Niedersachsen: Wolf GW 717m zum Abschuss freigegeben

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Niedersachsen: Wolf reißt vier angebliche “Herdenschutztiere”

Das niedersächsische Umweltministerium hat den Wolfsrüden GW 717m aus dem Rodewalder Rudel zum Abschuss freigegeben. Der Wolf hat in mehreren Fällen “als wolfssicher geltende” Zäune überwunden und Rinder, Pferde und Alpakas gerissen. Die Genehmigung zur Entnahme sei bereist am 23. Januar erteilt worden und erst jetzt Medien gegenüber bestätigt worden, meldet der NDR. Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies erklärte, der Abschuss des Wolfs sei notwendig, um Schäden in der Weidewirtschaft abzuwenden. Es müsse verhindert werden, dass Wölfe ihren Nachkommen beibrächten, Zäune zu überwinden und Rinder zu reißen.

Unter den zehn Nutztieren, die im Lauf der vergangenen zwei Wochen bei Sögel im niedersächsischen Landkreis Emsland von einem Wolf gerissen wurden, befinden sich auch vier Alpakas: Ein Hengst, zwei Stuten und ein Fohlen fielen laut NDR den Wolfsangriffen zum Opfer. Die sei bemerkenswert, da Alpakas “eigentlich als Herdenschutztiere bekannt” seien. Nun, vielleicht war das dem Wolf ja nicht bekannt… SE

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Die Red. dankt JAWINA-Leser RK für den Hinweis!

 

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