Rückrufaktion für Remington 700 und Seven

Der amerikanische Waffen- und Munitionshersteller Remington ruft bestimmte Chargen der beliebten Repetiergewehre vom Typ 700 und Seven zurück, die mit dem X-Mark Pro-Abzug (XMP) ausgestattet sind. Bei diesen Gewehren ist in vereinzelten Fällen ein Übermaß an Klebemasse im Produktionsprozess verwendet worden, was möglicherweise zu unerwünschter Schussauslösung führen könnte. Betroffen sind nur Gewehre der genannten Serien mit dem XMP-Abzug, die zwischen dem 1. Mai 2006 und dem 9. April 2014 hergestellt wurden. Remington hat eine Internetseite geschaltet, auf der Waffenbesitzer anhand der Seriennummer überprüfen können, ob ihr Gewehr betroffen ist.

Remington fordert alle Besitzer betroffener Modelle auf, ihre Waffe ab sofort nicht mehr zu benutzen, sondern diese an den Hersteller zurückzusenden. Im Werk würden die Waffen inspiziert, mit einem speziellen Verfahren gereinigt, getestet und umgehend zurückgesandt werden. Von jeglichen Versuchen, das Problem selbst zu diagnostizieren und zu beheben wird dringendst abgeraten. Der deutsche Remington-Importeur, die Firma Helmut Hofmann GmbH, klärt derzeit ab, wie der Rückruf in Deutschland gehandhabt werden wird. Mehr dazu in Kürze. PM Remington/SE

Bild: Bildschirmfoto der XMP-Rückrufseite

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