Niedersachsen: Wolf greift Auto an

In Niedersachsen soll ein Wolf ein Auto angegriffen haben. Der Vorfall ereignete sich auf von der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide bewirtschafteten Flächen. Ein Mitarbeiter der Stiftung habe mit dem Auto die Weiden kontrolliert, als der Wolf auf das Auto zulief und daran hochsprang. Der Mann konnte noch schnell die Scheibe hochkurbeln und den Angriff filmen. Dr. Barbara Guckes von der Stiftung bestätigte den Vorfall gegenüber JAWINA. Sie habe das Video gesehen, das gebe einem schon zu denken. Es handle sich ihrer Einschätzung nach eindeutig eher um eine Attacke als um eine neugierige Annäherung oder ein “Spiel.” Überhaupt verliere der Wolf mehr und mehr seine Scheu, so Dr. Guckes. Die Wolf näherten sich tagsüber den Schafherden, in einem Gebiet der Stiftungsflächen lassen sie sie auch durch Steinwürfe kaum noch vertreiben. Wölfe hätten auch schon versucht, ein Schaf unter den Augen des Schäfers zu reißen. Dies stelle die Schäfer vor immer größere Probleme. Im Deutschlandfunk plädierte Dr. Guckes dafür, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen: Man müsste ihn bejagen dürfen, aber in engen Grenzen bejagen dürfen.” Herdenschutzmaßnahmen allein würden daher nicht ausreichen. red.

Beitragsbild: Auto (Symbolbild). Foto: SE

74 Gedanken zu „Niedersachsen: Wolf greift Auto an

  1. K. EDERLE

    Wie können nur mit einem scheuen Wolf leben. Diese Scheue vor Mensch und Weidetiere kann man dem Wolf nur mir Bejagung anerziehen.

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    1. Hans Hieber

      An K.Enderle. Wenn ich Sie erschieße, können sie nichts mehr lernen. Ihre Kinder lernen daraus auch nichts, sie sind ja nicht mehr da und können ihnen somit auch nichts beibringen !

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      1. Skeptiker

        Und auf der anderen Seite wird bejammert, dass wegen des Jagddruckes das Wild nicht mehr zu beobachten sei… Komisch.

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        1. Astrid1960

          Und wie konnten sie lernen? Weil die Schafe nicht ausreichend geschützt waren! Der Wolf ist nicht vom Himmel gefallen! Seit Öffnung der Grenzen 1989 (!) war klar, dass er wieder einwandert. Wie konnte da dann adäquater Tierschutz einfach verschlafen werden?

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          1. Micha

            Hast du den zufällig den Schuss nicht gehört ? die Grenzen gingen nicht nach Osten auf …

      2. Alexandra

        Der einzelne Wolf nicht … Aber wenn nur die überleben, die scheu genug sind, wird auch deren Nachwuchs diese Scheu vor dem Menschen beibehalten. Die meisten zumindest …

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      3. Sany

        der Lerneffekt funktioniert nur, wenn es mehrere Wölfe erleben. Wenn ein Rudelmitglied verletzt bzw. getötet wird, verstehen die anderen, was passiert ist und werden entsprechend vorsichtiger werden und nur so die Scheu erlernen.

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    2. Andrea Eiser

      Wölfe haben von Natur aus Scheu gegen über Menschen. Die Wölfe, die die Scheu verloren haben wurden, in der Regel durch Menschen verursacht. Warum soll der Wolf bestraft werden, nur weil der Mensch mal WIEDER Sch..ße gebaut hat?? Informiere dich mal über HSH, das ist eine gute Alternative gegen Wölfe

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        1. Andrea Seyffert

          Ja Kirsten, es gab Übergriffe auf Herden die durch HSH bewacht wurden, insgesamt 14 Fälle in 3 Jahren.
          In 9 der 14 Fällen waren nachweislich NICHT genug HSH eingesetzt worden (es gibt da so ne Faustregel, 1 HSH auf 20-120 Schafe). Das macht 1 tatsächlicher Übergriff in 1 Jahr. Wieviel HSH werden schon bei Herden eingesetzt und wieoft konnten dadurch Übergriffe verhindert werden?
          Sany,: es gibt genau noch 2 Hybride nachgewiesener Maßen in Deutschland und die sind nicht im Norden. Alles andere sind erfundene Zahlen von Wolfsgegnern.

