NRW: SPD-Jäger fordern NABU zum Umdenken auf

In einem offenen Brief haben die “Waid-Genossen“, ein “Initiativkreis sozialdemokratischer Jägerinnen und Jäger in Nordrhein-Westfalen” den NABU zum Umdenken in der Jagdpolitik des Verbandes aufgefordert. “Der NABU dürfe nicht für ideologische Forderungen stehen, sondern müsse im Interesse des Naturschutzes gemeinsam mit den Jägerinnen und Jägern für eine Zukunft der Jagd arbeiten”, heißt es in einer Presseerklärung zu dem offenen Brief.

Der NABU solle sich in der Formulierung seiner Zielsetzungen und vor allen Dingen bei der Formulierung der Positionen zum Thema Jagd nicht nur an den positiven Erfahrungen vieler NABU-Mitglieder, sondern auch wieder seiner Satzung zu orientieren und die dort benannten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Grundlage seiner Positionierung machen, fordern die Waid-Genossen.

Jäger und nicht-jagende Naturschützer verfolgten nicht nur die gleichen Ziele, sie arbeiteten an vielen Orten Hand in Hand an der praktischen Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben. Diese Zusam-menarbeit in den Bereichen Natur-, Arten- und Umweltschutz sei notwendig und dürfe nicht infrage gestellt werden, heißt es in dem Brief.

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