Olympischer Erfolg – dank Jagdausflügen mit Opa

Die russische Silbermedaillengewinnerin im Luftpistolenschießen auf zehn Meter, Vitalina Batsarashkina (19) aus Omsk in Sibirien, hat sich für ihren Erfolg bei Olympia bei ihrem Großvater bedankt – weil der sie schon im zarten Alter auf seine Jagdausflüge mitgenommen und so für das Schießen begeistert habe: “Als ich sechs war, saß ich mit meinem Großvater im Boot und hielt mir die Ohren zu, wenn er Enten schoss”, berichtet die Athletin in der Siberian Times (die jede Menge netter Bilder der Sportlerin im Kreise ihrer Familie zeigt), “Mit zehn lernte ich selber schießen und bekam von Großvater mein erstes Luftgewehr, mit elf erlegte ich mein erstes Stück Wild, eine Krickente.” Auch ihr anderer Großvater sei Jäger gewesen, erzählt Vitalina Batsarashkina, und ihr Vater Polizist – es sei unmöglich gewesen, in dieser Familie nicht zum Schießsport zu kommen. Ihr jagender Großvater Nummer eins brachte die talentierte Jungjägerin zum Sportschießen, was ihr anfänglich nicht so gut gefiel, dann aber ihre Begeisterung weckte. Und das hat er (der Großvater) jetzt davon:

“Als ich das letzte Mal mit ihm auf Entenjagd war, schoss ich drei Enten – und er zwei”, freut sich Vitalina. Wenn sie aus Rio zurück ist, werde sie “vielleicht” auf Entenjagd gehen, meint die Sportlerin. Aber erst einmal muss sie sich auf die noch ausstehenden sportlichen Wettkämpfe konzentrieren: Morgen tritt sie mit der Sportpistole auf 25 Meter gegen starke Konkurrenz an. Wir drücken die Daumen. SE

Beitragsbild: Die Seite von Vitalina Batsarashkina auf dem offiziellen Portal der Olympiade 2016 (Ausschnitt, Bildschirmfoto).

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