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          1. admin Beitragsautor

            Bitte liefern Sie die Belege für Ihre Zahlen und Behauptungen nach – man könnte sie sonst für frei erfunden halten.

      1. Ferdinand v. Raesfeld

        Frau Eiser, auch wenn der Rat unhöflich anmutet, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten!
        Wie kommen sie auf das schmale Brett, dass Wolfe eine natürliche Scheu vor Menschen haben? Völliger Unsinn!
        Das ist u.a. auf unbewohnten Inseln in Nordamerika bewiesen worden, wo Wölfe nie einen Menschen zu sehen bekommen haben. Die waren vorsichtig (weil was Fremdes da war) aber auch neugierig und nicht scheu.
        Und über die Problematik mit Herdenschutzhunden sollten sie sich vielleicht mal richtig informieren (nicht nur Nabu Berichte lesen). Die sind höchsten in bestimmten Fällen eine geeignete Option aber keineswegs überall einsetzbar. Und Angriffe von Wölfen gibt es trotz HSH auch schon in D.

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        1. Andrea Seyffert

          Hr. v. Raesfeld, sie haben Recht,[Kommentar gekürzt, Netiquette beachten, admin.]. Die Wölfe von Tschernobyl, eine gute Doku, zeigt das Gegenteil. Forscher wollten die Belastung nach all den Jahren durch Radioaktivität dort messen. Dabei haben sie auch das Verhalten der Wölfe beobachtet, die nach all der Zeit überaus vorsichtig und scheu waren, obwohl das Gebiet seit Jahrzehnten Sperrgebiet ist.
          HSH sind und werden überall eingesetzt, sogar hier in Deutschland auf Deichen in Turi-Gebieten. Ja es gab hier in Deutschland 14 Übergriffe auf Herden die durch HSH bewacht wurden.
          In 9 der 14 Fällen waren nachweislich NICHT genug HSH eingesetzt worden (es gibt da so ne Faustregel, 1 HSH auf 20-120 Schafe). Das macht 1 tatsächlicher Übergriff in 1 Jahr. Wieviel HSH werden schon bei Herden eingesetzt und wieoft konnten dadurch Übergriffe verhindert werden? Vielleicht mal richtige Lektüre lesen, nicht nur BILD.

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          1. admin Beitragsautor

            Vielleicht mal einen Benimmkurs besuchen, statt immer nur rumzupöbeln? Das Gefühl, allwissend und unfehlbar zu sein, ist i.d.R. übrigens ein Beweis für das Gegenteil.

  2. Margareta Koch

    Meiner Meinung nach brauchen wir die Wölfe nicht einführen. ..die armen Schafe…was sie erleiden müssen,wenn sie von Wolf angegriffen werden.!!schrecklicher Gedanken…vom Verlust der Schäfer kaum zu beschreiben…Fazit. ..keine Wölfe !!

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    1. Linus Hieber

      Wölfe werden nicht eingeführt, sie sind ja keine Zäpfchen. Wölfe wandern ein und ich habe bisher noch nicht gehört das ein Schäfer dabei umgekommen ist !

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      1. Heiner Böhling

        Im Schlachthaus liegen die Schafe nicht stundenlang mit zerfetzten Körper in ihrer eigenen soße und warten das der tot endlich eintritt. wie beim Wolf .Wenn man keine Ahnung hat sollte man sowas nicht scheiben.

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      2. Streuobstwiese

        Das Endergebnis ist zwar dasselbe, der Weg ein völlig anderer.
        Lieber ein Bolzenschuss als lebendig aufgefressen.

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        1. Otto

          Dann darfst du aber keine Schafe an einen Tieraufkäufer verkaufen, der selbige danach in die Türkei bzw. in den Libanon transportiert!

