Peta: Plüschwölfe für Parlamentarier

+++Bayern: Machtkampf um Vocke-Nachfolge entbranntMemminger Jagdfunktionär erstattet Strafanzeige +++ Niedersachsen: Wölfe reißen drei Stück Damwild +++ Schweiz: Wolf reißt neun Schafe +++ Brandenburg: Hobbyschäfer gibt nach erneutem Wolfsriss auf +++

Die radikale Tierrechtlerorganisation Peta hat Plüschwölfe und nach eigenem Bekunden über 50.000 Unterschriften an Bundesumweltministerin Schulze und Mitglieder des Umweltausschusses gesendet, um ihrer Forderung nach Aufrechterhaltung des strengen Schutzstatus für Wölfe Nachdruck zu verleihen.

“Die Bundesregierung will Wolfstötungen erleichtern. Wölfe eines Rudels sollen bei Vorfällen mit landwirtschaftlich genutzten Tieren künftig einfacher getötet werden dürfen”, beklagt Peta und “appelliert nun an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die 20 Mitglieder der CDU und SPD im Umweltausschuss des Bundestags, den Kabinettsantrag nicht zu genehmigen. Um die Politiker zu überzeugen, sendete die Tierrechtsorganisation ihnen je einen Plüschwolf und der Ministerin zudem eine Petition mit über 50.000 Unterschriften”, heißt es in einer Presseerklärung der Organisation.


Statt wertvolle Aufklärungsarbeit zu leisten, schürten viele Landwirte und die Jägerschaft unbegründete Ängste, behauptet Peta: “Sie kurbeln eine regelrechte mediale Hetzjagd gegen den Wolf an, damit er seinen Status als streng geschützte Tierart verliert“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA. „Wir appellieren an Umweltministerin Schulze und die Abgeordneten des Umweltausschusses, sich nicht instrumentalisieren zu lassen und den Kabinettsentwurf, der eine Lockerung des Schutzstatus der Wölfe vorsieht, abzulehnen.“

Der Plüschwolf solle die Politiker daran erinnern, “dass sich die meisten Menschen in Deutschland gegen präventive Tötungen aussprechen”, wie Peta behauptet.

Während Peta die realen Probleme der Weidetierhalter komplett ausblendet, geizt die Organisation nicht mit Schuldzuweisungen: “Einige Jäger, Landwirte und Politiker wollen, dass der Wolf seinen Schutzstatus verliert und als jagdbare Tierart ins Jagdrecht aufgenommen wird”, heißt es in der Peta-PM: “Jäger behaupten, dass heimischen Wildtieren natürliche Feinde wie der Wolf fehlen würden, während sie eben diese selbst töten.” Bei dem Versuch, Wölfe ins Jagdrecht zu befördern, gehe es Jägern lediglich um Beuteneid und die Lust am Töten. Für Bauern wiederum stehe die Profitmaximierung im Vordergrund, nicht das Wohl ihrer Herden.”

Die Welt kann so einfach sein, wenn man ideologisch gefestigt ist… PM/SE

Beitragsbild: Plüschwölfe und Unterschriftenliste von Peta. Quelle: Peta

9 Gedanken zu „Peta: Plüschwölfe für Parlamentarier

  1. Zündelnerlaubt

    Gegen Peta hilft nur ignorieren und immer wieder gegen deren Gemeinützigkeit vorgehen. Ist so ein Plüschi eigentlich schon Bestechung? Dann anzeigen!

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    1. Chris

      ignorieren?
      nein. Denn dann sind unsere von völliger Ahnungslosigkeit (in jeder Hinsicht) geprägten Politiker erstrecht Freiwild für abstruse Forderungen ideologischer Lobbyisten.

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  2. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Diese Unterschriftenliste ist nichts wert, die haben diese Irren an einem Tag in Berlin zusammen. Aber nehmt denen das Geld weg und eine Ruh´ist´s. Aber unsere Finanzämter sind ja so überlastet……

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  3. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Mit Sachargumenten kann und muss man dieser geistigen Diarrhoe nicht begegnen! Sollte man eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Volksverhetzung in Erwägung ziehen, wenn Jägern pauschal eine Lust am Töten unterstellt wird? Hier könnten die lieben Jagdverbände mal was für das Ansehen bei der Mitgliedschaft tun!

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  4. Ronbi

    Sind die Plüschtiere umweltgerecht hergestellt worden (CO2 neutral) und im Zuge des Fairtrade?
    Sind sie Kindgerecht – keine Glasaugen.
    Die Deutsche Umwelthilfe ist schlimmer.
    Und alle sind soooo gemeinnützig!

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  5. Ralf

    Plüschwölfe. Das passt ja. Wölfe sind keine Kuscheltiere. Aber PeTa bringt’s Spendengelder. Sind die noch als gemeinnützig anerkannt?
    Ich weiß nicht, ob ignorieren zielführend ist. Da muss gegengegangen werden!

    [Link entfernt, admin.]
    https://www.svz.de/deutschland-welt/politik/Interview-mit-Gero-Hocker-So-will-die-FDP-Peta-den-Geldhahn-zudrehen-id22560667.html
    https://www.bild.de/news/inland/news-inland/aufruf-zur-straftaten-angelverband-zeigt-peta-an-64061052.bild.html
    Es gibt so einiges über PeTa im Netz

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    1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

      Nur wenn sie den Wert kennt und nicht dem Fiskus deklariert. Meines Wissens müssen Minister Geschenke grundsätzlich ablehnen wie alle Führungskräfte in öffentlichen Ämtern. Selbst eine Essenseinladung durch amtsfremde Personen ist fiskalisch geregelt.

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