. Aber das sind ja nur Einzelfälle, genau wie bei den Migranten…….

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  3. H.P.

    Herr Harrloff sollte auch einmal in der Lüneburger Heide nachfragen, denn es betrifft nicht nur die Sachsen oder andere sogn. neuen Bundesländer.

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  4. Ralf K.

    Über den Wolf kann man sich streiten. Ich behaupte jedoch, dass er im Fall der Aufnahme ins Jagdrecht mit entsprechenden Jagdzeiten auch aufgrund des Zuzuges aus dem Osten nicht ausgerottet werden wird.
    Wenn ich an den Begriff der Nachhaltigkeit denke, dann muss ich als Erstes an die Jagd der Gegenwart in Deutschland denken.

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  5. Humanpretiose

    Es sind immer die gleichen die solch ein Müll in Umlauf bringen wie in der Petition begründet. Dann auch noch mit einem ganz schlechten Deutsch. Ob es die Piotrsaga, die Hybriden Obsession oder der von einem Wolf getötete polnische Jäger ist. Das steht dann meist auch noch im Jägermagazin, da kann man sich ausmalen, welch wissenschaftlicher Journalismus dahinter steckt. Das schlimme, es gibt dann halt auch Jäger, die das glauben. Zur Zeit ist es halt das biologische Monster, die machen sich selbst unglaubwürdig und merken es nicht einmal. Das Niveau von ISW und dem DJV ist also bekannt, auf neue Schauergeschichten darf man gespannt warten.
    Glückwunsch ins Löffelschnitzer Land, oh Gott !

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    1. A. K.

      An Humanpretiose: Wenn man sich nicht in seiner Argumentation bestätigt sieht, dann versucht man es halt eben mit Beleidigungen, die sich u.a.auch auf die Bevölkerung einer ganzen Region erstreckt. Mit was für einem Geisteskind wir es hier zu tun haben, sollte doch jedem Leser klar sein.

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  6. Humanpretiose

    @A.K
    Zwei richtig gute Sätze haben Sie da zusammen getippt. Glückwunsch, ganz großes Kino, nur leider fehlt wieder die Argumentation, der ich angeblich nicht folgen kann.
    Ach ja, Sie waren es ja, der von lachenden Kindern aus Alaska schrieb. Es hat wohl nicht geklappt mit der Übersetzung des Berichts ,,Wolfssicherheit in Alaska”.
    Aller Anfang ist schwer, nun kennen Sie ja wenigstens die Überschrift schon, machen Sie da mal weiter. Wenn Sie damit fertig sind, fühlen Sie sich in der Lage Argumente zu liefern, glauben Sie mir. Was Sie bisher geliefert haben, ist einfach nur Panikmache ohne irgendein Hintergrundwissen.

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    1. A.K.

      An Humanpretiose: Wie man Sie einschätzen wird, möchte ich gerne dem Leser überlassen. Ich und viele andere Menschen brauchen sicherlich Ihre Belehrungen nicht. Glauben Sie denn ernsthaft die überwiegende Mehrheit der Menschen in Alaska oder in anderen Ländern, in denen es schon immer Wölfe gibt, würden was auf Ihre Sprüche tun? Evtl. tun es es ggf. einige wenige “Experten” wie Sie, oder einige die in Städten oder Hochhäusern leben. Ich würde an Ihrer Stelle unter dem Pseudonym Sokrates schreiben -evtl.begreifen Sie dann auch die Menschen im Landkreis Bautzen.

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  7. Humanpretiose

    @ A.K.
    ,,Würden was auf Ihre Sprüche tun” Glückwunsch, gutes Deutsch!
    Haben Sie sich eigentlich mal gefragt, mit welchen Großprädatoren die Menschen in Alaska oder anderen Ländern leben müssen. Diese Menschen sind aber glücklich darüber, das es diese dort gibt. Ausgenommen natürlich Jäger und Weidetierhalter, nur leider sind diese nicht die Mehrheit der Bevölkerung.
    Kommen Sie dann nicht mit dem abgedroschenen Spruch, Menschen, die für den Wolf sind, kommen nur aus Städten oder Sie sind Wolfsstreichler und Naturschützer.
    Ich stamme aus ländlichem Raum, wenn das bei Ihnen auch so ist, müssten Sie eigentlich genau wissen, wo wir heute wären ohne Naturschutz. Aber das ignorieren Sie einfach, Sie sorgen einfach nur für Panik, die real überhaupt nicht existiert. Wo der Wolf lebt, wird der Wildbestand gesünder und vitaler, die Vegetation kann sich erholen und bietet genügend Nahrung für viele Pflanzenfresser, die Biodiversität vergrößert sich, dadurch langfristiges ökologisches Gleichgewicht. Das ist mittlerweile Usus und auch den Jäger bekannt. Aber in diesem Land ist alles anders, ob es der Wolf, Biber, Kormoran usw. oder der Flüchtling ist, alles was wir nicht kennen wird verteufelt, aufeinander zugehen hat dieses Volk hier verlernt. Besonders schlimm ist das in Sachsen! So … nun gehen sie mit ihrer roten Mütze in den Wald und fürchten Sie sich vor dem Wolf.

