Niedersachsen: Wölfe reißen Fohlen

In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar haben Wölfe auf einer Weide eines Islandpferdehofs bei Neustadt am Rübenberge ein Islandpferdefohlen gerissen. Das im Juni geborene, mehrere hundert Kilo schwere Fohlen wurde nahezu vollständig aufgefressen, es blieben nur das Haupt und die Skelettknochen übrig. Der Wolfsbeauftragte hat den Kadaver begutachtet und geht aufgrund der weitgehenden Verwertung des gerissenen Pferdes davon aus, dass es um einen Wolfsriss handelt. Es dürften vier bis fünf Wölfe an dem Riss beteiligt gewesen sein. Neustadt a.R. liegt im Bereich des Rodewalder Rudels, das sich auf Pferde spezialisiert zu haben scheint (JAWINA berichtete). Ein Rüde aus dem Rudel ist vom niedersächsischen Umweltministerium wegen zahlreicher Nutztierrisse bereits zum Abschuss freigegeben worden (JAWINA berichtete). Der Wolfsbeauftragte und ein Amtstierarzt haben DNA-Proben am Kadaver genommen. Die Weide war mit Koppeldraht und Stromzaun gesichert. SE

Fotos: privat

Beitragsbild: Gerissenes Islandpferd. Fotos: privat (JAWINA dankt für die Genehmigung zur Veröffentlichung der Fotos)

42 Gedanken zu „Niedersachsen: Wölfe reißen Fohlen

  1. Ronbi

    An Herrn Minister Lies haben einige Wolfsberater einen offenen Brief geschrieben, ob denn alle Mittel vor einer Abschußerlaubnis ausgeschöpft worden seien. Stellt sich die Frage, ob diese Wolfsberater dem “Freundeskreis Wölfe” oder so angehören.
    Auch die Kompetenzenverlagerung, die Herr Minister Lies, in Sachen Wolf, vorgenommen hat, wird nicht von allen geteilt.
    Der NABU beklagt sich über eine “skandalöse” Informationspolitik des Ministeriums.
    Angesichts der auflaufenden Vorfälle, sei die Frage gestattet, ob eine Einzelabschußgenehmigung für einen bestimmten Wolf GW717m ausreicht.

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  2. Dr Ulrike Thiel

    Wissenschaftler die sich wirklich mit Wölfen auskennen empfehlen in solchen Fällen die Entnahme des gesamten Rudels, da alle anderen Mitglieder das auch bereits gelernt habven und Jungwölfe, die das Rudel verlassen diese Jagdpräferenzen dann auch noch geografisch weiterverbreiten. Solche Entnahmen (mit gut gezieltem Schuss und ohne dass diese TIere wie ihre Beutetiere erst gehetzt und dann lebendig angefressen werden) haben keinerlei negativen Einfluss auf den Erhaltungsstatus des Wolfes an sich.

    Unauffällige WölfeRudel werden in Ruhe gelassen. In der Natur nennt man das , glaube ich, Selektion.

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    1. Torsten Schröder

      Genau so ist es, nur wird diese Empfehlung leider nicht umgesetzt, da es einfacher ist, der weitgehend uninformierten Bevölkerung weiterhin das Märchen vom friedfertigen Wolf zu erzählen und das der hier geschilderte Fall vermutlich wieder auf unzureichende Sicherung der Weidetiere zurück zu führen ist.

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      1. admin Beitragsautor

        Es ist beinahe noch schlimmer: Man hat sich einreden lassen (ich formuliere das absichtlich so schwammig), dass Pferde nicht zum Beutespektrum von Wölfen gehören, obwohl das wissenschaftlich längst widerlegt und schlicht nicht haltbar ist, vgl.:
        https://www.jawina.de/prof-dr-christoph-stubbe-der-wolf-in-russland-historische-entwicklung-und-probleme/
        Demgemäß heißt es in den Erläuterungen zur Beantragung von Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz vor Wolfsübergriffen, herausgegeben vom NLWKN:
        (siehe: https://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/108254/Erlaeuterungen_zum_Antrag_Praeventionsmassnahmen_-_Schafe_Ziegen_Gatterwild_Stand_November_2018_.pdf)
        “Bei Rindern und Pferden ist die Gewährung von Billigkeitsleistungen im Falle eines amtlich festgestellten Wolfsrisses nicht vom Vorhandensein einer wolfsabweisenden Zäunung abhängig. Bei diesen Tieren muss kein wolfsabweisender Grundschutz errichtet werden, da die Gefahr eines Wolfsangriffes im Vergleich zur Gefährdung von Schafen, Ziegen und Gatterwild als deutlich geringer angenommen wird.”

