Praktikertagung „Biomasse aus Wildpflanzen“ am 09. Mai 2017 in Paderborn

Am 09. Mai 2017 veranstaltet das Netzwerk Lebensraum Feldflur eine Praktikertagung  zum Thema „Biomasse aus Wildpflanzen“ in Paderborn. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Austausch von Erfahrungen mit Blick auf Anbau, Pflege und Wirtschaftlichkeit ertragreicher Wildpflanzenmischungen zur Biomasseproduktion. Neben verschiedenen Vorträgen ist eine gemeinsame Exkursion zu Praxisflächen geplant.

Der Anbau von Wildpflanzenmischungen erhöht die Artenvielfalt in den Agrarlandschaften und unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit rund um die Landwirtschaft. Mittlerweile sind mehrjährige Anbausysteme aus ertragreichen Wildpflanzenmischungen zur Biomasseproduktion auch aus ökonomischer Sicht eine Alternative zum Mais:  Sie verursachen geringe Investitions- und Pflegekosten und sind in der Lage, hohe Stickstoffmengen aus dem Boden zu binden. Gleichzeitig können Wildpflanzenmischungen heute einen wettbewerbsfähigen Ertrag in der Biomassegewinnung erzielen.

Das Tagungsprogramm und ein Anmeldeformular für die kostenlose Veranstaltung sind auf der Internetseite www.Lebensraum-Feldflur.de zu finden.

Anmeldeschluss ist der 30.  April 2017.

Kontakt
Netzwerk Lebensraum Feldflur
c/o Deutsche Wildtier Stiftung
Uta Hennig
Christoph-Probst-Weg 4
20251 Hamburg
U.Hennig@dewist.de
040 9707869-26
Veranstaltungsort

Schützenhof Paderborn
Schützenplatz 1
33102 Paderborn

Hintergrund

Das Netzwerk Lebensraum Feldflur ist ein Zusammenschluss aus 27 Akteuren der Jagd, des Naturschutzes und der Energiewirtschaft. Es will mit dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ die Biogaserzeugung aus Biomasse enger mit den Zielen des Arten-, Natur- und Umweltschutzes verknüpfen und Mischungen aus heimischen Wildpflanzenarten als eine ökologisch notwendige und ökonomisch tragfähige Ergänzung zu konventionellen Energiepflanzen in der landwirtschaftlichen Praxis etablieren.

Beitragsbild: Wildpflanzen anstelle von Mais: damit erhöhen Landwirte nicht nur ihren Beitrag für die Artenvielfalt, sondern leisten wichtige Öffentlichkeitsarbeit. Quelle: Kuhn/DJV

Ein Gedanke zu „Praktikertagung „Biomasse aus Wildpflanzen“ am 09. Mai 2017 in Paderborn

  1. Grünspecht

    Tut mir leid, wenn ich es so deutlich sage, aber selbst den meisten jagenden Landwirten interessiert nur der Ertrag, alles andere ist zweitrangig. Da wird jeder Strauch entfernt um den letzten Zentimeter noch beackern zu können. Groß in Mode scheinen gerade Geräte zu sein, mit denen man Bäume “beschneidet”. Traktor mit Häcksler und einer mit Anhänger auf den das Häcksel gleich geladen wird und ratz fatz ist alles schön “sauber”.

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