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    1. A.K.

      An Humanpretiose: Offensichtlich bilden Sie sich ein, die Meinung aller Menschen in Alaska oder in den anderen Ländern mit Wölfen zu kennen. Fakt ist aber: 1. Diese Länder sind in der Regel nicht dichtbesiedelt und haben auch eine wirklich natürliche Wildnis. 2. Natürlich will in diesen Ländern keiner die Großprädatoren beseitigen, aber die Menschen gehen auch in diesen Ländern mit auftretenden Problemen anders um. in diesen Ländern sind das nicht nur die Jäger u. Weidetierhalter. 3. Deutschland ist halt eben ein dichtbesiedeltes Land mit einer gewachsen Kulturlandschaft und daher könnn wir uns auch nicht mit diesen Ländern vergleichen -zudem haben diese Länder auch eine andere Gesetzgebung bzw. Verfassung was u. a. auch die Abwehr von Gefahren für sich und sein Eigentum anbelangt. 4. Eine Oline-Petition gegen Wölfe zu starten ist aber nach unserer Gesetzgebung in Deutschland möglich und kann auch nicht von Öko-Diktatoren oder von selbsternannten Schulmeistern der Nation verboten werden ( selbst wenn man diese beschimpft ). Die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort gehen doch an Ihnen vorbei oder Sie beleidigen die Menschen einfach, indem Sie u.a. schreiben: ” Herr Harrloff ich muss Ihnen zustimmen, stornieren Sie ihren Urlaub im Löffelschnitzer Land. Dieses einfältige Volk ist nur was für kleine Mädchen mit roten Mützen. Wenn ich schon Cunnewitz höre wird mir übel”. Wer sowas schreibt kann in Wirklichkeit weder ein wirklicher Naturschützer noch ein sachlicher Mensch sein. Im Gegensatz zu Ihnen wünsche mir durch die Kammentare eine sachliche Meinungsbildung der Leser und verzichte daher auf Beleidigungen. Da stellt sich doch sicherlich für viele Leser die Frage: Soll den Menschen nicht nach Ihren Kommentaren übel werden?

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  8. Humanpretiose

    zu 1. u. 3.) Serbien, Kroatien, Bosnien, Mazedonien, Slowenien, Griechenland, Albanien, Polen, Ungarn, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Rumänien, Bulgarien,Schweden, Norwegen, Finnland ,Österreich, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal, alles Länder in den der Wolf eine viel größere Population aufweist. Viele der aufgezählten Länder sind reine Agrarländer mit einer viel niedrigeren Wilddichte. Nach ihrer Meinung sind das auch keine Kulturlandschaften oder wie soll ich das interpretieren, Sie selbst ernannter Experte. Der Wolf war schon immer ein Kulturfolger, das nutzen Sie wieder zur Panikmache. Zu 2.) Die FFH- Richtlinie regelt jetzt schon die Entnahme von Problemwölfen, dazu braucht man keine Petition. Zum Bsp.. Rumänien hat jetzt alle Prädatoren unter Schutz gestellt, das in einem Land wo die Weidehalter keine 100% Förderung vom Staat bekommen und die Hirten mit ihren Tieren durch die Reviere gehen. Aber in Bautzen habt ihr natürlich viel größere Probleme, ach ja ist ja Sachsen.http://www.berliner-zeitung.de/in-rumaenien-funktioniert-das-zusammenleben-von-menschen-und-raubtieren-gut-aufschwung-im-wolfsland-15969700
    Zu 4.) ,,Eine Online-Petition gegen Wölfe zu starten ist aber nach unserer Gesetzgebung in Deutschland möglich” Natürlich dürfen Sie das, dagegen habe ich ja auch nicht, das Problem erledigt sich ja gerade von selbst. Hier können Sie sich informieren welche Akzeptanz Bautzen in der Bevölkerung hat. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/19530.html Hier noch ein Link zu ihrer Petition, genau lesen, damit haben sie anscheint Probleme. http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Woelfe_toeten_raecht_sich1771015589706.html Danach brauchen wir dann in Bautzen die Bundeswehr zur Abwehr von Gefahren für Leib und Eigentum.
    Was heißt eigentlich A.K., wahrscheinlich Argumentations- Klaus und genau auf den habe ich keinen Bock mehr, weil er keine Argumentation abliefert.

