Sachsen-Anhalt: Jäger erlegt Wildschwein und findet Pfeil in der Schulter

Ein Jäger hat bei Cörmigk (Salzlandkreis) am vergangenen Freitag ein Wildschwein erlegt. Bei der Inbesitznahme der Sau entdeckte er, dass ein Pfeil in der Schulter des Tiers steckte. So etwas Grausames habe er “selten erlebt”, sagte der Vorsitzende der Bernburger Jägerschaft, Michael Warthemann, gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung (MZ). Das Wildschwein müsse nach diesem Schuss starke Schmerzen gelitten haben, so der Jägerschaftsvorsitzende. Bei dem Pfeil habe es sich um einen Jagdpfeil gehandelt, der mit seinen rasiermesserscharfen Spitzen tiefe Wunden ins Fleisch schneide. Wer dem Tier die Verletzung beigebracht haben könnte, ist unklar. Die Jäger haben Anzeige bei der Polizei wegen Jagdwilderei erstattet. red.

Beitragsbild: Jagdpfeil. Foto: privat

5 Gedanken zu „Sachsen-Anhalt: Jäger erlegt Wildschwein und findet Pfeil in der Schulter

  1. Zündelnerlaubt

    War bestimmt kein Bogenjäger, weil die haben spezielle Bögen und ganz tolle Jagdpfeile, viel besser als der verwendete, ganz bestimmt und die hätten das auch gesagt wenn sie ein Stück krank geschossen hätten, genauso wie auch bei Büchsenjägern jedes Stück nachgesucht wird……

    Soviel zum Thema…..

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  2. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    War das jetzt bissig? Ferndiagnosen machen noch nicht einmal die Ärzte. Einzig klar ist, dass es eine tierquälende Straftat und die Sau nicht verwertbar ist. Und wer behauptet, dass nach einem Büchsenschuss im Nachbarrevier mit notwendiger grenzüberschreitender Nachsuche ihm gemeldet wird, kennt die Menschen nicht.

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    1. Zündelnerlaubt

      Teils, teils …. ich bin nicht prinzipiell gegen die Bogenjagd, habe aber starke Zweifel daran, was ich mit dem ersten Satz ausdrücken wollte. Ich wollte auch zum Ausdruck bringen, dass wieder niemand gewesen sein will /wird.
      Und nachgesucht wird auch beim Büchsenschuss leider nicht immer, genau.
      Bissig? Nö, sollte etwas sarkastisch sein, hat wohl nicht geklappt.

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