Nordrhein-Westfalen: Jagdhund stirbt an Aujeszky-Infektion

Am 2.12.2018 starb in Mönchengladbach ein Foxterrier infolge einer Aujeszky-Infektion. Das teilt der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW) mit. Der Hund hatte auf einer Drückjagd bei in Brüggen (Kreis Viersen) am 23.11. mit einem Deutsch-Langhaar einen Frischling gehalten, der abgefangen wurde. Bei der Beprobung im Rahmen des ASP-Monitorings wurde eine Aujeszky-Infektion festgestellt. Acht Tage später zeigte der Terrier erste Symptome. Nach starkem Juckreiz stellte sich eine Abnahme der Vitalität und starkes Fieber ein.

Die Aujeszky-Krankheit verläuft bei Jagdhunden stets tödlich. Es gibt keine wirksame Impfung gegen den Erreger. Der LJV NRW empfiehlt, den Kontakt zwischen Hunden und Wildschweinen auf das notwendige Minimum zu reduzieren und Aufbruch hundesicher zu entsorgen. Der EInsatz überscharfer Hunde solle “überdacht” und von Hunden gehaltene Sauen möglichst schnell abgefangen werden. Dass weitere Hunde beischlagen soll nach Möglichkeit verhindert werden. red.

Beitragsbild: Foxterrier. Foto: SE

 

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