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  9. A. K.

    Auf die dummen Sprüche und Argumentationen von Humanpretius können wir in Deutschland ( ich komme übrigens nicht aus Bautzen, sondern aus einem der alten Bundesländer ) sicherlich gut verzichten. Da er sich ja angeblich auch gut über Alaska und Menschen dort auskennt, hier ein Posts der Senatorin Shelley Huges [Link entfernt, admin.]: “Es wundert mich sehr, wie die Posts von der anderen Seite der Erde sich mehr um den Bären sorgen als um den Jungen. Es ist ziemlich offensichtlich, dass sie keine Ahnung von der Lebensralität in Alaska haben.” Und zu diesen Menschen zählt halt eben auch Humanpretius, aber der belehrt uns ja jetzt noch über andere Länder. Nein, was für ein “gebildeter” Mensch! Möchte es jetzt auch noch die Senatorion von Alaska für ungebildet erklären oder beleidigen wie Menschen in Sachsen?

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  10. Humanpretiose

    [Gekürzt, Netiquette beachten, admin.]
    Sie sollten mal darüber nachdenken, dass die Welt voller Gefahren ist, es werden zum Bsp. mehr Menschen durch Hunde, Kühe, Wildschweine, Bienen, Verkehrsunfälle usw. getötet als durch Wölfe. Solche Panik machenden Menschen wie Sie starten bestimmt auch bald eine Petition gegen Bienen, weil Menschen daran sterben.
    Es gibt wichtigere Dinge, gegen die es sich lohnt, kämpfen, wie zum Bsp. Glyphosat, Gentechnik auf unseren Feldern, Chemie in unserem Essen, Plastikmüll in unseren Meeren und vieles mehr. Wie viele Menschen an diesem Dreck zugrunde gehen ist Ihnen aber egal, Sie machen lieber eine Kreatur zum Scheusal, die genauso eine Daseinsberechtigung hat wie Sie. Merken Sie was? [Gekürzt, Netiquette beachten, admin.]

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    1. A. K.

      Ich brauche nicht darüber nachzudenken, dass die Welt voller Gefahren ist, denn es ist mir bekannt und bewusst. Insbesondere sind mir auch die Menschen nicht egal. Wenn Sie die Kommentare richtig verfolgt hätten, so dürfte Ihnen mein erster Kommentar ja sicherlich noch bekannt sein ( ggf. lesen ). Es war eine Antwort auf Ihren Kommentar, der bereits die Beleidigung der Menschen aus einer ganzen Region beinhaltete. Anschließend steigert Sie sich immer in weitere “Argumentaionen und Beschimpfungen. Gegen solche Leute wie sie habe ich was, die sowas machen. [gekürzt, Netiquette beachten, admin.]

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    2. Petra Schäfer

      Ihre Unsachlichkeit macht mich wütend! Wölfe richten gewaltigen Schaden an, weil Weidetiere nicht mehr einfach so auf der Weide gehalten werden können. Wo bleibt da Ihr Naturverständnis? Die Tiere müssen in den Stall bzw. Sehr teure Zäune gebaut werden, die die Wölfe auch schon gelernt haben zu überwinden. Viele Tiere bleiben schwer verletzt liegen und quälen sich, wenn der Wolf sie zugerichtet hat. Die anderen Tiere haben einen Schock. Der Wolf vermehrt sich, wird merken, dass es noch leichtere Beute gibt, als ein Reh – z.B. den Pilzsammler. Das konnte und kann man sich ganz simpel ausrechnen, was die Zukunft Wolf bringt. Und er wird sich mit Haushunden paaren. Oh wie süß! Bisher kamen wir gut ohne Wolf aus. Da konnten Weidetiere sorglos in der Nacht draussen bleiben. Existenzen von Tierhaltern sind in Gefahr! Das ist logisches Denken, keine Panikmache.

