NRW: Ursula Heinen-Esser neue Umweltministerin

Neun Tage nach dem Rücktritt von Christina Schulze Föcking steht die neue NRW-Umweltministerin fest. Ursula Heinen-Esser (CDU) ist Diplom-Volkswirtin, sie gehörte dem Bundestag von 1998 bis 2013 an und war ab 2007 parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, ab 2009 im Bundesumweltministerium. Seit 2016 ist sie zudem Vorsitzende der Geschäftsführung in der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW) begrüßte die Personalie: “Ministerpräsident Armin Laschet zeigt zügig Handlungsfähigkeit und hat eine erfahrene Landwirtschafts- und Umweltpolitikerin für das Amt gewonnen, mit der wir möglichst schnell zu einem ersten Gespräch zusammenkommen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit gern fortsetzen wollen”, sagte LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg.

Der Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung in der Jagdpolitik sei mit der Koalitionsvereinbarung nach der Landtagswahl vor einem Jahr klar und mit dem Entwurf des neuen Landesjagdgesetzes Anfang Mai eindrucksvoll und zuverlässig bestätigt worden, so der LJV NRW weiter. Frau Heinen-Esser kenne die Jägerschaft und habe schon auf dem Bundesjägertag 2010 eine vernünftige und ausgewogene Jagd- und Forstpolitik vertreten.

Es bleibe das Verdienst der zurückgetretenen Ministerin Christina Schulze Föcking, die jagdpolitische Wende zu mehr jagdpraktischer Orientierung und zu bundeseinheitlichen Regelungen im Jagdrecht entschlossen vorangebracht zu haben. Jetzt komme es weiter darauf an, die nächsten Schritte zu tun und konsequent umzusetzen, was die Regierungsparteien vor der Wahl versprochen haben, sagte Müller-Schallenberg. PM/SE

Beitragsbild: Ursula Heinen-Esser bei einer Rede auf der HannoverMesse 2011. Autor: RudolfSimon, Quelle: Wikipedia

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