NRW: Wolf im Kreis Warendorf beobachtet

Auf der Landesstraße L 586 zwischen Albersloh und Sendenhorst fotografierte heute Vormittag gegen 10.15 Uhr ein Autofahrer  einen Wolf auf einem Acker. Der Beobachter fuhr auf der Landstraße, als er den Wolf auf der Ackerfläche bemerkte. Er hielt an und machte mit seinem Mobiltelefon ein Foto. Ein weiterer Autofahrer beobachtete wenig später, wie der Wolf die Straße überquerte und dann im Wald verschwand. Der Beobachtungsort wurde von der regional zuständigen Luchs- und Wolfsberaterin Jutta Luig-Beilmann auf weitere Spuren untersucht. Die Einschätzung des Landesumweltamtes (LANUV), dass diese Aufnahmen einen Wolf zeigen, wurde von der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) eindeutig bestätigt. Zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder zum Geschlecht können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Das LANUV NRW hat mit Wolfbeobachtungen in diesen Wochen gerechnet. Denn jetzt ist die Zeit, in der die Jungwölfe das Rudel verlassen und auf Wanderungen gehen. Es lässt sich nicht vorhersagen, ob ein Wolf nur kurz auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 Kilometern zurücklegen. PM

Beitragsbild: Freilebender Wolf bei Sendenhorst  am 25. Januar 2018, fotografiert von © Mirko Teigeler.

Ein Gedanke zu „NRW: Wolf im Kreis Warendorf beobachtet

  1. Ronbi

    Das ist nun eine Situation, bei der man versuchen könnte, Wölfe zu vergrämen – mit einer Super-Trillerpfeife oder einem Schrillalarm.

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