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    2. Andrea Eiser

      Noch einmal, es wurden NIE Wölfe hier eingeführt, auch wenn andere Seiten sowas glaubhaft machen wollen. Kurze Info: ca in den 1990zigern wurden ALLE Grenzen zum Osten geöffnet. DA gab es schon immer Wölfe. Die Grenze ist weg, nix Stacheldraht, nix Selbstschußanlagen, nix weitere Hindernisse, damit Wildtiere konnten z.B. Wölfe einwandern. In Brandenburg wurden sogar vereinzelt Elche gesehen, die rüber gemacht sind. Das war letztes Jahrhundert, seit dem hatten Schäfer viel Zeit, sich gegen Wölfe und auch Elche zu wehren. Es gibt E-Zaun und HSH (Herdenschutzhunde, die zum Schutz von Nutztieren gezüchtet wurden, auch GEGEN WÖLFE). Wo ist das Problem, es gibt ausreichend Schutz für die Tiere und Menschen brauchen nun wirklich nicht den Wölf zu fürchten, auch hier mal eine kurze Info. Es gab ca. 80 Wolfsübergriffe in 50 Jahren WELTWEIT auf Menschen, Jäger toppen die Zahl jedes Jahr mit auf der Jagd alleine in Deutschland an Getöteten oder Verletzten. Wer ist nun gefährlicher?? Bitte um begründete Antwort!!

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      1. Peter Meier

        Also dieses Jahr ist schon eine Wanderin in Griechenland von Wölfen zerfleischt worden (Quelle die Welt), eine Touristin in Polen verletzt worden und zwei Kinder in Polen bei Wolfsangriffen verletz worden.
        In Deutschland ist diese Jahr ein Jogger von einem Wolf verletzt worden, dieses ist erst öffentlich geworden, als eine regionale Zeitung darüber berichtete.
        Es ist in Deutschland nur aufgrund der Wolfskuschler soweit gekommen, weil diese immer den Tieren in den Wald hinterher gekrochen sind und ihnen die Scheu genommen haben. Die Wölfe hätten mit Vergrämungsmasnahmen eine natürliche Scheu vor dem Menschen beigebracht werden müßen, ggf. auch mit Gummigeschossen. Sobald der erste Mensch in Deutschland richtig zu Schaden kommt, und es ist nicht die Frage ob sondern wann, wird der Wolf leider bejagt werden, und hier kann man den Balkonbiologen eine große Mitschuld dran geben.
        Der Wolf wird in Deutschland nur eine Zukunft haben, wenn er wie zum Beispiel in Norwegen reguliert wird.

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      2. Kirsten Wosnitza

        Wenn die komplette Feldmark in unserem Dorf eingezäunt ist – wo bleibt das Wild? Es soll dann auf den Straßen Rändern leben?

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      3. Ferdinand v. Raesfeld

        In den Letzen 50 Jahren 80 Wolfsangriffe, d.h. alle, auch die nicht tödlich verlaufenden? Das ist Wolfsstreichler-Propaganda!

        Im Jahr 2002 wurde vom “Norsk institutt for Naturforskning, kurz NINA” (Norwegisches Institut für Naturforschung) eine Studie veröffentlicht mit dem Titel “The fear of wolves: A review of wolfs attacks on humans” Ein Ausschnitt dazu:
        “…In den letzten 20 Jahren gab es eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen in den Regionen Uttar Pradesh, Bihar und Andhra Pradesh. In diesen Regionen kam es zu einer Vielzahl von Situationen, in denen man von mindestens 273 von Wölfen getöteten Kindern ausgeht….” Und hier reden wir nur von Indien, nicht weltweit. Bei nicht tödlich verlaufenden Übergriffen reden wir weltweit von ganz anderen Zahlen.

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  3. Annegret Sproesser

    Das Eskalationsmodell von Valerius Geist wir offensichtlich in Deutschland bis zum bitteren Ende durchexerziert.
    Müssen wir das Rad wirklich neu erfinden?

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  4. Ede

    Unverantwortliche Wolfspolitik. Für jedes Bauorojekt muss vorab eine umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfung gemacht werden, warum gilt das nicht für die Einwilderung des Wolfes in Bezug auf Habitat, Infastruktur, Konfliktpotenzial mit Bevölkerung und Nutztierhaltern?

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    1. Linus Hieber

      Ede. Seit wann werden Wildtiere mit einem Bauprojekt verglichen. Wildtiere haben eine Priorität und gehören der BRD bzw. dem Staat. Deine Umweltverträglichkeit müsste man eher mal geprüft werden !

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  5. Astrid1960

    Dann warten wir doch das Video mal ab.
    Es legt sich der Verdacht auf, dass ein Szenario inszeniert werden soll, dass den Abschuss der Wölfe forcieren soll.

