NRW: Jäger schießt sich in Fuss

Ein 72-jähriger Jäger hat am Samstag bei einem Jagdunfall am Heitwinkel bei Paderborn schwere Verletzungen erlitten. Der Mann war gegen 16.20 Uhr allein mit seinem Auto zum Jagen in den Jagdbezirk am Heitwinkel gefahren. Beim Durchladen seines Jagdgewehrs löste sich ein Schuss, der eine schwere Fußverletzung bei dem 72-Jährigen verursachte. Da er kein Mobiltelefon mitführte und niemand in der Nähe war, setzte sich der Schwerverletzte wieder in sein Auto und fuhr nach Hause. Dort wurde der Rettungsdienst alarmiert. Der eingesetzte Notarzt forderte sofort einen Rettungshubschrauber an, mit dem der Verletzte in eine Klinik nach Bochum geflogen wurde. PM Polizei

Beitragsbild: Jagdgewehr (Symbolbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser Da für den Hinweis!

4 Gedanken zu „NRW: Jäger schießt sich in Fuss

  1. RK

    Es wäre interessant, wenn wir irgendwann noch nähere Umstände erfahren würden (bislang scheint nichts weiter veröffentlicht). Es gibt ja Beispiele, wo Repetierer (v.a. Geradezugrepetierer, z.B. R93 von Blaser – kenne sogar einen Fall persönlich, dem das passiert ist) beim Repetieren/Schließen des Verschlusses einen Schuss auslösen. Der Fall zeigt auch, dass man elementare Sicherheitsregeln immer einhalten sollte (Lauf immer Richtung sicheren Kugelfang bei Manipulation an der Waffe, v.a. beim Schließen des Verschlusses – nicht Richtung der eigenen Beine *OMG*).

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    1. admin Beitragsautor

      Ich schätze, dass in ca. 99,99 % aller Fälle dieser Art Fehlbedienungen die Ursache sind und nicht Waffenstörungen. SE

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      1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

        Mir ist ein Fall bekannt, wo der Nachsucheführer sich wunderte, dass sein 98iger nicht schoss, bis der Büchsenmacher ihm sagte, dass er in der Büchse gar keinen Schlagbolzen hatte. Die Welt ist voller “Spezialisten”.

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