Peta: “Rekordausgaben für Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit”

92 Prozent der überwiegend aus Spenden generierten Einnahmen der Tierrechtsorganisation Peta gehen für Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit drauf, berichtet der Blog zoos.media unter Berufung auf den Bericht der Organisation für das Wirtschaftsjahr 2016/17. Weitere drei Prozent für Miete und Nebenkosten. “Schaut man sich die restlichen Positionen an, fragt man sich, was dann überhaupt noch an die Tiere geht?”, heißt es auf zoos.media: “3% Miete und Nebenkosten sind ja auch exklusiv für PETA und inwiefern man mit den übrigen kläglichen fünf Prozent und den entsprechenden Positionen überhaupt noch Tieren helfen kann, ist fraglich.” Rund 95% der Ausgaben von PETA im ideellen Bereich dienten in erster Linie PETA selbst, folgert zoos.media: “Öffentlichkeitsarbeit, Personalbezahlung und Miete + Nebenkosten, sind für ein Unternehmen oder eine Organisation selbst, damit es oder sie selbst gut dasteht. Diese Ausgaben helfen in erster Linie keinem außer PETA.” red.

Beitragsbild: Headline des zitierten Beitrags auf Zoos.media (Screenshot)

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

6 Gedanken zu „Peta: “Rekordausgaben für Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit”

  1. Kr.-Itisch

    Leider nichts Neues. Stiftung Warentest beurteilte PETA schon 2013 mit verheerenden Ergebnissen. Nachzulesen unter Test.de.
    Eigentlich sollte in einer Spendenorganisation der größte Teil der Gelder in Projekte in der Sache fließen und nicht in die Verwaltung.
    Interessant wäre zu wissen, was die PETA-Verantwortlichen verdienen. Noch schlimmer ist, dass dieses ganze System auch noch durch den Vereinsstatus “e.V.” steuerbegünstigt ist, und wieder einmal der Steuer-Bürger für diesen Wahnsinn aufkommen muss.
    Der veröffentlichte Jahresbericht ist im Übrigen auch ein Witz. Mit Transparenz hat das überhaupt nichts zu tun. Schöne Bildchen, ein paar warme Worte und 3 Zahlen, die nichts aussagen.
    Wann wird hier endlich reagiert. Und zwar als erstes die Gemeinnützigkeit aberkennen, staatliche Zuschüsse abschneiden, dann hat sich eine PETA bald erledigt.

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          1. admin Beitragsautor

            Das stimmt. Zu finden ist es über Google – aber das ist merkwürdigerweise bei vielen Seiten so.

  2. Grimbart

    Das Peta keine Tierschutz- sondern eine Tierrechtsorganistion ist, sollte doch hinlänglich bekannt sein. Da müssen eben alle Mittel für den Kampf verwendet werden. Da bleibt eben kein Geld für Tiere übrig.

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