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  6. S.Reddel

    Leider muss immer erst etwas passieren bis wir zu einer realistischen Einschätzung kommen!Ohne eine angemessene Bejagung wie bereits in anderen europäischen Ländern werden sich solche Situationen schon bald häufen

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    1. mrksko

      Was genau ist passiert? Erwiesen überhaupt nichts.
      Wer zwischen Beobachtung, Bewertung und Massnahme _nicht_ unterscheiden kann hat keine Glaubwürdigkeit. Genügend dumme Leute überall, je dümmer desto anfälliger.

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  7. Bettina Dreier

    Sorry, aber dieser Artikel macht mich stinksauer! Wir sind doch nicht im Märchenland bei Rotkäppchen! Einen solch abenteuerlichen Bericht ohne die dazugehörigen Beweise, in diesem Fall ein Video, halte ich für höchst unseriös und unglaubwürdig. Also – wann kann man das Video sehen? Wenn doch keine Aufnahmen vorhanden sind, sollte dieser Bericht umgehend dementiert werden!

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  8. H.wilmsmamm

    Ďer Wolf macht Unheil in Wald und Flur
    Warum dieser übertriebene Wolfsschutz. Besser jetzt reduzieren als später die Gefahr wieder bedauerlich finden und den Einzelfall predigen.

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  9. Anna

    Gäbe es ein Video wäre es schon längst im Netz gelandet …

    Ich hasse dieses ständige lügen und zwar auf beiden Seiten, bei den Gegnern des Wolfs und bei den Beführwortern …

    Wo sind die Beweise oder soll man so etwas haltlosem glauben schenken … naja einige tun es wie man sieht

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    1. admin Beitragsautor

      Wenn man anderen Leuten Lügen unterstellt, ohne es auch nur im geringsten beweisen zu können – lügt man dann nicht selbst?

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  10. Grimbart

    Ok, dieser Vorfall hat schon eine andere Dimension, wenn er so statt gefunden hat. Ich finde das Freilandexperiment der Rückkehr der Wölfe in eine dicht besiedelte Kulturlandschaft auch mehr als fragwürdig, nur sollte solche Meldungen vielleicht doch besser untermauert werden. Leider gab es schon einige reißerische Nachrichten, die später so nicht stehen bleiben konnten. Das ist immer ein gefundenes Fressen für diejenigen, die mahnende Stimmen zum Schweigen bringen wollen.
    Für diejenigen, die immer noch meinen die HSH sind ein Allheilmittel können auf dieser Seite einige Fälle nachlesen, bei denen die Hunde auch nicht geholfen haben. Also bitte auch nicht immer nur die selben falschen Formeln verwenden.

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  11. Fredy Hunziker

    Hört endlich auf mit diesen Wolfsgeschichten.Ein Wolf würde nie einen Menschen angreifen oder ein Auto.Ausser,man macht ihm Angst.hat der Reporter dieses Artikels schon jemals einen Wolf gesehen,der jemanden oder ein Auto angreift.Vom Hörensagen lernt man Lügen……

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  12. Dirki

    Es macht einem schon Angst wenn man die Kommentare einiger “Wolfsfreunde” verfolgt und ließt und fragt sich wirklich woher sie Ihre Naevität nehmen.
    Ich bin ein Mensch der sich für die Natur und Umwelt interessiert und bin daher sehr oft draußen in der Natur.
    Es sind nun schon lange keine Märchen mehr und wurde mehrfach nachgewiesen, dass viele Wölfe nicht aus den heimischen Wäldern stammen, sondern das hier massiv nachgeholfen wurde.
    Ich bin der Meinung, dass dann auch diese “Ökoverbände” für die verursachten Schäden aufkommen sollen und nicht den Geschädigten drauf sitzen lässt, oder dass auch noch der Steuerzahler dafür aufkommen muss.

