NRW: Hirsch verletzt Jagdteilnehmer bei Drückjagd schwer

Am Samstag Mittag ist ein Mann auf einer Drückjagd bei Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) durch einen Hirsch schwer verletzt worden. Der Hirsch überrannte den Jagdteilnehmer und schleppte ihn einige Meter weit mit. Der Verunglückte erlitt schwere Verletzungen im Hals- und Gesichtsbereich und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Da der Verletzte in abschüssigem Gelände in dichtem Gestrüpp lag, musste er von Rettungskräften zunächst aufwändig geborgen werden. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Forsthauses Hülshof bei Richstein. red.

Beitragsbild: Erlegter Hirsch (Archivbild). Foto: SE

Ein Gedanke zu „NRW: Hirsch verletzt Jagdteilnehmer bei Drückjagd schwer

  1. RK

    Der Beitrag zeigt, dass Sicherheit bei der Jagsausübung laufend im Blick bleiben muss. Dies gilt insbesondere im Kontext von Gesellschaftsjagden. Die Beteiligten sollten sich im Klaren sein über:
    – Kommunikationswege (v.a. bei Funklöchern sind PMR-Funkgeräte eine sehr sinnvolle Ergänzung!)
    – Alarmierung und Ortsangabe (Forstliche Notrufpunkte, Karten etc.)
    – Erste Hilfe (sind Ersthelfer/Rettungssanitäter bei der Drückjagd dabei und können diese von Anstellern auch zu einem Notfallort gefahren werden, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken)
    Interessant wären noch Angaben zum konkreten Setting (handelte es sich um einen Treiber/Durchgehschützen auf dem Boden, gab es Drückjagdböcke etc.)

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