Rügen: Jagdunfall bei der Rapsernte

Am 3. August 2013 ereignete sich in den Mittagsstunden ein Jagdunfall bei einer Rapsernte auf einem Feld in der Nähe von Bergen, bei dem ein Traktorfahrer lebensbedrohlich verletzt wurde. An diesem Tag fanden Erntearbeiten auf dem Feld statt. Ein Jäger (63) aus Nordrhein-Westfalen befand sich ebenfalls in der Nähe auf einem Hochsitz, um aus dem Feld flüchtendes Wild zu erlegen. Während der Mäharbeiten lief eine Bache mit Frischlingen aus dem Raps, auf die der Jäger schoss.

Kurze Zeit später hielt der Traktor-Fahrer. Er hatte schwere Bauchverletzungen, so dass ihm andere Anwesende aus dem Traktor helfen mussten. Ein Rettungshubschrauber brachte den 42-Jährigen aus der Gemeinde Gingst mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Im Rahmen der Ermittlungen durch die Kriminalpolizei wird nun geprüft, wie die Verletzungen verursacht wurden. Im Gespräch mit der Jawina-Redaktion teilte die Sprecherin der Polizei Mecklenburg-Vorpommern mit, dass sich der Traktorfahrer immer noch in lebensbedrohlichem, aber stabilen Zustand befinde. Bisher geht die Polizei davon aus, dass der Mann von einem Querschläger getroffen wurde. Die Ermittlungen dauern an. PM POL HST

Foto: Erntejagd (Archivbild). Erntejagd ist effektiv, aber gefahrenträchtig. (Fast) jedes Jahr kommt es dabei zu Unfällen. Es sollte nur von erhöhten, mobilen Sitzen aus geschossen werden, flache, weite Schüsse sind ebenso tabu, wie solche in Richtung der Erntefahrzeuge. Foto: SE

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