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  13. Müller Heinz

    In Niedersachsen soll ein Auto einen Wolf angegriffen haben. Angeblich ereignete sich der Vorfall auf von der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide bewirtschafteten Flächen. Ein Wolfskollege habe gesehen, wie das Auto auf den Wolf zufuhr und ihn überfahren wollte. Der Wolf konnte noch zur Seite springen und Rotkäppchen, dass zu fällig zugegen war, blitzschnell die Kamera entreissen und den Angriff filmen. Etliche Wölfe sollen das Video gesehen haben und werden es Dr. Barbara Guckes und Jawina möglicherweise zur Verfügung stellen. Bis dahin, so die Meinung der Wölfe, gelte für das Auto die Unschuldsvermutung. Ungeachtet dessen sind die Wölfe der Meiung, dass es sich eindeutig eher um eine Attacke als um eine neugierige Annäherung oder ein “Spiel” gehandelt habe. Überhaupt verlöre das Auot mehr und mehr seine Scheu. Es nähere sich auch tagsüber den Wölfen und sorge dafür, dass immer mehr Tiere und sogar Menschen durch Unfälle ums Leben kämen. Dies wäre ein sehr großes Problem, dass durch Abschießen von Autos nicht zu lösen sei.

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  14. Alexandra

    Alle die, die hier den HSH vorschlagen, bitte ich, sich einmal mit der Rasse zu beschäftigen! Bei weitem nicht jeder Mensch ist HSH geeignet und schon gar nicht jeder HSH für Menschen!!! Die HSH leben ja nicht alleine da draußen und passen auf, sie benötigen, Nahrung, Wasser und Training!!

    Zurück zum Thema, es ist doch einfach so, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, wo das Gebiet, welches der Mensch für sich beanspruchte deutlich kleiner war als das wir wir heute brauchen, einfach nur von der Masse der Menschen kommend. Wird der Wolf in der Großstadt heimisch, gibt es ein wirkliches Problem.

    Wir sehen hier in der Gegend ständig Risse und das auch bei geschützten Weiden. Wenn selbst Jungkühe, Färsen, angegriffen werden, ist der Wolf zu stark und macht irgendwann auch vor dem Mensch nicht mehr halt. Haben Sie, die absolut Pro Wolf sind, schon Risse gesehen? Ich meine in natura? Wenn die Tiere nur halbtot sind? Schmerzen haben? Beine fehlen oder Bauch aufgerissen ist? Wenn sie schreien und umrichteten wollen aber nicht mehr können? Vielleicht sollten Sie das mal, das ändert nämlich die Sicht auf Dinge ziemlich stark! Denn nicht nur das Sehen, Hören und nicht helfen können auch der Geruch hinterlässt einen bleibenden Eindruck, so ein frisch aufgerissener Bauch riecht nicht gerade nach Rosenblättern!!

    Die Gegebenheiten haben sich geändert und darauf muss man reagieren. Darum ein Ja zum gezielten Abschuss. Es geht ja nicht darum, dass der Wolf ausgerottet wird sondern, dass die Anzahl der Wölfe angepasst werden, genauso wie bei Reh, Hirsch, Wildschwein, Marderhund, Waschbären und Co.

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  15. Robin

    Zunächst, muss es ein sehr dummer Wolf sein, wenn er ein Auto angreift.

    Und natürlich kann man Wölfe vergrämen, wenn sie abgeschossen werden.
    Wölfe leben in einer vollkommen anderen Welt, in einem Kosmos aus Gerüchen.
    Wölfe sind hochintelligente Tiere.
    Wenn es auf einmal nach totem Wolf, Blut und Menschen riecht, ist das die beste Vergrämung.

    Gummigeschosse sind Tierquälerei, sie könnten Läufe und Rippen brechen und Augen ausschießen.

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  16. F Wetzel

    Bei Michelsdorf wurden im Oktober 8 Schaffe gerissen . Es gab einen gefordert en Schutzzaun . 1.80 m hoch , 40 cm in der Erde , 2 Stromleitungen . Geschützte Rasse alles von der EU gefördert .

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  17. Ralf

    42 Kommentare. Ist das neuer Rekord? Der Wolf scheint die Gemüter zu erhitzen. Das Tier “Wolf” polarisiert die Gesellschaft. Die einen wollen ihn “auf Teufel komm’ raus” schützen, die anderen wollen ihn als Bettvorleger.

    Mir persönlich ist im Prinzip zuwider, möglicherweise die Reste eines Wolf-Hund-Hybriden aus der Gerberei zurückzubekommen. Aber es geht nicht um persönliche Empfindungen. Es geht vielmehr um Sinn und Unsinn, um Schutz von notwendiger Beweidung und von Menschen. Was macht Sinn und was macht eher weniger Sinn.

