NRW: Remmel nimmt Anti-Jagd-Petition entgegen

Remmel droht: Jagdgesetz 2018 wieder Thema

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat auf einer Veranstaltung, die eigentlich als Werbeveranstaltung für den Wolf gedacht war, eine Anti-Jagd-Petition entgegen genommen: Eine Remscheiderin namens Brita Günther überreichte eine Petition gegen die Bejagung des Rotfuchses, die 62.000 Bürger unterzeichnet haben sollen, wie der Remscheider General-Anzeiger (rga) berichtete. Die Petition soll dem rga zufolge von dem Rheinisch-Bergischen Naturschutzverein RBN “und dessen Schwesterverband Nabu” unterstützt worden sein, womit die sogenannten Naturschutzvereine wieder einmal beweisen, dass ihnen der Schutz zahlreicher Rote-Liste-Arten von Feldhase bis Kiebitz vor opportunistischen Allerwelts-Prädatoren wie dem Rotfuchs egal ist, wenn es gegen die Jäger geht und dem Spendenaufkommen dient. Remmel musste die engagierte Remscheiderin, was die “baldige Umsetzung in eine Gesetzesvorlage” (rga) angeht, jedoch vertrösten: Frühestens 2018 laufe “der vereinbarte Kompromiss im neuen Jagdgesetz aus”, sagte der Minister dem rga zufolge. SE

Beitragsbild: Erlegte Füchse. Foto: SE

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