Sachsen-Anhalt: Wanderer filmt sechs Wölfe in der Oranienbaumer Heide

Ein Wanderer hat sechs Wölfe in der Oranienbaumer Heide (Landkreis Wittenberg) gefilmt. Erst vor wenigen Wochen war die Existenz eines dreiköpfigen Rudels dort offiziell bestätigt worden. Die Wölfe sind zuvor durch mehrfache Risse von Fohlen aufgefallen. Das Video ist am vergangenen Donnerstag entstanden. Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtet, hatte sich der Wanderer wegen des einsetzenden Regens untergestellt, als die Wölfe 20 Meter vor ihm auftauchten. Sie verschwanden dann zunächst im Wald, wechselten bald darauf aber über die Heidefläche.

Video: MZ / YouTube / Florian König

2 Gedanken zu „Sachsen-Anhalt: Wanderer filmt sechs Wölfe in der Oranienbaumer Heide

  1. Götz Pyka

    Sich richtig zu informieren hilft immer gegen ” Jäger-Latein ” !!!

    Es gab in der Oranienbaumer Heide bisher lediglich vor Jahren e i n e n ! Angriff eines Wolfes auf ein Fohlen der dort weidenden Konik-Pferde.
    Seitdem werden die trächtigen Stuten zwecks Geburt der Fohlen in das ” Wulfener Bruch ” gebracht und anschließend wieder zurück.
    Bei den Heck-Rindern gab es dieses Jahr 15 geborene Kälber, ohne das Wolfsangriffe nachzuweisen waren.
    Selbst als Spaziergänger kann man ohne Probleme die aberwitzig hohen Bestände an Schwarz- , Reh- und Damwild in der Heide beobachten,
    z. Bsp. Wildschwein-Bachen, die s i e b z e h n Frischlinge auf dem Forstweg spazieren führen. Kein Wunder bei der ” Mais-Intensivmast ” auf umliegenden
    Feldern. Da fühlen sich auch Wölfe wie im Schlaraffenland.
    Aber Wildschweine lassen mit ihrer Intelligenz ohne Probleme die Jägerschaft ziemlich alt aussehen.
    Der immer öfter von der Jägerschaft geforderte Wolfs-Abschuß soll wahrscheinlich von diesem Versagen ablenken !

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    1. admin Beitragsautor

      Es gibt zwei offiziell bestätigte Fohlenrisse durch Wölfe in der Oranienbaumer Heide, in einem Fall fielen drei, in dem anderen ein Fohlen den Wölfen zum Opfer. Das ist auch nicht Jahre her, ein Angriff erfolgte 2015, der andere 2016. Beide Berichte dazu sind verlinkt. Den ähnlich wahrheitsliebenden Rest Ihres Kommentars zu kommentieren, erspare ich mir.

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