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      1. Friedrich

        Gefühle für Tiere bleiben heutzutage lediglich Katzen- und vor allem Hundeliebhabern vorbehalten, die werden bekanntermaßen reichlich von der (Werbe)Industrie und auch vom Staat unterstützt. Der stark ermäßigte Steuersatz von 7% für Hunde- und Katzenfutter (Steuersatz für Babynahrung übrigens 19%), ist nicht das einzige Geschenk an die Liebhaber von Hunden und deren Verwandte, welche Wölfe nun mal sind. Dass sich die Zahl sehr gefährlicher und aggressiver Hütehunde seit der Wolfsansiedlung drastisch erhöht hat, freut die Misanthropen, die mit diesen Tieren gerne Menschen erschrecken und zerfleischen lassen.

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  11. Humanpretiose

    Es wäre gut, wenn Sie endlich mal zum Thema kommen würden, das haben Sie leider die ganze Zeit verpasst. Sie ignorieren einfach fachliche Inhalte, die ich Ihnen ja nun schon zur Genüge geliefert haben. Stattdessen beleidigen Sie selbst ständig, siehe Admin [gekürzt, Netiquette beachten, admin.], und gestrichenen Schwachsinns_ Links.
    ,,Ich brauche nicht darüber nachzudenken, dass die Welt voller Gefahren ist” Die Geschichte vom Rotkäppchen scheint dann aber doch bei Ihnen noch recht tief zu sitzen oder woher kommt die Angst vor Gefahren durch den Wolf für Leib/- Leben u. Eigentum. Das war das beste Beispiel dafür, dass sie hier nur Panik machen vor einem Tier, das Sie wahrscheinlich noch nicht mal gesehen haben. Ich kann auf 4 Wolfsbegegnungen zurückblicken, einmal sogar drei Tiere, es war jedes Mal eine schöne Erfahrung ohne irgendeine erkennbare Gefahr. So nun machen Sie es sich in Ihrem einfachen Leben gemütlich, offensichtlich sind Sie nicht in der Lage dieses einzutauchen gegen einen respektvollen Umgang mit der Natur. Sollten Sie hier noch mal antworten, dann kommen bitte mit Argumentationen zum Thema aber nicht mit aufgeschnappten Verschwörungstheorien. Davon haben wir schon genug im Land. Sollte das nämlich so weiter gehen kommen hier in diesem Land noch SENATORIONS ohne LEBENSRALITÄT an die Macht. ( Also diese Begriffe stammen nun wirklich aus ihrer Argumentation, die die Menschen hier überzeugen soll )

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    1. A. K.

      Abschließende Antwort von mir an die Besucher diese Blogs: Ich werde diesem Humanpretiose nicht weiterhin antworten, denn es lohnt sich nicht, mit solchen Leuten zu diskutieren. Offensichtlich hat er eine schlechte Schule gehabt, ansonsten würde er respetvoller mit anderen Menschen umgehen ( auch wenn diese nicht seiner Meinung sind ) und auch nicht Menschen einer ganzen Region beleidigen und deren Sorgen und Nöte als lächerlich darstellen. Wer in Deutschland an die Macht kommt, bestimmen immer noch die Wähler. Hoffentlich bleibt aber Deutschland von Menschen wie Humanpretiose an der Macht verschont -offensichtlich meint er mit ” SENATORINOS ohne LEBENSREALITÄT an die Macht” sich selbst. Nun müsste doch jedem Besucher dieses Blogs klar sein, was Humanpretiose für ein Mensch ist -ggf. können sich die Besucher ja meine und die von Humanpretiose einmal der Reihe nach durchlesen und sich dann ein Urteil bilden. Ich wurde bereits für die Verdienste an unseren Mitmenschen bereits vor über 30 Jahren vom Staat ( Der Bundesrepublik Deutschland ) geehrt und habe auch 6 Bienenstöcke in meinem Garten und Wölfsbegegnungen hatte ich auch. Ich mache auch den Wolf nicht zum Scheusal, sonderen weise lediglich auf die Sorgen und Nöte von Menschen und den Umgang mit Großraubtieren zur Gefahrenabwehr in Alaska hin. Aber offensichtlich kennt mich Humanpretiose mich besser, als ich mich selbst. Man sollte ihn doch für den Nobelpreis vorschlagen.