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  3. U. Blöchinger

    Auffällige Wölfe gehören geschossen, denn die Welpen erlernen von ihren Eltern das Verhalten und es werden dann logischer Weise immer mehr Nutztiere gerissen. Es geht dabei nicht um eine Ausrodung! Sicher gehört der Wolf in die Natur, aber man muss auch den Tierhalter verstehen! Ich glaube,dass manche so genannte Naturschützer nur die eine Seite der Medaille sehen! Wäre es ihr Haustier würden sie vielleicht anders argumentieren.
    Ich bin auch Tierhalter. Pferde, Hund und lebe auf dem Land. Meine Tiere gehören bei mir zur Familie und die Pferde sind all Hier auf die Welt gekommen. Im Moment sind keine Wölfe hier, aber wie lang…..und die Sorgen werden grösser…
    U.Blöchinger
    Gestüt Brunnenhof

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    1. peter

      Ich lebe in der Schweiz und habe 8Schafe 2Pferde10 Geissen und 2 Esel um mich herum leben 3 Wolfsrudel . Noch nie kam je ein Wolf vorbei und zeigte Intresse an meinen lieben Tieren.
      Wisso nicht! ganz einfach ! bin Hald nicht zu faul mein Grundstück mit 220 Volt Zäune in 50cm Abstand und das 3 mal hinter einander abzusichern.
      Kostenpunkt etwas teurer als der normale Zaun.
      Werde aber auch nie jammern.den ich wesis ja das es Raubtier gibt und mir meine Tiere das wert sind und keines verlieren möchte.
      Jammern wie bösse der Wolf ist ,geht einfach aber den liebsten Schutz bieten geht nicht,warum nicht ??
      Jammern wie die grossen und nichts tun. Eigentlich sollte man euch allen die Tiere wegnehmen zum Schutz der Fohlen der Rinder und den Schafen etc.
      Wehe ihr geht jemals in den Aldi ,Lidel oder sonst wo einkaufen weills günstig ist und ihr zu viel kauft weuls vorhanden ist, hoffe ich das euch auch jemand auf die Abschussliste setzt weil ihr ja so grausam zulässt wie die Kühe Schweine Hüner Ziegen Lämer Schafe etc. geschlachtet werden und das im Überfluss 1/3
      mehr als ihr normal verspeisen könnt. Der Wolf ist es später lasst es liegen und er hollt sich kein neues Herden Tier. Ihr seid einfach nur armselig .

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      1. Christine Reisinger

        Es gibt keine Sicherheit für Weidetiere bei Raubtieren die deutlich größer als ein Deutscher Schäferhund sind und locker 1,80m hoch springen, klettern können und sich unter Zäunen durchgraben können. Wo die reinwollen kommen sie auch rein!

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        1. Katjs

          Hallo Christine, ich hoffe bei euch ist der wolf noch ni ht würde mich freuen mal wieder was von euch und Charly zu hören glg Katja

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      2. Thomas Kammer

        Endlich meldet sich mal wieder ein alter Bekannter zu Wort!
        Hallo, Peter T R O L L !
        Es hätte mich auch gewundert, hier nix von Dir zu hören! Kommentieren brauch man einen Troll nicht – die Sinnentleertheit ist selbsterklärend!

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      3. Beat

        Sali Peter,
        Wo wohnst du? Bin auch Schweizer, und unsere 4 bis 6 Wolfsrudel leben weit auseinander…? ich halte 200 Schafe und 7 Ziegen, bei uns muss man jetzt noch Pech haben wenn ein Wolf Tiere reist..unsere population von Wölfen ist erst am Anfang… du scheinst wirklich nicht viel Ahnung zu haben, kennst du die wichtigkeit von Weidewechsen…-Patasitendruck etc.? Dein 3 Fach Zaun baust du hoffenlich immer brav ab wenn deine Tiere garade nicht auf der Weide sind…damit die natur und Umwelt auch leben kann…oder sterben einfach alle igel und Rehe an deinem Fort?
        Ich hatte auch noch nie Wolfrisse, jedoch seit 4 Jahren Wolfspräsenz im Dorf..immerwieder Risse in der Umgebung nur dank viel mehrarbeit und HSH hatte ich bis jetzt Ruhe!

