NRW: 0,01 Prozent der Landesfläche befriedet

89 Anträge auf Befriedung liegen vor – Landesregierung: Flächendeckende Bejagung nicht gefährdet.

In Nordrhein-Westfalen sind 0,01 Prozent der bejagbaren Fläche gemäß dem neuen § 6a des Bundesjagdgesetzes befriedet. Insgesamt liegen in dem Bundesland 89 Anträge auf Befriedung vor. Davon sind bislang sechs Anträge zurück gezogen worden, zwei Anträge ruhen, zwölf Anträge wurden genehmigt, 53 Anträge befinden sich in der Prüfung und 15 Anträge wurden versagt. Von den 15 versagten Anträgen war in 13 Fällen der Antragsteller eine juristische Person, in einem Fall war der Antragsteller nicht der Eigentümer der Fläche und in einem Fall wurden keine ethischen Gründe zur Begründung angeführt.

Das geht aus der Antwort auf eine Kleinen Anfrage hervor, die der FDP-Landtagsabgeordnete Karlheinz Busen an die Landesregierung gerichtet hatte. Die flächendeckende Bejagung sieht die rot-grüne Landesregierung durch die Befriedungen nicht gefährdet: “Eine Aushöhlung der flächendeckenden Jagd und eine damit verbundene Auswirkung auf die nordrhein-westfälischen Ökosysteme, insbesondere den Wald, sind nicht erkennbar”, heißt es in der Antwort. SE

Foto: SE

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