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  12. Humanpretiose

    Ganz großes Kino, offensichtlich haben Sie diesmal Korrektur lesen lassen. Es freut mich natürlich, das Sie doch ein demokratisches Denken haben und wissen das die Wähler entscheiden [Anm. admin: Müsste da nicht ein Komma und ein dass mit zwei s hin, wo wir schon bei Korrekturen sind?]. Genauso ist es mit dieser Petition, die Menschen entscheiden, ob sie ihre Unterschrift darunter setzen. Diesen Menschen aber Ängste einzureden mit populistischen Verschwörungstheorien ist dann aber nicht mehr demokratisch und genau das haben Sie die ganze Zeit nicht begriffen.
    ( Zitat A.K. ,,Macht verschont -offensichtlich meint er mit “ SENATORINOS ohne LEBENSREALITÄT an die Macht“ sich selbst’) Leider schreiben sie hier aber dann schon wieder Mist, diese schlecht geschriebenen Begrifflichkeiten entstammen Ihrem Kommentar und zeigt, in welche schlechte Schule Sie gegangen sein müssen.
    (,ich weise lediglich auf die Sorgen und Nöte von Menschen und den Umgang mit Großraubtieren zur Gefahrenabwehr in Alaska hin”) Genau das haben Sie eben nicht getan, nur ein lächerlicher Satz der Angst machen soll. (Zitat A.K.: ,,Machen Sie doch einmal Urlaub in Alaska und verkünden dort ihre Meinung. Die kleinsten Kinder würde Sie dort schon auslachen”) Irgendwie verdrehen Sie jetzt auch noch die Tatsachen. Auf den Umgang mit Großraubtieren in Alaska, habe ich doch hingewiesen, offensichtlich haben sie das Dokument immer noch nicht übersetzt. (da sind wir wieder bei der schlechten Schule). Ja die Besucher dieses Blogs werden sich ihre Meinung bilden, so muss das auch sei. Sie werden sich aber nicht ihre Meinung aufzwingen lassen. Am Schluss habe ich dann aber doch noch was Gutes von Ihnen gehört, wenn Sie wirklich Imker sind haben Sie auch mal ein Lob verdient. Dann sollten sie unbedingt hier unterschreiben, den diese Gefahr ist viel größer als die durch den Wolf und auch nicht gut für ihre Bienen. aktion.bund.net/europäische-bürgerinitiative-gegen-glyphosat

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  13. Humanpretiose

    Lieber Admin,
    wenn Sie hier schon damit anfangen Korrektur zu lesen, dann hätten Sie schon weiter oben anfangen müssen, es ist mir neu, das Admins Korrektur lesen.
    Bei dem schlechten Deutsch von A.K. war es dann aber wahrscheinlich doch zu viel Arbeit für Sie.
    Es sei denn, Sie ergreifen hier als Admin Partei für A.K., was mich bei dieser Seite hier nicht wundern würde.
    Da Sie nun schon Partei ergriffen haben, gehe ich davon aus, das Sie meine Antwort nicht veröffentlichen.
    ” Ich bewundere Ihre Ehrlichkeit!
    Es lebe die Demokratie, hier so scheint es, lebt die Diktatur.

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    1. admin Beitragsautor

      Der klassische Satz “Lernen Sie erst mal richtig Deutsch” ist der Inbegriff eines unsachlichen – weil auf den Mensch, nicht auf die Sache – zielenden Diskussionsbeitrags. Und, da keiner davor gefeit ist, dass ihm im Eifer des Gefechts ein kleiner Komma- oder Rechtschreib- oder Grammatikfehler unterläuft, zudem einer mit eingebauter Retourkutsche. Letztere erschien mir so einladend, dass ich der Versuchung einzusteigen nicht widerstehen konnte. An Sie und A.K. gerichtet sei der Wunsch, das Gezänk auf persönlicher Ebene zugunsten einer sachlichen Auseinandersetzung zurückfahren. Das Thema hat es verdient. Hochachtungsvoll admin.