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        1. Martin

          Weit auseinander ist was anderes !
          Es gibt 3 nachgewiesene Rudel alleine Flumserberge Calanda Gebirge .
          Ist sehrweit ausseinander wen man in der nähe Badragaz Wohnt.
          Herzlichen Gruss Martin

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      4. Holger Pramschüfer

        Wir haben über 100 Milchkühe mit Nachzucht die ca 70 ha beweiden, Rest wird gemäht. Kommst Du mir helfen, die auf Deine Art einzuzäunen und baust Du die Zäune im Herbst auch ab und im Frühjahr auf. Bei uns werden nämlich die Gräben regelmäßig vom Bagger geräumt, weil wir nahe an der Nordsee liegen.

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    2. Anko

      Das Problem ist: Auch diese Wölfe verhalten sich ganz einfach wie kerngesunde, intakte Wölfe, sie sind alles andere als verhaltensauffällig.

      Im Gegenteil wären sie verhaltensauffällig und degeneriert, wenn sie sich unter diesen, in unserem Land ihnen seit 20 Jahren gebotenen Bedingungen TO-TA-LEN Schutzes NICHT an Koppeln, Pferde, Weidetiere, Ställe, menschliche Siedlungen, Hunde … heranmachen würden.

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    1. Inge

      Stimmt,
      Aber das passiert sicher bald. In Großstädten wurden einzelne Tiere schon gesehen.

      Tipp der Politik, Wohnung nicht verlassen.

      Super Idee!

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  4. Peter

    Sie sind Tierschützer und „sorgen sich“ um den Bestand des Wolfes. Ich bin kein Tierschützer und sehe unzählige vom Wolfsrudel qualvoll getötete Tiere in der Zeitung, die einen langsamen und qualvollen Tod hatten. Gut. Oder auch nicht gut! Die ganze Diskussion, die hier aufkommt, sollte also gar nicht stattfinden, und die „Tier-Schützer“ sollten diejenigen sein, die im Sinne der qualvoll leidend sterbenden Tiere eine Tötung des Wolfsrudels, beziehungsweise Leitwolfs fordern! So ist es aber nicht. Bereits
    bei den Schlagzeilen in der Zeitung, dass nun in Deutschland, vor allem hier in Norddeutschland, die Tiere sich wieder zu Rudeln zusammenfinden und natürlich leben
    können, bei dem grüne Ethologen (Tier-Verhaltens-Forscher) zu Worte kamen und alles genaustens dargestellt wurde, wusste ich sofort: Das gibt noch richtig Ärger!

    Der gesunde Menschenverstand ist Ihnen abhanden gekommen! Bei mir funktioniert er noch. Es scheint so, als müsse eine gewisse Zeit vergehen, die Alten sterben und
    schon gelten die Erkenntnisse einer Generation nicht mehr, und wir wagen einen Neuanfang, nur um erneut festzustellen, dass dieses in Rudeln lebende Raubtier gefährlich ist, weshalb eine frei lebende Rudelbildung durch menschliches Einschreiten unterbunden worden ist. Bis jetzt hat er noch kein Kleinkind gerissen, das im Vorgarten eines Einfamilienhauses in Nienburg, wahrscheinlicher Steimbke oder Rodewald, im Sandkasten spielend diesen „süßen Hund“ entdeckte, bis jetzt noch nicht, und der Ethologe widerspricht als Wissenschaftler sofort: „Die fallen keine Menschen an“, ok, ok. Aber was ist, wenn das Rudel mit einer Vielzahl an Tieren mit der Zeit aufgrund der Größe den Respekt vor Menschen verliert? Immerhin sind Menschen aus der Sicht der Tiere auch „nur“ ein Lebewesen. Dem Wolf wird man das wohl nicht klar machen können. Haben Sie das auch schon hinreichend erforscht?

