Rheinland-Pfalz: Bauern unterstützen „Kämpf mit”

Hans Boes und Anton Gieraths vom Kreisbauern- und Winzerverband Ahrweiler haben die Petition der Kreisjägerschaft www.jagd-aw-kaempf-mit.de gezeichnet.

Sie unterstützen die Initiative der Kreisjägerschaft Ahrweiler „Kämpf mit“, in der die Landesregierung aufgefordert wird, das Fütterungsverbot aufzuheben.

Das Fütterungsverbot hatte im Kreis Ahrweiler in dem vergangenen harten Winter mindestens 600 Todesopfer, vor allem Rehe und Hirsche gefordert. „Kein Bauer lässt sein Vieh verhungern“, so der Vorsitzende des Kreisbauern- und Winzerverbandes Ahrweiler. „Als Landwirt, der von den Ressourcen der Natur lebt, sei es von Feldfrüchten oder vom Vieh, muss man einen respektvollen Umgang mit der Natur pflegen“, so Anton Gieraths. Das gezielte Verhungern lassen des Wildes, wie es die rot-grüne Landesregierung auf ihre Fahnen geschrieben hat, lehnt die Kreisbauernschaft ab.

Schon vorher hatten Landwirte und Jäger gemeinsam aufgerufen, diesem tierschutzfeindlichen Gebaren ein Ende zu bereiten. Es kann nicht sein, so Hans Boes, dass sich Tierschutz nur auf Kröten bezieht. Der Kreisbauern- und Winzerverband Ahrweiler lehnt auch die Zuweisung von Bezirken für wildlebende Tiere, die sog. Bewirtschaftungsbezirke ab. Natur ist Natur, so Hans Boes, wildlebende Tiere dürfen nicht eingepfercht werden.

Landwirte und Jäger wollen nun gemeinsam gegen das tier- und artenschutzfeindliche Verhalten der Landesregierung kämpfen. Da sich das Interesse von Frau Höfken auf den Kreis Ahrweiler zu konzentrieren scheint, möchte der Kreisbauern- und Winzerverband die Gelegenheit nutzen und die Ministerin um ein Gespräch vor Ort bitten, zu welchem sie hiermit bereits an dieser Stelle herzlich eingeladen wird.

Bild (Copyright: LJV RLP): Dr. Gitta Werner, Presseobfrau Kreisgruppe Ahrweiler(r.), freut sich über die Unterstützung von Hans Boes, Vorsitzender des Kreisbauern- und Winzerverbandes.

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