NRW: Gebietskulisse für Baujagd veröffentlicht

Nach dem Verbot der Baujagd auf Fuchs und Dachs in Nordrhein-Westfalen hat die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung in Bonn eine Gebietskulisse für die Baujagd veröffentlicht. Das berichtet topagrar. com. Dabei handelt es sich um eine Karte, auf der Gebiete markiert sind, in denen die Baujagd zum Schutz bedrohter Arten wie Großer Brachvogel, Uferschnepfe, Kiebitz, Feldhamster, Rebhuhn oder Hase genehmigt werden kann. Dazu müssen betroffene Jäger einen Antrag bei der für sie zuständigen Unteren Jagdbehörde stellen, die die Baujagd dann auf zwei Jahre befristet gestatten kann.

Die Regelung bedeutet nicht nur das Eingeständnis, dass die Baujagd für den Schutz seltener Arten durch Allerwelts-Prädatoren wie Fuchs, Dachs, Waschbär und Marderhund unverzichtbar ist, sie ist auch ein weiteres Beispiel für die Umkehrung der Rechtsordnung durch die Grünen: Bisher war es bekanntlich so, dass alles erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist. Wo die Grünen an der Macht sind, ist künftig alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. SE

Beitragsbild: Baujagd. Copyright: SE

4 Gedanken zu „NRW: Gebietskulisse für Baujagd veröffentlicht

  1. Roland

    Von Blindheit gegenüber der Realität geschlagen, rennen die Grünen immer und immer wieder gegen die Wand.
    Es ist mir völlig unverständlich das jmd. so eine Partei wählen kann.
    Wenn die nun schon die Rechtsordnung umkehren, dann gilt auch nicht mehr die Unschuldsvermutung!! Ich plädiere zur nicht Wiederwahl,wegen vorsätzlicher begangener Volksverarschung, schuldig am Deutschen Volk!!!

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  2. Harzjäger

    Ich würde kein Stück Raubwild mit der Falle fangen. Sollte in den Schutzgebieten die geschützten Arte im Bestand abnehmen, so können sich die Grünen das ins Parteibuch schreiben. Wenn es da nicht zu spät ist.

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  3. Harzjäger

    Ich würde kein Stück Raubwild mit der Falle fangen. Sollte in den Schutzgebieten die geschützten Arten im Bestand abnehmen, so können sich die Grünen das ins Parteibuch schreiben. Wenn es da nicht zu spät ist.

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  4. Joachim Orbach

    Die Boden- oder Baujagd ist mit einer Treibjagd unter der Erde zu vergleichen und wird vorwiegend in den Wintermonaten in der Ranzzeit ( in einer Zeit, in der es keine Kinderstube gibt ) ausgebübt. Die Grünen in NRW begründeten das Verbot der Baujagd mit dem Wort “Hausfriedensbruch”. Als was würden die Grünen den eine Maisdrückjagd auf Schwarzwild oder eine sogn. Waldschutzjagd ( Bezeichnung Grünen ) bezeichnen? Wenn man denn auch noch von Verletzungsgefahr spricht, so diese bei jeder Jagdart mit Hunden gegeben. Auch kommt der sogn. Einschlag am Bau selten vor, denn der Bodenjäger will mit seinem Hund Füchse sprengen und nicht graben. Es werden daher auch besondere Ansprüche an den Erdhund als sogn. Flieger und seinen Führer gestellt. Auch stellt sich die Frage: Ist der Fuchs denn ein reiner Erdbewohner ( wie z.B. der Dachs )? Hier hätten sich die Grünen besser einmal von einem Wildbiologen beraten lassen sollen! Aber was so eine Verbotspartei wohl offensichtlich nicht macht.

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