    Im Winter spaziere ich manchmal im Wald, alleine auf verlassenen Wegen im Moor. Vor Wildschweinen habe ich erstmal keine Angst, das sind keine R aubtiere und wenn man nicht gerade die Aufzucht der Jungen stört, wird da wenig passieren. Aber was ist mit einem Rudel Wölfe, die gemeinschaftlich in der Gruppe jagen und gerade einen riesigen Hunger haben? Ein Sprung an meine Gurgel und ich bin tot. Können Sie als Ethologe zu 100 Prozent garantieren, dass das nicht eines Tages der Fall sein wird, wenn der jetzt abgeknallte Wolf einem Nachfolger im Rudel den Platz frei gemacht hat, der seine Rolle einnimmt? Wer übernimmt dann die Verantwortung? Der Ethologe? Die, die vorher lauthals geschrien haben: Schützt den Wolf? Der Bürgermeister? Aus dem oben stehenden Argument bezüglich der Forderung des Abknallens des Leittieres durch Tierschützer noch ein Zusatz: War früher der Jäger, der dies tat, nicht ein hoch angesehener Mensch, da er das „Problem“ mit einem Raubtier gelöst hat? Warum will jetzt kein Jäger aus dem Landkreis, der Zuständige am Besten, diesen Wolf abknallen; aus Angst vor Tierschützern? Soweit ist es gekommen? Ihnen ist wirklich jeglicher
    Erfahrungswert vorhergehender Generationen, ihrer Großeltern, der gesunde Menschenverstand, sowie der Respekt vor Autoritäten und Institutionen in Form von erfahrenen Menschen auf einem Gebiet abhanden gekommen, und Sie finden sich in gemeinschaftlichen Aktionen zum Tierschutz als gemeinschaftlichem Kollektivdenken
    unter einigen Leitmenschen wieder, die gemeinschaftlich diese Aktionen planen und durchführen, die ihren fehlenden Geltungsdrang kompensieren; dort können Sie ihn kollektiv ausüben und sich gemeinschaftlich gegen den Abschuss des Raubtiers Wolf im Rudel, der nachweislich über zehn Tieren einen qualvollen Tod beschert hat stellen;
    Wir (inklusive mir) werden sehen was die Zeit bringt. Reißt das Raubtierrudel einen Menschen oder ein Kleinkind, fordere ich die Haftung und Enthebung aller, die die „freie Verbreitung des Wolfes“ gefordert haben und die „garantiert“ haben, dass er keine Menschen anfällt! Schreiben Sie es auf den Grabstein.

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  5. Ronbi

    Was, wenn bereits Menschen in Deutschland Opfer von Wölfen wurden.
    Immerhin verschwinden pro Jahr 100 000 Menschen und einige tauchen nie mehr auf.
    Oft bleibt von einem Wolfsriss nichts mehr übrig.
    Und zum Verhalten von Wölfen gegenüber Rindern und Pferden, hätte man einfach in USA, Kanada oder Russland nachfragen können.
    Nachdem eine Genehmigung zum Einzelabschuß eines Wolfes, bereits so eine Massenhysterie entstehen lässt, was ist wohl los bei dem Vorhaben ein komplettes Rudel zu entnehmen.
    Von einem pragmatischen Umgang mit Wölfen, sind wir noch Lichtjahre entfernt.

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  6. Hartig

    In Europa zeigt der Wolf das er ein ausserordentlich anpassungsfähiger und opportunistischer Jäger ist, der es ohne weiteres schafft auch in von Menschen dicht besiedelten Gebieten zu existieren, wenn der Mensch ihm eine Chance dazu gibt.
    Es ist nicht die Frage nach inaktiver Natur oder Ökologie, wo der Wolf in Europa noch existieren kann. Sondern die Frage nach einer inaktiven Beziehungen des Menschen zu seiner Umwelt. Wo der Mensch ihm als ein Teil seines Historischen Erbes duldet kann er überleben, wo der Mensch ihm hasserfüllt begegnet, hat der Wolf bei der Überlegenheit des Menschen keine Chance.

