NRW: Brauerei kooperiert mit LJV

Die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung Nordrhein-Westfalen und die Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, haben ihre seit inzwischen 30 Jahren bestehende Kooperationsvereinbarung erneuert. Veltins unterstützt die Stiftung des Landesjagdverbandes mit jährlich 26.000 Euro.

Die Stiftung dient dem Schutz und der Hege der freilebenden Tierwelt und der Sicherung ihrer Lebensgrundlagen unter Wahrung der Landeskultur. Außerdem kümmert sich die Wildtier- und Biotopschutzstiftung NRW um die Bildung und Erziehung durch Wissensvermittlung insbesondere im Natur- und Landschaftsschutz und durch die Unterstützung des „Lernorts Natur“.

Praktizierter Naturschutz ist nicht selbstverständlich

Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg würdigte als Vorsitzender der Stiftung das Engagement von Veltins als „praktizierten Naturschutz“. Es sei keinesfalls selbstverständlich, dass Unternehmen mit solch vorbildlicher Kontinuität Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen. Die Leistungen und Erfolge im Naturschutz und in der Umweltbildung seien möglich, weil sich neben Veltins viele Mitglieder des Landesjagdverbandes ehrenamtlich und unterstützend den Projekten der Stiftung zur Verfügung gestellt haben – „und zwar mit geschicktem und dauerhaftem Einsatz, mit viel Freude und Begeisterungsfähigkeit und nicht zuletzt auch mit weiteren finanziellen Mitteln“, sagte Müller-Schallenberg bei der Verlängerung der Vereinbarung am 30. Januar 2020 in Dortmund. Peter Oser-Veltins unterzeichnete die Vereinbarung für die Brauerei C. & A. Veltins und würdigte die Verdienste des Landesjagdverbandes für den Erhalt von Flora und Fauna in Nordrhein-Westfalen.

Verantwortungsgefühl für Tiere und Pflanzen steigern

Niemand wende nach den Worten des Jägerpräsidenten freiwillig und aus eigenen Mitteln mehr für den Naturschutz auf als die Jäger. Viele Jäger bemühen sich seit Jahren erfolgreich darum, die Natur einer breiten Öffentlichkeit und vor allem auch der Jugend näherzubringen. Die Aktion „Lernort Natur“ soll vor allem Kinder und Jugendliche dazu einladen, sich mit den heimischen Tieren und deren Lebensräumen zu beschäftigen. Die Jäger öffnen dazu ihre Reviere und bieten in der Natur die Möglichkeit, Reiz und Zauber der Heimat zu entdecken und das Verantwortungsgefühl für Tiere und Pflanzen zu steigern.

Gerade in NRW kann man die Natur aber nicht überall in ihrer Vielfalt entdecken. Vor allem in den großstädtischen Ballungsräumen mangelt es an Möglichkeiten. Deshalb haben der Landesjagdverband und seine 52 Kreisjägerschaften die „rollenden Waldschulen“ geschaffen, um Schulen im naturkundlichen Unterricht zu unterstützen. Außerdem gibt es Material, das im Unterricht verschiedener Altersstufen eingesetzt werden kann. Fast 100 Fahrzeuge stehen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung, um die Natur in die Schule zu bringen. Eine ganze Sammlung von Präparaten heimischer Wildarten macht das Begreifen der Natur ganz einfach. Mehr als 1.000 Jägerinnen und Jäger haben sich in Sachen Naturerlebnis pädagogisch schulen lassen, um Kindern und Jugendlichen nachhaltige Naturerlebnisse zu vermitteln. Seit 1990 sind mehr als eine Million Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen in der rollenden Waldschule gewesen. Das Engagement kommt damit allen wildlebenden Tieren und ihren Lebensräumen zugute. PM LJV NRW

Beitragsbild: Erneuerten die nunmehr 30-Jährige erfolgreiche Zusammenarbeit im Naturschutz: Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg(v.l.) und Peter Oser-Veltins, Brauerei C. & A. Veltins (v.r.) unterzeichneten die Vereinbarung im Beisen des Hauptgeschäftsführer des Landesjagdverbandes Christof J. Marpmann (h.l.) und Fabian Veltins (h.r.). Quelle: LJV NRW

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