“Praxisfern und unrealistisch”

DJV lehnt Vorschlag zur externen Munitionslagerung von Bündnis 90 / Die Grünen ab

Die Sprecherin für innere Sicherheit von Bündnis 90/Die Grünen Irene Mihalic fordert, dass zukünftig keine Munition mehr in Privathaushalten gelagert werden darf. Auf Twitter schreibt die ehemalige Polizistin: „Das Problem sind schussbereite Waffen in Privathaushalten!“ Sie bezieht sich auf eine Studie, die bei sieben Amokläufen in Deutschland 51 Todesopfer zählt. Die Amokläufe seien überwiegend mit legal besessenen Waffen verübt worden.

Der DJV lehnt diesen Vorschlag als praxisfern und unrealistisch ab. „Jäger können bei einem Wildunfall in ihrem Revier nicht erst zum Zentrallager fahren, um mit der auswärts gelagerten Munition dann das leidende Tier zu erlösen“, sagt Helmut Dammann-Tamke, DJV-Präsidiumsmitglied und zuständig für das Thema Waffenrecht. “Wer sich auf der einen Seite mit Tierschutz besonders zu profilieren versucht, der sollte auf der anderen Seite vor Augen haben, dass diese Regelung dem Tierschutzgedanken im höchsten Maße zuwider läuft.” Außerdem seien zentrale Munitionslager nicht im Sinne der öffentlichen Sicherheit, da sie besonders attraktiv für Diebe seien. PM DJV

Ergänzung: Dies wäre also ein weiterer Punkt auf der Liste grüner Verbote, die das Nachrichtenmagazin Novayo zusammen gestellt hat:

Merke: “Ein Grüner ist erst dann richtig glücklich, wenn er anderen etwas verbieten kann.” Wiglaf Droste

Bild: Wenn das man gut geht: Privates Munitionslager/Copyyright: SE

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