Österreich: Jagdhund von Keiler getötet

Weiterer Jagdhund schwer verletzt – Wolf für erhöhte Aggressivität verantwortlich?

Bei einer Drückjagd bei Rossatz im niederösterreichischen Bezirk Krems sind zwei Jagdhunde von einem Keiler attackiert worden, einer erlag seinen schweren Verletzungen. Ein Hund sei von dem Keiler aufgeschlitzt worden, ein anderer habe Stiche in die Lunge davongetragen. Der überlebende Hund konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Der Jagdleiter führte den Vorfall gegenüber nön.at auf mehrere Faktoren zurück: Zum einen sei ein Mastjahr, die Sauen seien größer und stärker und somit wehrhafter als sonst. Vor allem aber sei eine Verhaltensänderung des Schwarzwilds zu beobachten, seit der Wolf in dem Gebiet nachgewiesen wurde: Die Wildschweine würden sich zu größeren Rotten zusammen schließen und seien deutlich aggressiver als früher. red.

Beitragsbild: Erlegter Keiler (Archivbild). Foto: SE

15 Gedanken zu „Österreich: Jagdhund von Keiler getötet

  1. Bruno v.T.

    Letzte Woche standen über 50 Sauen nachts auf dem Feld, obwohl im angrenzenden Jagdbezirk am selben Tag eine Drückjagd, bei der nur Hunde zum Einsatz kamen, stattgefunden hat. Die Hunde konnten die Rotte nicht sprengen. Die Vermutung liegt nahe, dass die Sauen durch das ansässige Wolfsrudel entsprechend konditioniert sind. Auf den Sauenbestand scheint der Wolf keinen entscheidenen Einfluss zu nehmen. Dam- und Rehwild leiden darunter sehr.

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    1. Kraner

      Natürlich hat der Wolf Mitschuld das die Rotten von Wildschweinen und anderen Tieren immer größer werden. Der Wolf hat keinen natürlichen Feind also muss dieser durch Abschuss reguliert werden, wenn dies nicht passiert sind und werden die Ausmaße dieser Population verheerend.

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  2. Dümmling Marika

    Alles sind die Wölfe schuld. Auch der letzte sollte langsam merken wohin dies führen soll. Wölfe zum Abschuss frei geben oder? Wer gibt eigentlich mal Autos zum Abschuss frei. Die töten viel mehr Menschen und Tiere als der böse Wolf. Ich habe viel Verständnis für Schäfer die ihre Tiere schützen möchten. Aber Jäger setzen ihre Hunde ganz bewusst bei der Jagd ein und kennen auch die Risiken. Und wieso glaubt jeder auch sonst so intelligente Mensch Wildtiere wehren sich nicht wenn es um ihr Leben geht? Ich finde eine Population die sich auf 8 Milliarden zubewegt sollte einmal überdenken von welcher Spezies es zu viele gibt und wie man diese eindämmen könnte.

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    1. Kr.-Itisch

      Sehr verehrte Frau Dümmling,
      mit der Abgabe ihres Statements scheint mir: [Kommentar gekürzt, bitte Netiquette beachten, admin.] Vor gut 80 Jahren gab es schon mal die Idee, die Menschheit, oder zumindest Teile davon, umzubringen. Wie nahe sie selber an diesem Gedanken sind, sollten sie sich mal überlegen.

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  3. Manfred Fröhlich

    Tja, Dümmling Marika, wenn Sie so gut über alles Bescheid wissen hoffe ich, dass Sie keine Hunde haben und auch keine Kinder in die Welt gesetzt haben! Denken Sie nur an das Klima, das durch Ihren und den CO2 ausstoß ihrer etwaigen Kinder extrem leidet! Und wenn Sie meinen das zu viele Menschen auf der Welt leben gegen Sie sich einen Ruck und verlassen diese doch freiwillig!
    Kurz noch zu den Wölfen, ja, die Wölge sorgen durch ihr ERSCHEINEN und VERHALTEN dafür, dass sich Wild anders verhält. Aber davon versteht nur Jemand etwas der sich in der Natur und nicht im Wohnblock einef Großstadt aufhält!

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  4. Dirk Henkel

    [Kommentar gekürzt, bitte Netiquette beachten, admin.] scheint Programm zu sein. Schön zu lesen von wem solch unqualifiziertes Geschwafel kommt.
    Von dieser Spezies scheint es zu viele zu geben aber es steht ihnen selber frei die Welt zu retten…
    Ich hoffe es zumindest!

