Österreich: Jagdterrier wütet in Hühnerstall – Bauer schlägt ihn tot

Im niederösterreichischen St. Christophen ist ein auf einer Jagd entlaufener Jagdterrier (DJT) in den Hühnerstall eines Bauern eingedrungen, wo er “13 Hendl zerbiss”, wie NÖN.at berichtet. Weitere Hühner liefen in Panik davon, von denen einige auch gestorben sein dürften. Der Landwirt, der in einem Stall arbeitete, bemerkte den “Aufruhr” bei den Hühnern und wollte den Eindringling verscheuchen. Dies gelang nicht, stattdessen zeigte der DJT rassetypisches Verhalten und ging auf den Bauern los. Daraufhin zog ihm der Bauer ein Werkzeug über den Schädel, der Hund starb. Es täte ihm leid, dass der Hund gestorben sei, sagte der Bauer gegenüber NÖN.at, aber beißen lassen müsse er sich auch nicht. Der Hundebesitzer äußerte sein Unverständnis und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die toten Hühner wären ein Versicherungsfall gewesen. Der Jäger will den Kadaver seines Hundes untersuchen lassen, um so festzustellen, wie oft der Bauer zugeschlagen hat.

Beitragsbild: Hühner – gegen einen DJT chancenlos. Foto: SE

6 Gedanken zu „Österreich: Jagdterrier wütet in Hühnerstall – Bauer schlägt ihn tot

  1. Werner Killian

    Lieber Herr Redakteur!
    Was verstehen Sie unter rassetypischem Verhalten? Wissen Sie überhaupt worüber Sie da Schreiben. Züchter wie Frieß, Zangenberg und Grünewald würden sich im Grabe herumdrehen, wenn sie diesen Schwachsinn lesen müssten. Der Deutsche Jagdterrier ist mit einem starken Charakter ausgestattet, er bleibt aber bei konsequenter Führung
    zuverlässig und folgsam. Sehr geehrter Redakteur, lernen sie Geschichte wie schon Bruno Kreisky sagte und informieren Sie sich zuerst und dann schreiben Sie Ihren Bericht.
    Noch zur Information: Der Jagdterrier war 6 Monate alt.
    Meisterführer und Leistungsrichter für Deutsche Jagdterrier Werner Killian

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    1. admin Beitragsautor

      Sehr geehrter Herr Killian,
      man muss wohl “Meisterführer und Leistungsrichter”, sprich, durch und durch Hundevereinsmensch sein, um sich über eine kleine, beiläufige, scherzhaft-ironische Bemerkung derart aufregen zu können. Wenn Rudolf Friess, der Gebrauchskreuzungen guthieß und die Verweichlichung einstmals guter, harter Gebrauchshunderassen durch die züchterischen Bemühungen der von ihm viel gescholtenen “Kynologen” heftig kritisierte, heute lebte und schriebe, würde er wohl geteert und gefedert werden. Vielleicht lesen Sie ihn mal… SE

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      1. Werner Killian

        Sehr geehrter Herr Autor!
        Bei der Beurteilung des Deutschen Jagdterrier über sein rassespezifisches Verhalten, gibt es für mich keine beiläufigen, scherzhaften und ironischen Bemerkungen. Ihr Bericht wird von vielen Leuten gelesen und stellt den Deutschen Jagdterrier in ein schlechtes Licht. Was so nicht stimmt.
        Der Jagdterrier von heute ist hart und ausdauernd, führig und ruhig, sowie verträglich mit seinesgleichen. Wer das nicht weiß und auch nicht glaubt, der kennt die Rasse nicht, er sollte sie dann aber auch nicht richten.
        Die Züchter des Deutschen Jagdterrier legen größten Wert auf jagdliche Brauchbarkeit, Jagdverstand, Wesensfestigkeit, Unerschrockenheit und geringe
        Empfindlichkeit. Literatur: Das Rasse-Portrait <Deutscher Jagdterrier von Hans Schindl Kynos Verlag Dr. Dieter Fleig GmbH Am Remelsbach 30
        D-54570 Mürlenbach/Eifel Hochachtungsvoll Werner Killian

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        1. admin Beitragsautor

          Sehr geehrter Herr Kilian,
          habe verstanden: Im Zusammenhang mit dem DJT sind jegliche “beiläufigen, scherzhaften und ironischen Bemerkungen” strengstens untersagt. Bis vor kurzem hatte ich wirklich noch was übrig für die Rasse, aber die Hausmeister-Krause-mäßigen Einlassungen der Verbandsvertreter kosten den DJT Sympathien. SE

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  2. RK

    Lieber Herr Killian,

    wir alle schätzen die Bemühungen von Hundezüchtern und ehrenamtliches Engagement. Ein wenig mehr Humor und Gelassenheit wäre aber angebracht. Auch “Meisterführer und Leistungsrichter” sollten sich ihre Hunde zum Vorbild nehmen und versuchen, “ruhig, sowie verträglich mit seinesgleichen” zu agieren…

    Waidmannsheil!

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