Sachsen: BGS von Biber attackiert

Österreich: Hund muss nach Biberangriff eingeschläfert werden

In Sachsen ist ein Bayerischer Gebirgsschweißhund (BGS) bei einem Bad in der Elbe nahe Meißen von einem Biber attackiert und durch Bisse verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich bereits am 08.06. Der Hundeführer schildert die Situation gegenüber JAWINA so: “Mein Hund ist in der Elbe baden gegangen, vermutlich in der Nähe eines Biberbaus. Vermutlich hatte Frau Biber Junge, die sie verteidigen wollte. Der Hund hat großes Glück gehabt, offenbar hatte er noch Grund unter den Pfoten, so dass er mit einem Sprung entweichen konnte. Der Biber konnte sich so nicht fest verbeißen, vermutlich hat mein BGS auch zurückgebissen.”

Als der Hundeführer durch das Gestrüpp am Ufer seinem Hund zu Hilfe eilen wollte, sah er einen Biber, der am Ufer entlang patrouillierte. Die Verletzungen des Hundes wurden von einem Tierarzt getackert. In den ersten Tagen wich der malträtierte BGS seinem Herrn nicht von der Seite. Interessant dabei: Dem Hundeführer zufolge hat sich das Verhalten des bereits elf Jahre alten und intensiv jagdlich geführten Schweißhundes seit der Biber-Attacke geändert: “Er bellt bestimmter, kompromissloser, hat neulich versucht, eine Katze zu packen, die er bisher bestenfalls auf einen Baum gejagt hat. Hoffentlich hat er die Vorsicht vor den Sauen nicht verlernt!”

Auf jeden Fall hatte der BGS großes Glück, in Linz hat ein Biber zwei Hunde angegriffen, die in der Donau badeten. Einer der Hunde musste eingeschläfert werden, wie die Polizei gegenüber dem News-Portal Nachrichten.at bestätigte. red.

Beitragsbild: Von Biber gebissener BGS. Foto: privat

3 Gedanken zu „Sachsen: BGS von Biber attackiert

  1. Werner Lampe

    In meiner langjährigen Zeit als Hundefürer sind mir zwei ähnliche Vorfälle in Erinnerung.
    Allerdings alle mit Kontakt durch Nutria.
    1. Ein DD, beim stöbern hinter Enten. Dabei hat ein Nutria die Halsschlagader durchtrennt. Dank verfügbaren Erste-Hilfe Koffer konnte mit zwei OP Klammern die Blutung gestoppt werden. In einer Tierklinik wurde die Ader wider genäht. Die konsequente Wildschärfe wurde in keiner Weise beeinträchtigt.
    2. Ein weiterer DD wurde, ebenfalls bei der Entenjagd, am Färsenbein erwischt. Die Sehne wurde irreparabel Zerstört. Der Hund konnte nur noch bedingt Eingesetzt werden.

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