    Um es auf den Punkt zu bringen:
    Was genau spricht dagegen, das Tier “Wolf” ins Jagdrecht zunächst ohne Jagdzeit aufzunehmen, um auf von Wölfen verursachte Probleme unbürokratischer reagieren zu können? Vielleicht auch, um Wölfe nach Wildunfällen erlösen zu “dürfen”, wie bei jedem anderen Wildtier auch? Ich wüsste nicht, was dagegen spräche. Die Risse sind nicht wildschadenersatzpflichtig.
    In zweiter Instanz, wenn die Probleme flächendeckend zunehmen, könnte man nach Absenkung des Schutzstatus eine Jagdzeit und die Festlegung der Abschusszahlen (Management statt ausschließlicher Schadenverwaltung) festlegen. Und zwar unbürokratischer als vorher. Was hält uns ab? Tierrechtsextremisten? Bund und Länder- reagieren Sie!

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  18. Schulz

    Herdenschutzhunde habe ich mal auf einer Alm in den Karparthen in Rumänien live erleben dürfen: Als ich mit kleinem Sohn und Großeltern auf eine alte Hütte zuging, griffen uns von drei Seiten drei außerordentlich beeindruckende Hirtenhunde an. Sie kamen aus einiger Entfernung aus ihren Ruheplätzen auf uns zugeschossen. Nur der beherzte Einsatz von meiner lauten Kommandostimme und ein Ausfall von mir mit glücklicherweise gefundenem Knüppel auf den uns zuerst erreichenden Hund hat sie etwas beeindruckt und den Angriff verzögert. Dann erschien der Hirte aus der Hütte und hat die Hunde abgerufen. Ich wünsche niemandem, dass er in Deutschland auf einer Wanderung seine Kinder vor gefährlichen Schutzhunden verteidigen muss. Das ist keine Lösung für ein eng besiedeltes Land wie Deutschland und führt auch in Ländern wie Rumänien immer wieder zu schlimmen Unfällen.

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  19. admin

    Abschließend zum Thema Video:
    Ich habe eben nochmal mit der Mitarbeiterin der Naturschutz-Stiftung gesprochen. Sie hat auf meine Nachfrage nochmals bestätigt
    – dass es das Video gibt
    – dass sie es gesehen hat
    – dass es ohne Zweifel von einem Mitarbeiter der Stiftung aufgenommen wurde
    – und zwar aus dem Auto des Mitarbeiters heraus und auf den Flächen der Stiftung.
    Aber: Sie wollen das Video nicht freigeben, weil sie nicht wollen, “dass die Sache so hochkocht.” Statt über das “doch recht unrealistische Szenario von Wolfsangriffen auf Menschen”, solle lieber über die zunehmend schwierige Situation der Weidetierhalter gesprochen werden, so die Stiftungsmitarbeiterin.
    Ich habe der Mitarbeiterin gesagt, dass ich es etwas unglücklich finde, so ein Video zu erwähnen und es dann nicht herausrücken zu wollen, zumal sie es den interessierten Kreisen damit sehr leicht macht, die Existenz des Videos – und damit den Vorfall – abzustreiten und sie zu bezichtigen, die Unwahrheit gesprochen zu haben. Aber das ist deren Entscheidung. SE

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    1. Kilalli

      “Wes´Brot ich ess, des´Lied ich sing.”
      Entweder gab es keinen Angriff/Scheinangriff auf einen Menschen und dann hätte das Video gar nicht erwähnt werden sollen, oder das ” Szenario von Wolfsangriffen auf Menschen” ist eben nicht “recht unrealistisch” und das Video ist ein Dokument der Realität. Dabei ist ein Scheinangriff nichts anderes als ein Austesten der Wehrhaftigkeit eines Konkurrenten oder einer potentiellen Beute. Das Anspringen eines Menschen -ob zwischen ihm und dem Wolf nur etwas Kleidung oder auch noch ein Stück Autoblech vorhanden ist, spielt keine Rolle- ist mindestens ein Scheinangriff.
      Wenn es in Deutschland tatsächlich die erste filmische Dokumentation vom Angriff eines Wolfes auf einen Menschen wäre, dann ist es verständlich, dass die Mitarbeitein einer Naturschutz-/Landschaftspflegeorganisation i.w.S. nicht ausgerechnet damit in der Öffentlichkeit bekannt werden will. Vor den folgenden Shitstorms aus den eigenen Reihen hätte ich auch Bammel.

