Ost-Wolf ängstigt West-Bauern

Immer für einen (vermutlich unfreiwilligen) Lacher gut ist das nordostdeutsche Lokalblatt Nordkurier: Unter der Überschrift “Wolf aus Vorpommern ängstigt West-Bauern” berichtet das Blatt, dass sich der durch etliche Nutztierrisse bekannten Goldenstedter Wölfin im niedersächsischen Landkreis Diepholz ein Rüde aus der Ueckermünder Heide in Mecklenburg-Vorpommern zugesellt hat. Und dass unter dem schlechten Einfluss der Wessi-Wölfin der Ossi-Wolf als erstes gelernt habe, wie einfach es sei, Nutztiere zu reißen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bestätigte die Fakten in einer Pressemitteilung. Darin heißt es unter der Überschrift “Aktuell zwei Wölfe in der Region Diepholz-Oldenburg-Vechta”:

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hat am Dienstag darüber informiert, dass im Raum Diepholz-Oldenburg-Vechta im Zusammenhang mit einem Nutztierriss neben dem schon bekannten Tier ein weiterer Wolf genetisch nachgewiesen werden konnte. Das Senckenberg-Labor für Wildtiergenetik in Gelnhausen teilte mit, es handle sich um einen männlichen Wolf aus der Ueckermünder Heide in Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2014 lebt in der Region Diepholz-Oldenburg-Vechta eine Wölfin. PM/SE

Beitragsbild: Verängstigte West-Bauern auf der Flucht – verlassene Gehöfte und ausgestorbene Ortschaften wegen Ossi-Wolf. Foto: SE

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