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  14. Humanpretiose

    ,,Der klassische Satz „Lernen Sie erst mal richtig Deutsch“ ist der Inbegriff eines unsachlichen – weil auf den Mensch, nicht auf die Sache – zielenden Diskussionsbeitrags.”
    Volle Zustimmung, das ändert nichts an der Tatsache, das Sie Partei ergriffen haben, als Admin sollte man schlichten nicht richten.
    Ich bewundere jetzt aber doch Ihre Ehrlichkeit! Respekt!
    ,,An Sie und A.K. gerichtet sei der Wunsch, das Gezänk auf persönlicher Ebene zugunsten einer sachlichen Auseinandersetzung zurückfahren. Das Thema hat es verdient.”
    Ich habe versucht durch, anerkannte fachliche Seiten, die ich verlinkt habe, Ehrlichkeit in das Thema zu bringen.
    Leider ist das nicht angekommen und wurde durch solche Sätze kommentiert. ,,Auf die dummen Sprüche und Argumentationen von Humanpretius können wir in Deutschland sicherlich gut verzichten.”
    Sie haben recht, eine sachliche Argumentation zu diesem Thema scheint hier nicht möglich zu sein, deshalb werde ich die Konversation mit A.K. beenden.
    Verbleibe mit einer Einladung an A.K. in die Lausitz, dann führe ich Sie mal durch die Wolfsregion. Sie haben dann Gelegenheit sich ehrliche Meinungen von Schäfern, Förstern, der örtlichen Bevölkerung und Jägern einzuholen, die hier schon seit 15 Jahren mit dem Wölfen leben.

    Danke Humanpretiose

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  15. Friedrich

    Man mag das gar nicht glauben. In Deutschland werden die Bürger mit immer mehr „Sicherheitsvorschriften“, ja. man muss schon sagen, traktiert, angeblich, weil der Staat so sehr um die Sicherheit seiner Bürger besorgt ist und dann kommt der selbe Staat auf die Idee, im dicht besiedelten Deutschland Raubtiere anzusiedeln, die selbst dann nicht abgeschaftt werden, nachdem sie unter anderen Tieren bereits tausendfach und wie vor einigen Wochen in Griechenland sogar unter Menschen Blutbäder anrichten. Ich finde, hier wird gegen das Grundgesetz verstoßen, denn dort steht auch, dass der Staat die Verpflichtung hat, den Bürger vor Gefahren zu schützen, hier führt er sogar sinnlos Gefahren herbei. Da, wo für Menschen Lebensgefahr besteht, sollte das Tierwohl untergeordnet werden.
    Wir sind sehr gut ohne Wölfe ausgekommen und privat habe ich komischerweise noch nie Personen, die die Ansiedlung von Wölfen befürworten, kennengelernt. Natürlich bekommen die Befürworter der Ansiedlung des Raubtieres Wolf auch leidenschaftliche Unterstützung von Personen, die Zuneigung zu Kampfhunden und anderen gefährlichen Hunden haben. Solche Personen würden im Zweifelsfall auch das Leben von Menschen opfern, um ihre Leidenschaft zu diesen Tieren auszuleben. Der Staat sollte diese Misanthropen jedoch nicht auch noch unterstützen.
    Wenn man sich fragt, „Cui bono?, „Wem nützt es?“, die Folgen der Ansiedlung von Wölfen: Verdrängung von natürlicher (Bio)-Tierhaltung, Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlage von Bauern, Rückzug von Menschen aus der Natur, dann könnte man den Eindruck bekommen, all das sei ein Geschenk an die Industrie. Denn das kommt der industriellen Tierhaltung natürlich sehr entgegen und Menschen, die nicht in der kostenlosen Natur Erholung und Entspannung finden, die konsumieren oder besuchen teure Freizeitparks. Auf dem Cover unserer Kinder sind zwei Wölfe abgebildet, die sich gegenseitig „Küsschen“ zu geben scheinen und die fast schon niedlich aussehen, die also sehr verharmlost werden. Auch im Biologieuntericht werden den Kindern nur die positiven Seiten der Wölfe dargelegt. Dass die negativen Folgen der Wolfsansiedlung ihnen nicht beigebracht werden, macht irgendwie stutzig. Da scheinen Lobbyisten ganze Arbeit geleistet zu haben…

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  16. Petra V.