      Sie wird sich möglicherweise aber später einmal fragen, ob eine Veröffentlichung des Videos, das zu politischen Entscheidungen gezwungen hätte, nicht Schlimmeres hätte verhindern können. Vielleicht wäre sie ja tief drinnen ganz froh, wenn sie von einer,zuständigen Behörde, nicht nur von einem Jouralisten, zur Herausgabe aufgefordert würde. Wenn der Inhalt so brisant ist, ist das zu fordern.

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    2. May

      Bitte diesen Text an Umweltminister Lies weiterleiten mit Bitte um sofortige Stellungnahme.
      Notfalls die Bild-Zeitung mit einbeziehen.

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    3. Ralf

      Ich kann die Entscheidung, das Video zurückzuhalten, nicht nachvollziehen.
      Ich sehe eine moralische Verpflichtung der Mitarbeiterin der Naturschutz-Stiftung gegenüber den Menschen dieses Landes, das Video zur Bewertung des videografierten Wolfverhaltens freizugeben.
      Sie wird ziemlich sicher zur Verantwortung für ihr Unterlassen gezogen werden, wenn dort ein Mensch in Zukunft zu Schaden kommt und die Politik keine Neuausrichtung der Wolfpolitik vornehmen konnte. Ich möchte dann, auch psychisch gesehen, nicht in der Haut der Frau stecken. Landesumweltminister oder Bundesumweltministerin möchte ich in dem Fall allerdings auch nicht sein.

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      1. admin Beitragsautor

        Ich insofern auch nicht, als ich finde, wenn man das Video zurückhalten möchte, dann sollte man es Medien gegenüber auch nicht erwähnen. Aber ich kann die Dame nicht zwingen, das Video herauszurücken, und den Mitarbeiter, der es gedreht hat, auch nicht.

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    4. Linus Hieber

      Nun hetzt doch die Leute von derNaturschutz-Stiftung nicht so, es braucht halt seine Zeit bis sie so ein Video zusammen gebastelt haben !

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  20. MH

    Es wird irgendwann in Deutschland zu einem Übergriff mit verletzten oder toten Menschen kommen. Die eigentlichen Verursacher werden dann jede Verantwortung von sich weisen…

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  21. May

    Wenn das stimmt und ein Video existiert…
    Warum geht das nicht an die Presse?
    Sollen die Menschen dort nicht gewarnt werden?

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  22. Dirki

    Nach der Öffung der Innerdeutschen Grenze habe ich die ersten Jahre direkt zwischen den ehemaligen ersten und zweiten Todeszaun der nun neuen Bundesländen jagen dürfen. Auch hier gab es mehrere “Angriffe” von Wildschweinen gegen Waldarbeiter aber auch Jägern, ohne das Wildschweine direkt in Gefahr gebracht worden sind. Auch ein Fall, wo ein Überläufer mehrfach in die Tür seines Wartburgs eines Waldarbeiters gelaufen war, ist mit sehr gut in Erinnerung geblieben…der Waldarbeiter hatte sich im Anschluss geweigert den Wald erneut zu betreten.
    Im Forstamt sprach man damals bereits davon, dass die Wildschweine, aufgrund ihrer besonderen Lage (zwischen den Zäunen) den Menschen nie als mögliche Gefahrenpuelle kennengelernt hatten, so werden sie ihn auch nicht als Gefahr wahrnehmen, sondern mehr als Eindringling oder Konkurrenten behandeln.

    Das gleiche “dürfen” wir nun mit dem Wolf erleben…
    Ich hoffe nur, dass auch die Verantwortlichen dieser “ökologischen Maßnahme” der nicht Herrenlosen Tiere, zur Geldrechtlichen Veranwortung, an Sach.- und Personenschäden gezogen werden.

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  23. Bernd Keller

    Sperrt doch bitte mal die ganz verqueren Schreiber…
    Bei Zeit und Welt werden selbst sachlich korrekte, höfliche Kommentare geblockt.

    DER Wolf ist nicht existent, genau so wie es nicht DEN Hund gibt – wobei der Hybriden-Anteil in D massiv ist.
    Selbst Hähne, Wiesel, Ziegen, Ratten, Truthähne, Zuchtschweine,… greifen bewusst Menschen an.
    Die beworbenen HSH werden noch deutlich massiver agieren wenn ein Eindringling “Ihre” Weide betritt.

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