NRW: Nabu distanziert sich von Problemschäfer-Äußerungen

In einer aktuellen Pressemitteilung distanziert sich der NABU NRW von den Äußerungen des Nabu-Kreisgruppenvorsitzenden Peter Malzbender, der einen durch Wolfsrisse geschädigten Schäfer massiv angegriffen hatte (JAWINA berichtete). In einer Pressemitteilung anlässlich der Ausweisung des zweiten  nordrhein-westfälischen Wolfsgebiets in der Senne erklärt der Verband: “Der NABU bedauert es sehr, dass es hier zu verbalen Übergriffen auch aus den eigenen Reihen gekommen ist, die nicht notwendig gewesen wären und ruft alle Beteiligten auf, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren und verbal abzurüsten. Es sei fatal, dass es gerade bei einem sehr engagierten Berufsschäfer zu Übergriffen auf seine Schafe gekommen ist, obwohl er einen ausreichenden Herdenschutz betreibt, zusätzlich mit Herdenschutzhunden arbeitet und weitere Maßnahmen ergreift, um abermalige Übergriffe auszuschließen.” red.

Beitragsbild: Pressemitteilung des Nabu zur Ausweisung des 2. Wolfsgebiets in der Senne

Ein Gedanke zu „NRW: Nabu distanziert sich von Problemschäfer-Äußerungen

  1. Dorniak Michael

    Da ist das Problem ! … Schon wieder Schafe gerissen … trotz “Schutzmaßnahmen”
    Die Schafsherde war eben nicht ausreichend geschützt, durch die Schutzhunde und den fragwürdigen “Zaun”.
    Es gibt doch mobile Zäune die höher als 1,30 m sind und auch stabiler. Meine Meinung: Macht bitte als Schäfer
    vernünftige Arbeit und hört auf zu rufen nach Subventionen und Unterstützungen vom Staat. Dank der Wölfe ist es
    eben nicht mehr wie früher … freie Flächen ohne Zaun etc. seit 70 Jahren gewohnt. Bitte das Gedankengut in der Form
    anpassen.
    MfG Michael Dorniak

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