    Je mehr man sich mit dem Thema Wölfe befasst, desto mehr kommt man zu dem Schluss, dass es sich um Auswüchse des Lobbyismus handelt, der in Deutschland immer mehr aus dem Ruder läuft. Die Folgen der Wölfe in der in Deutschland ohnehin sehr begrenzten Natur sind klar: Förderung der Industrie, denn Menschen, die in Wäldern Natur erleben, erhöhen nicht das Wirtschaftswachstum, Konsumenten in Vergnügungsparks und Kinder an Spielkonsolen oder in Indoor-Spielplätzen jedoch schon. Ebenso wird die Automobilindustrie gefördert, denn Menschen, die Angst vor Raubtieren haben müssen, fahren lieber PKW. Dass der Werbespot des NABU, der die Wölfe befürwortete, von Volkswagen gesponsert ist, ist kein Zufall… Der NABU beklagt in einem Wölfe-Werbespot, dass seit dem Jahr 2000 über 100 Wölfe von Autos überfahren worden seien. Das heißt also, dass es über 100 Autounfälle mit mehreren 100 Menschen, also mehrere hundert Verletzte oder sogar getötete Menschen durch angesiedelte Wölfe gegeben hat. Das hat der Bürger aber nicht in der manipulierten Presse gelesen. Wie viel mehr Umsatz bedeutet das wohl alleine für die Autoindustrie, für Big Pharma, etc? Dass der Staat auch Kollateralschäden, sogar menschliche, billigend in Kauf nimmt, um die Industrie zu fördern, dazu gibt es immer mehr Beweise, nicht nur aus der Pharmaindustrie. Als tatkräftige Unterstützer hat man sich radikale Tierschützer dazu genommen, die sich hier aber nur für das Tier Wolf interessieren (Schafe, Ziegen etc sind ihnen völlig gleichgültig), da Wölfe die Verwandten des Hundes sind. Diese radikalen Tierschützer fühlen sich Tieren näher als Menschen und glauben ohnehin, dass die Erde nicht den Menschen, sondern den Tieren gehört. Ihnen wären dann auch für die Freiheit der Wölfe getötete Menschen egal. Profitsüchtige Firmen und die von ihnen manipulierte Presse haben diese Spezies gefördert und immer mehr gestärkt, indem sie z. B. gefährliche Hunde, Kampfhunde (beschönigend: Listenhunde) verharmlost und vermenschlicht haben. Man muss sollte sich gegen diesen Lobbyismus entschieden wehren, da er nicht die Meinung des Volkes vertritt, sondern die Grundrechte der Bevölkerung zerstört .

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    1. admin Beitragsautor

      “Der NABU beklagt in einem Wölfe-Werbespot, dass seit dem Jahr 2000 über 100 Wölfe von Autos überfahren worden seien. Das heißt also, dass es über 100 Autounfälle mit mehreren 100 Menschen, also mehrere hundert Verletzte oder sogar getötete Menschen durch angesiedelte Wölfe gegeben hat.”

      Bei einem Wildunfall kommen Menschen gewöhnlich nicht zu Schaden, Ausnahmen gibt es bei Kollisionen mit großem, hochläufigen Wild wie z.B. Hirschen oder wenn Ausweichmanöver an Bäumen enden.

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  17. Petra V.

    Zu dem Kommentar von Humanpretiose möchte ich antworten: Wenn dies ein Forum “pro Wolf” wäre, wären Andersdenkende längst wegzensiert worden. Man kann dieses Thema nicht sachlich verhandeln, denn hier geht es um berechtigte Angst von Menschen, die um ihr Leben und um das Leben ihrer Kinder und Haustiere fürchten. Es geht um das Grundrecht der Menschen auf Entfaltung in der Natur. Dass es immer mehr gefährliche frei herumlaufende Hunde, auch immer mehr Kampfhunde in Deutschland gibt, war die Vorstufe zu diesen Auswüchsen der Wolfsansiedlung. Da missachtet der Gesetzgeber seit Jahren die berechtigte Angst der Mehrheit der Bürger, um einigen Lobbyisten gerecht zu werden.

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  18. Petra V.

    “Bei einem Wildunfall kommen Menschen gewöhnlich nicht zu Schaden”, ? Was ist das für eine falsche Aussage? Erst vor einem Monat wären wir fast (und nicht zum ersten mal) in einen Wildunfall verwickelt worden, als ein Hase, der von einem nicht angeleinten Hund über die Straße gejadt worden ist, über die Straße lief und dabei drei Autos, einschließlich unserem PKW, in die Vollbremsung gehen mussten. Der erste PKW war danach ein Totalschaden, der zweite war auch stark beschädigt, zwei der Insassen mussten ins Krankenhaus, ein Insasse war sehr stark verletzt und blutete zudem stark. Wir zitterten danach am ganzen Leib und unsere Tochter hatte sich bei der Vollbremsung den Nacken verstaucht. Oft prallen PKWs bei solchen Unfällen gegen Bäume und die Insassen sind tot. Wie kann man dann sagen, Wildunfälle seien harmlos???

