Sachsen-Anhalt: Wolf reisst zwölf Schafe

Schäfer: “Der Wolf ist nicht blöd”

Bei Möckern (Landkreis Jerichower Land) hat ein Wolf zwölf Schafe gerissen, und zwar zwei Muttertiere und zehn Lämmer. Ein wolfskundiger Mitarbeiter des Biosphärenreservats Mittelelbe hat die Kadaver untersucht und die typischen Bissverletzungen an den Kehlen der Tiere festgestellt, wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet. Es ist der 20. offiziell registrierte Wolfsangriff auf Nutztiere in 2015, das entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Es ist bereits der zweite Vorfall auf die Herde des betroffenen Schäfers, die mit einem 90 Zentimeter hohen Elektrozaun “geschützt” ist.

In einem lesenswerten kurzen Interview in der Süddeutschen Zeitung spricht ein Schäfer über die Probleme seiner Zunft, die durch den Wolf eine Verschärfung erfahren.

Beitragsbild: Schaf. Copyright: SE

Ein Gedanke zu „Sachsen-Anhalt: Wolf reisst zwölf Schafe

  1. Hans Peter

    Elektrozäune nützen wohl offensichtlich nichts und sind demnach für eine gesicherte Freilandhaltung von Nutztieren ungeeignet. Wenn man was ändern will, sollten sich die Wähler vor der nächsten Wahl nach Politikern u. Parteien mit vernüftigen Ansichten umsehen / umhören.

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