Österreich: Jäger bei Hochsitzbau abgestürzt

Wahrscheinlich hat sich jeder Jäger beim Bau von Jagdeinrichtungen schon einmal gesagt, dass die Berufsgenossenschaft die eine oder andere routinemäßig dabei gezeigte Aktivität – Motorsägen einarmig auf der Leiter, ungesichertes Herumturnen auf unfertigen Konstruktionen und dergleichen – vermutlich nicht gutheißen würde. Meistens gehen leichtsinnige bis wagemutige Unternehmungen dieser Art zum Glück gut aus, aber leider eben nicht immer. An den Folgen eines unbedachten Moments hat man dann möglicherweise noch lange zu knabbern. So erging es einem Jäger in Österreich, der beim Hochsitzbau verunglückt ist. Die Jagdkameraden hatten den Hochsitz an einem Waldrand bei Mattighofen im oberösterreichischen Innviertel auf das neu gegossene Betonfundament gestellt und wollten ihn mit Spanngurten gegen das Umfallen sichern.

Doch noch bevor die Gurte angebracht waren, stieg ein 46 Jahre alter Jäger auf die Leiter, um eine Leiste am Dach des Hochsitzes zu montieren. Dabei kippte der Hochsitz noch vorne, die Leiter rutschte rechts zur Seite weg und der Jäger stürzte auf das Betonfundament. Er wurde vor Ort notärztlich versorgt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Über die Schwere seiner Verletzungen ist nichts bekannt. JAWINA wünscht gute Besserung. SE

Beitragsbild: In diesem Bild vom Hochsitzbau haben wir ein kleines Rätsel versteckt: Wie ist der Mensch mit Motorsäge wohl auf das Dach gekommen und wie wieder runter?. Foto: SE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.