Polen: Bürgerwehr wegen ASP zur Kadaversuche abkommandiert

Die Wojsk Obrony Terytorialnej (WOT, militärische Territorialverteidigung) ist eine paramilitärische Bürgerwehr in Polen, die 2014 nach der Annexion der Krim durch Russland gegründet wurde. Bei Bedarf sollen die WOT-Milizen die reguläre polnische Armee bei der Landesverteidigung unterstützen. Jährlich 350 Millionen Euro investiert Polen einem Bericht des Nordkuriers zufolge jährlich in die Bürgerwehr, die bis 2021 auf eine Stärke von 53.000 Mann gebracht werden soll. Seit 2017 wird die Freiwilligentruppe jedoch dafür eingesetzt, die Wälder auf der Suche nach Wildschweinen zu durchkämmen, die an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendet sind. 1500 Milizionäre hätten zu diesem Zweck 2018 in den Wäldern Ostpolens  Dienst getan. Aktuell sei der Einsatz beendet, ähnliche Übungen könnten in Zukunft jedoch wiederholt werden. red.

Beitragsbild: An Schussverletzung verendetes Wildschwein. Foto: SE

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