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    1. admin Beitragsautor

      Die Statistik zu Wildunfällen können Sie sich hier anschauen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Wildunfall
      Bei ca. 230.000 erfassten (!) Wildunfällen (die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen) kamen z.B. im Jahr 2006 zehn Menschen ums Leben. Die Todesopfer sind in aller Regel die bereits erwähnten Autofahrer, die durch Ausweichmanöver gegen Bäume o.ä. fahren. Von mehreren “hundert verletzten Menschen durch angesiedelte Wölfe” zu sprechen ist einfach falsch und bringt die Diskussion nicht weiter.

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  19. Friedrich

    Es ist mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar: Jäger, die nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen und nach ganz bestimmten Gesetzmäßigkeiten die Wildpopulation regeln und versorgen, tun dies für andere (Haus)Tiere und insbesondere für Menschen auf eine völlig sichere Weise. Jäger übernehmen dafür außerdem viele Pflichten wie zum Beispiel die Kadaver der überfahrenen Wildtiere von den Straßen zu räumen, und Jäger zahlen dafür sogar noch viel Geld.
    Trotzdem werden Jäger von den Medien in die Ecke der „politisch nicht korrekten“ gestellt. Weil sie Tiere töten. Von der Industrie, die täglich viele Tiere sinnlos tötet (z. B. das Töten tausender männlicher Küken), schreiben die selben Medien nichts. Sie schreiben auch nichts von den vielen niedlichen Schafen und anderen Weidetieren, die sinnlos getötet, ja gequält werden.
    Die Medien berichten verharmlosend über die zu tausenden „gerissenen“ Schafe. Ein Großteil der Schafe verendet aber zusätzlich qualvoll, weil sie von Wölfen zu Tode gehetzt werden, in Zäunen hängen bleiben und dabei sehr qualvollen Tod sterben. Die Zahl der durch Wölfe getöteten Tiere ist sogar noch viel höher als angegeben.
    Was ist hier mit dem Gesetz des Verbotes der Tierquälerei, welches bei Haustieren wie Hund und Katze ständig wegen kleinster Fehler angeführt wird?
    Die Menschen aber, die sich dafür einsetzen, dass ein gefährliches Raubtier, verbreitet wird, welches dafür sorgt, dass andere Tiere und Menschen gefährdet werden und dass Menschen Natur nicht mehr genießen können, werden auf die Seite der „politisch korrekten“ gestellt.
    Da fragt man sich, wer die Meinungen macht, Das gewählte Volk jedenfalls nicht.
    So funktioniert das heute: Die Politik verspricht den Lobbyisten etwas, bezeichnet das Geplante (oft unter dem Deckmantel der guten Moral) als „politisch korrekt“. Die Gegner werden dann einfach als „politisch unkorrekt“ bezeichnet mundtot gemacht oder ausgeschaltet.
    Viele Menschen kennen solch ein Vorgehen aus den früheren Rauchergesetzen: Bereits in den fünfziger Jahren wusste man, wie schädlich das Rauchen ist. Auch Politiker wussten das. Die Meiden bezeichneten Nichtraucher als Spaßbremsen und nicht gesellschaftsfähig.
    Gekaufte Experten beteuerten öffentlich, dass Rauchen nicht schädlich, sogar gesund sei.
    Kein politisches oder gesellschaftliches Event, wo nicht geraucht wurde. In allen öffentlichen Räumen, in Büros musste sich der Nichtraucher den ganzen Tag mit krebserregendem Rauch vollqualmen lassen. Profitiert hat natürlich die Industrie. (Tabakindustrie, „Gesundheitsindustrie“ etc). Auch damals gab es viele Tote, nicht nur unter Rauchern, auch viele Passivraucher. Erst nach ca. 70 Jahren gewannen die Nichtraucher den Kampf.
    Offensichtlich ist nicht mehr das Grundgesetz Grundlage für Gesetzesentscheidungen, sondern sondern das egoistische Durchsetzen von Lobbyistenwünschen steht an erster Stelle.

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