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  5. F.beckmann

    Wir geben uns selbst den Fangschuss.Ich hoffe,dass Fleisch ungenießbar wird.Ausserdem das endlich Tiere nicht mehr wie leblose Sachen benutzt und ausgebeutet werden.

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  6. Hubert Asam

    Ich lebe hier mit Wölfen. Hier wird auch gejagt. Hier leben auch Pferde und Rinder frei.
    Der Wolf beeinflußt natürlich die frei lebenden Tiere und es ist vollkommen richtig, dass das Verhalten der Tiere sich ändert.
    Sie sind a- klüger b- wehrhafter c- in größeren und sozial straffer organisierten Verbänden unterwegs.
    Niemand kommt hier auf die abwegige Idee einen Wolf zu erschießen, weil ein Hund getötet wurde.
    Ein Hund der sein Metier nicht beherscht lebt eben gefährlich so wie die Wölfe auch.
    Auch Wölfe kommen zu Tode wenn sie an die Rinder und Pferde gehen.
    Das will gelernt sein.
    Was vollkommen falsch ist, ist die These, das Damm- und Rehwild würde unter den Wölfen leiden.
    Damm – und Rotwild sind nirgends fitter und größer als hier. Ist ja klar: sonst erwischt sie der Wolf.

    Mein Hund arbeitet mit den Pferden, er treibt sie. Weil diese sich gegen die Wölfe wehren, muß ich ihn richtig erziehen, dann passiert a- den Pferden nichts und b- meinem Hund.
    Es mangelt den Jägern an der Hundeerziehung. Und an wirklich guten Hunden, (vor allem funktionierenden Meuten mit einer guten Rollenverteilung) die Erfahrung haben. Sie einfach rennen zu lassen wie in D üblich geht halt nicht. So wenig wie hier Schäfer, die Schafe einzäunen können und dann nach Hause fahren und sich ins Bett legen. Geht halt nicht.
    Man muß echte Jagdverbände (Meuten) haben in denen jeder Hund weiß was er zu tun hat und nicht einzelne Heinis die voll an den Keiler gehen.
    Ein guter Hund geht dem Keiler nicht an die Waffe.
    Da sollte der Jäger sich fragen wo das Problem ist wenn seine Jagdkunst für eine Gegend in der der Wolf ist nicht ausreicht.
    Jagen will halt gelernt sein und wenn die Umwelt sich ändert, muß auch die Jagd sich ändern.
    Wenn die Wölfe geschoßen werden, wird weder die Wildschweinanzahl dezimiert, noch der Rehbesteand gesünder.
    Die deutschen Jäger haben die letzten 2 Jahrzehnte in vollem Umfang versagt und eine Wildschweinschwemme vom feinsten heraufbeschworen, die Kollegen vom Landwirtschaftsamt mit den Monokulturen bis zum Waldrand haben dabei fleißig mitgeholfen.
    Jetzt den Wolf zu erschießen, weil die Menschen nicht ausreichend qualifiziert sind, ist eine abwegige Idee und wird denjenigen die ungefiltert nach Protektion des Wolfes ohne Management der Wolfspopulation schreien nur helfen.
    Nur weiter so ihr Waidmänner, ihr spielt den Tierwohlleuten voll in die Hände.
    Jeder wie er kann.
    Hier gibt es gute Hundemeuten und starke Rehpopulationen und jede Menge Wölfe. Vielleicht schaut ihr mal über die Grenzen in die Länder in denen der Wolf nie weg war.
    Hier Wölfe zu sichten ist vollkommen normal und absolut niemand fürchtet sie.
    Das dürfte in D das Hauptproblem sein.
    Angst.

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  7. Waldecho

    Na eins ist mal klar…..wären bei der Entstehung der Menschheit mehrere mit dem ausgeprägten Sachverstand von Miss Dümmling vertreten gewesen, würden wir jetzt höchstens bei paar Millionen rumdümpeln.
    Ich würde waidmännisch mit der Keule mein Wild jagen und Miss Dümmling ängstlich am Feuer weg sitzen, weil draußen der liebe Wolf umherstreift.
    Manchmal weiß ich nicht, ob ich solche Leute bedauern, belächeln, mich vor ihnen schützen soll und es überhaupt Sinn macht sie aufzuklären.
    Will ich mal sehen, wie die ohne Auto 20 Kilometer bis zur nächsten Stadt, ohne jegliche Verkehrsanbindung zur Arbeit, einkaufen, die Kinder zur Schule, zu ihren Kursen und zum Arzt kommen???
    Sorry….etwas am eigentlichen Thema vorbei, aber das musste mal raus!

