Niedersachsen: Wolfsberater empfiehlt Abschuss von fünf Jungwölfen

+++ Sachsen-Anhalt: Wölfe reißen acht Schafe bei Burg +++ Italien: Region Toskana will 26 Wölfe entnehmen lassen +++ Sachsen-Anhalt: Gutachter bestätigen: 39 bei Wittenberg gerissene Schafe sind Wolfsopfer – Landesumweltamt: Schäfer haben Mitschuld +++

Der Wolfsberater Hermann Kück hat den Abschuss von fünf Jungwölfen im Kreis Cuxhaven empfohlen. Die Elterntiere der im Mai 2016 geborenen Welpen seien frühzeitig gestorben, so dass die Jungtiere nie gelernt hätten, Wild zu erbeuten. Stattdessen hätten sie gelernt, wie einfach es sei, Nutztiere zu reißen. In wenigen Monaten würden die Wölfe geschlechtsreif werden und ihr Wissen an ihre Jungtiere weitergeben, warnt Kück. Es bliebe nicht viel Zeit zum Handeln. Der Abschuss der Tiere sei zumindest zu diskutieren, so Kück. red.

Beitragsbild: Leichte Beute – gerissenes Schaf. (Archivbild) Foto: SE

Ein Gedanke zu „Niedersachsen: Wolfsberater empfiehlt Abschuss von fünf Jungwölfen

  1. Grimbart

    Das mit dem nicht gelernt halte ich für Schwachsinn. Das Barnstorfer Rudel erfreut sich mit den Elterntieren bester Gesundheit und überwindet regelmäßig sogar zwei Meter hohe Zäune. Seit Welpen da sind stehen ach Rinder auf dem Speiseplan. Wölfe sind einfach lernfähig. Macht in der Natur auch keinen Sinn mehr Ressourcen zu verschwenden als nötig. Schafe können nicht so schnell rennen wie Rehe und Rinder im Graben sind auch leichte Beute.

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