    In diesem Sinne

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    1. Ralf

      @Hartig:
      Und wir Menschen sind auf dem Weg zu einer hasserfüllten Beziehung zu den Wölfen, die zur blinden Wut bei den Wolfgeschädigten führen wird. Diejenigen, die absoluten Schutz der Wölfe fordern, die beschwören im Grunde genommen den Hass gegen die Wölfe. Denn die Probleme werden bei 30%-Bestandzunahme jährlich ohne mindestens 30%-Reduzierungsabschüsse (die gleichzeitig Vergrämungsabschüsse sind) nicht geringer werden.
      Langsam wird es Zeit, den Wolf bundesweit ins Jagdrecht mit Jagdzeit aufzunehmen.
      Wird es weiter ausgesessen, dann muss man den Köpfen der EU und des Bundes (mit Bundesumwelt-NABU-Spitze) leider gesunden Menschenverstand absprechen.
      Es liegt auch an der Bundeskanzlerin, dieses Problem zu erkennen und der NABU-Ideologie im Sinne der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes bundeseinheitlich einen Riegel vorzuschieben.

      Ich bitte die Frau Bundeskanzlerin hiermit, zielgerichtet auf die EU in Bezug auf die Herabstufung des Wolfes aus Anhang 4 der FFH-Richtlinie in Anhang 5 zu wirken, das Wildtier Wolf im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in verantwortungsvolle Hände von Jägerinnen und Jäger zu geben und in das Bundesjagdgesetz, mit einer Jagdzeit versehen, zu überführen.

      Seit Bestehen des Bundesjagdgesetzes ist, soweit ich weiß, kein Wildtier in Deutschland von Jägern ausgerottet worden. Die mitteleuropäische Flachlandpopulation gilt zudem als gesichert.

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    2. Grimbart

      Historisches Erbe? In der Geschichte wurde der Wolf scharf bejagt bis hin zu seiner fast vollständigen Ausrottung. Dieses Erbe würden viele gerne antreten.

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  7. peter

    Sie sind ein Lustiger Geselle sie. Was früher sicherlich war das der Wolf Menschen angegriffen hatte, weil Kinder ab 5 jahren auf die Weiden mussten um das Feh zu Hütten. Aus nicht wissen Naivität oder sonstigen Störungen. Würden sie ein Kind alleine lassen heute ohne erwachsenes ?
    Sie stören sich das der böse böse Wolf Tiere Quallvol Reisst? Tiere die nicht genügend Geschütz werden.
    Da die Menschen Prozentual 100000 mal mehr Tiere Prutal Abschlachten quälen und plagen einpferchrn und das bewusst ohne Reue hemmungslos und ohne verstand.Schäffer tausende Tiere quallvol auf den weiden sterbenlassen über Klippen stürzen lassen,etc im Stall nicht ausmisten zuwenig Essen und Trinken geben und und, schön das der Wolf diese Tier befreit von den qualen die der MENSCH IHNEN antut. leider müssen noch 1000000 Tiere leiden ohne das der Wolf ihnen helfen kann , (erlösen).

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    1. Tretter

      Sorry Peter aber deine Rechtschreibung, dein Satzbau u deine Ausdrucksweise sind eine Katastrophe. Mir wäre es peinlich so etwas öffentlich zu machen.

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      1. peter

        Ja kann sein das dir das Peinlich wäre!!
        mir nicht .es geht um die Wölfe und nicht um Rechtschreibung.
        Ziel erreicht du hast den Text gelesen und Störst dich daran .
        Eventuell solltest du dich auf anderen Seiten tummeln damit deine Satz stellung und Rechtschreibung nicht gestört werden kann.
        Peinlich genug ist es das du dich darüber Ärgerst. Hoffentlich kannst du alles ander auch so gut wie schreiben Satzstellungen und und und
        Tretter du bist doch sowas von perfekt .
        Gruss Peter

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  8. Ronbi

    In USA oder Russland begegnen die Menschen den Wölfen nicht hasserfüllt. Sie wollen nur ihre Tiere oder sich selbst schützen.

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    1. Reiner

      Das liegt daran,dass wir hier völlig überbevölkert sind und Wildtiere einfach nicht mehr genug Platz haben und Halter von Tieren nicht genug für die Sicherheit tun.
      Ein Kangal reicht aus und kein Wolf kommt mehr.

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  9. Rene

    So ist es, Der Wolf in freier Natur, verhält sich auch artgerecht. Nicht aber in einer dicht besiedelten Umgebung wie Deutschland.
    Es ist nur noch eine Frage der Zeit.
    Aber dann war niemand Schuld, doch die Eltern haben ihre Aufsichtspflicht verletzt! Und im Strassenverkehr sterben ja auch statistisch mehr Kinder.