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  8. Hubert Asam

    Hallo Waldecho, du hast doch jetzt eine profunde Meinung gehört, die auch auf Erfahrung basiert. Währet ihr Jäger an einer Lösung interessiert, würdet ihr jetzt auf diese Meinung antworten, imitierst in deiner Antwort das Niveau von Dümmling. Die Frage für mich ist jetzt: hättest du auch für mich eine adäquate – nicht dümmliche – Antwort parat? Oder bist du auf dem Niveau derer die dich provozieren wollen und am Thema vorbei diskutieren. Dümmling hat keine Ahnung von Natur, Hunden, Jagd oder Wölfen.

    Ihr habt eure Hunde auf das Auftreffen der Wölfe und die Veränderungen des Verhaltens von potentieller Beute absolut nicht vorbereitet.
    Seltsam, weil seit 25 Jahren klar ist dass es passieren wird. 25 Jahre habt ihr so getan als käme der Wolf doch nicht, es war vollkommen klar dass es so sein wird. Ihr habt nichts auf eurer Seite getan um das auch möglich zu machen. Jetzt weint ihr weil ihr die unerzogenen Hunde verliert.
    Da treffen Kleinkinder auf Keiler.
    Hättet ihr gute, sozial reife Hunde, hättet ihr das Problem nicht.
    Da wundert ihr euch wenn sie sterben? Das ist doch klar dass sie das tun werden.
    Genau dazu taugt der Wolf. er erzieht seine Umgebung dazu, wieder erwachsen zu handeln. Rotkäppchen hat keine Chance.
    Wer dann auf ihn schießen will ist am Ende derjenige der sich als inkompetent outet. So wie im Märchen wird es bei euch nicht ausgehen weil der Wolf in unserer Gesellschaft geschützt ist und es auch bleiben wird.
    Das heißt nicht dass veganes Dummgeschwätz richtig ist, das ist genauso kindisch.
    der Wolf bringt die Wildschweine wieder dazu sich anständig “zusammenzurotten”. So soll es sein, das ist natürlich.
    Eure Hunde müßt ihr eben dazu ausbilden das Gegenüber auch ernst zu nehmen und nicht nur bellend nachzurennen und Rabatz zu machen.
    Das Kaliber Hunde das es dazu braucht gibt es in Deutschland kaum noch und die Jäger die dieses Kaliber führen können schon gar nicht . Da heult ihr euch lieber im Jägerforum aus und provoziert Veganertrottel damit, anstatt in euer Revier zu gehen und Ordnung zu machen.
    Ihr werdet den Wildschweinen nicht herr. Das ist der Punkt. Damit hat der Wolf nichts zu tun.
    Der Wolf schafft Ordnung und er stärkt seine Umwelt.
    Es ist gut wenn die Jägerschaft sich damit auseinandersetzen muß.
    Das macht auch die Jäger a- klüger b- wehrhafter und c- stärker im Verband.
    Seid ihm dankbar und lernt wie man gemeinsam den Wildschweinen Herr wird.
    Es reicht nicht mehr anzukirren, die Kamera anzumachen und zu warten bis die SMS aufs Handy kommt und dann loszufahren um in der Dämmerung irgendein Schwein abzuschiießen. Es braucht einen Plan und der Wolf hat den.
    Der Wolf wird euch erziehen und die Veganer hauen euch auf die Finger wenn ihr nur schwadroniert anstatt etwas zu tun.
    Ich finde es gut dass der Wolf zu euch zurück kommt. Hier war er immer. Die Hunde hier sind aber auch so gestrickt dass sie wissen was sie tun.

