Online-Widerstand gegen den Wolf

Im Internet formiere sich Widerstand gegen die massive Ausbreitung der Wölfe in Deutschland und die oftmals ungeklärten Entschädigungsfragen für Tierhalter, meldet das Online-Portal topagrar.com. Zudem seien viele Bürger angesichts vermehrt auftretender Wölfe, die keine Scheu zeigen, besorgt, ob die persönliche Sicherheit noch gegeben ist. Gleich zwei Petitionen sind auf der Plattform open Petition gestartet worden, die sich gegen die ungebremste Ausbreitung des Wolfs in Deutschland wenden: Auf der Seite der Petition “Bekenntnis gegen den Wolf” (Beitragsbild) heißt es: “Mit dieser Petition soll die Möglichkeit gegeben werden, sich gegen die landläufige Meinung zu stellen, die beinhaltet, dass sich der Wolf in unserer Kulturlandschaft weiterhin ungehindert ausbreiten soll. Der Initiator möchte auf gar keinen Fall in Konkurrenz zu den, von ihm sehr geschätzten, Zentralverbänden der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden sowie den Landvolkverbänden treten. Angesprochen werden sollen insbesondere die ca. 4,5 Millionen Landbesitzer der Bundesrepublik Deutschland, die ca. 362.000 Jäger, die Menschen des ländlichen Raumes aber auch die Stadtbevölkerung. Diese Petition wird vom Ersteller verfasst, weil er später nicht dem Vorwurf ausgesetzt sein will, dass er es wider besseren Wissens unterlassen hat, tätig zu werden. Ein Großteil der Jägerschaft verharrt in einer abwartenden Haltung. Sie wollen sich vermutlich dann „einklinken“, wenn etwas ganz „Schlimmes“ passiert ist.”

OP_Grenzen

Die Internetseite der Petition “Herr Umweltminister, setzen Sie dem Wolf Grenzen – jetzt!” auf openpetition.de. Copyright: openpetition

Die Unterzeichner der Petition: “Herr Umweltminister, setzen Sie dem Wolf Grenzen – jetzt!” fordern: ”
1. Die niedersächsische Landesregierung wird aufgefordert, durch geeignete Maßnahmen unverzüglich dafür Sorge zu tragen, dass Wölfe nicht länger
a)
ohne sofortige Abwehrmaßnahmen durch Siedlungen, über Hofstellen oder in einer Distanz von weniger als 300 m von Waldkindergärten umher streifen, ohne das sie durch spürbare Abwehr abgeschreckt werden,
b)
Weidetiere oder Wild in Gehegen attackieren können ohne dabei negative Erfahrungen zu machen, die sie von künftigen Überfallen auf Nutztiere abhalten

2. Die Landesregierung und der Landtag haben unverzüglich klar zustellen, bis zu welchem Gesamtbestand die Zahl der Wölfe in Niedersachsen noch anwachsen soll und wie in Niedersachsen durch sinnvolle Prävention sichergestellt wird, dass dieses große Raubtier vom Menschen und von domestizierten Tieren ferngehalten wird.

Beitragsbild: Internetseite der Petition “Bekenntnis gegen den Wolf” auf openpetition.de, Copyright: openpetition

Ein Gedanke zu „Online-Widerstand gegen den Wolf

  1. holger mayer

    was soll man eigentlich noch auf dem land.
    motoradterror
    riesige windkraftrotoren
    ahnungslose urbane nobelrentner
    jetzt jagende wolfsrudel

    naturnahe pferdehaltung ade
    diese Besserwisser müssten mal 4 Wochen mit nacktem arsch nach Rumänien zum Camping

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