    Du kannst an Miss Dümmling finden was du willst und deine Keulentheorie auspacken.
    Du hast absolut keine Ahnung wie du auf den Wolf so intelligent antworten könntest wie der Wolf selbst es könnte. Du kennst den Wolf nicht und die Hunde auch nicht. Nur aus deiner Sicht dürfen sie existieren.
    Ich habe dir eine schöne Erklärung gegeben wie man in einem Land in dem der Wolf nie weg war mit ihm umgeht. Nämlich mit Umsicht. Deine Antwort hat was mit “Miss” und “Keule” zu tun. Kein Wunder dass euch die Tierwohltanten vor sich hertreiben können. hättest du ihr adäquat geantwortet und den dümmlichen Wind aus dem dümmlichen Segel genommen wäre es anders. Ich glaube eher dass du solche Foren nutzen willst um üble Meinung zu schüren.
    Du hast an Umsicht kein Interesse, an Miss Dumm aber schon. Nun: deine Wahl.

    Tatsache ist: gute Hunde in guten Meuten werden nur in Ausnahmefällen vom Keiler getötet.
    Gute Meuten gehen auch nicht auf den Keiler, sie gehen auf rangniedere Schweine und Jungtiere.
    So wie die Wölfe. Das wäre auch die Aufgabe der Jäger.lDann sorgen sie für eine kleine Population.
    Das was die Jäger die letzten 20 Jahre in D versäumt haben.

    Wenn du das nächste mal etwas hast das mal raus muß, dann mach das besser nicht in der Öffentlichkeit wo es Menschen gibt die fäkalfrei antworten können .
    Erst denken, dann schauen, dann schießen.
    Buona notte

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  9. Waldecho

    Nun Hubert, auch Du sollst eine Antwort bekommen!
    Ich glaube Du tust den deutschen Jägern, zumindest einen großen Teil und deren Hunden Unrecht. Den Jägern macht sicherlich nicht der Wolf ansich Angst, allerdings der unpragmatische Umgang, die Verniedlichung als Kuscheltier und die unkontrollierte Überpopulation.
    Da habe ich eine ganz klare Meinung, der Wolf soll keineswegs in Deutschland ausgerottet werden, aber er sollte bejagt werden, wie z.B. in Skandinavien oder Nachbarland Frankreich. Das wird auch in Zukunft der einzige Weg sein, um die Akzeptanz für ihn zu stärken und ihn eben nicht wieder ausrotten zu müssen. Er wird dadurch lernen, dass er sich dem Menschen, seinen ländlichen Behausungen und dem Vieh, weitestgehend nicht anzunähern hat.
    Zu den Hunden sei gesagt, wir haben sehr gut ausgebildete Hunde und es ist keineswegs immer ein Makel der Ausbildung oder Unvermögen des Hundeführers, wenn mal ein Hund geschlagen wird. Ich denke auch, jeder Hundeführer ist sich dessen bewusst.
    Ja es ist richtig, das Schwarzwild hat seine Strategie verändert. Die Rotten sind größer geworden, ganzjährig sind nun einzelne “Aufpasser” dabei.
    Deshalb bevorzuge ich die Pirsch oder Einzelansitz auf solche Rottenverbände und suche sehr bedacht die schwächsten Stücke heraus. Ich persönlich halte von Deinen hochgelobten Meuten überhaupt nicht viel. Eine Jagd mit Meuten ist sicherlich auch mal reizvoll, aber produziert mir zu viel Stressfleisch, schlechte Schüsse und oft auch das “falsche” Schwein aus der Rotte! Und Meuteneinsatz ab Ende Dezember lehne ich sowieso entschieden ab. Das hat das Schwarzwild nicht verdient, führende Bache vom Kessel zu jagen und Frischlinge eingehen zu lassen. Auch alles andere Wild brauch im Winter Ruhezeit.
    Letzter Gedanke noch zur Überpopulation Schwarzwild. Ja wir Jäger haben da eine Mitschuld……aber man sollte da ganz klar unterscheiden. Für die Forstpartie Brandenburg heißt es jetzt, jede Bache deren Frischlinge keine Streifen mehr haben, kann geschossen werden. Genau der falsche Weg, alle weiblichen Frischlinge dieser Bache, werden dann schon oft im gleichen Jahr beschlagen.

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    1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

      Einem Hubert Asam müßte sich die Frage stellen, warum wurde der Wolf in Germanien so intensiv bejagd? Anwort: weil er ein Schmarotzer ist. Denn wenn Herr Asam an seinem Bankkonto feststellten würde, dass andere so nebenbei von seinem Konto Geld abhüben, würde er sicherlich einschreiten. [Kommentar gekürzt, admin.]

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