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  10. Hedwig Jung

    Abgesehen davon, dass es für die Betroffenen Nutztierhalter schrecklich ist, vor allem wenn es sich um Pferde oder gar deren Fohlen handelt, die auch oftmals einen sehr hohen emotionalen Stellenwert haben, ähnlich einem Hund, von dem man durchaus auch von einem Familienmitglied spricht, tut man auch dem Wolf keinen Gefallen damit, wenn man ihn zu einem Kulturfolger heranzieht. Durch die dadurch begünstigte und provozierte Hybridisierung kann man ihn auch wieder zum Aussterben bringen. Der Gedanke, ihn flächendeckend zu schützen ist unverantwortlich, egal aus welcher Blickrichtung!!!

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  11. Horst

    Aus der ehemaligen Sowjetunion ist bekannt, dass es Wolfsrudel u. Wolfspopulationen gibt, die sich unterschiedlich spezialisiert haben, manche haben sich fast ganz der Haustierjagd verschrieben. Wer nun fordert, dass man die Haustierjäger davon kommen lassen soll, der fördert die Ausbreitung dieser Spezialisierung und damit letztendlich die Akzeptanz für den Wolf in Deutschland.
    Wer mehr über die Vergangenheit des Wolfes in Deutschland erfahren will, dem sei folgendes Buch empfohlen:
    15. Delfs, Jürgen u.a.: Jagd in der Lüneburger Heide. Beiträge zur Jagdgeschichte.
    375 S., 139 zumeist farbige Abb.; Celle 2006 (ISBN-10 3-925902-59-7, ISBN-13 978-3-925902-59-8): 19,80 €
    Einige Beiträge befassen sich auch mit dem Wolf, Wolfsschäden und der Wolfsbejagung in den letzten Jahrhunderten. Die Forschungen zu dem Buch wurden auch mit Landesmitteln gefördert.-

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  12. Anke

    Ich weiß nicht was ihr wollt. Der Wolf ist ein Raubtier und er findet auf den Weiden genug schnelle Beute. Die Tiere haben keine Chance zu flüchten, so wie das Wild in der freien Wildbahn. Zum anderen gibt es nicht genug Beutetiere für den Wolf. Sein Verhalten empfinde ich völlig normal. Wer seine Nutztiere schützen will, der holt seine Tiere über Nacht in den Stall. Wer das nicht tut, muss eben halt auch mit Verlusten rechnen. Erst wildert man die Wölfe aus und wenn sie zur Last fallen, will man sie abknallen.
    Sicher ist es traurig um das Fohlen, aber wer seine Tiere nur auf einer Weide hält muss mit allem rechnen.
    Ich bezweifle auch das ein Wolf sinnlos mehrere Tiere auf einmal tötet und sie dann liegen lässt.
    Wenn es erwiesen ist das es dennoch einer war, sollte nur der eine entnommen werden.
    Es werden jedes Jahr mehr Wölfe und die übergriffe auf die Nutztiere werden sich erhöhen.
    Vielleicht wäre es besser die Wölfe zu fangen und ihnen ein Hormon Chip setzen, damit es kein Nachwuchs jedes Jahr gibt. Dann ein paar von ihnen mit einem Sender ausstatten. Dann kann man auch erfahren in welchen Gebieten sie wildern.
    So kann jeder seine Tiere schützen oder im Wald spazieren zu gehen ohne Angst zu haben.
    Es gibt auch genug Kadaver in den Schlachtereien die man den Wölfen vorlegen kann und sie gezielt füttert.
    Wölfe sind wunderschöne Tiere und sie sollten uns erhalten bleiben. Ich würde mich freuen mal einen Wolf aus der nähe sehen zu können.

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  13. Hans

    Die Wölfe müssen wieder gejagt werden dürfen und in das Jagdgesetz aufgenommen werden , die Vermehrung ist sonst nicht mehr beherrschbar, siehe die Biber – die vermehren sich wie die Ratten und zerstören bzw holzen Buchenwälder an Bachläufen ab und zerstören den Lebensraum anderer Tiere und Mikroorganismen. Die Land und Forstwirtschaft wird mit diesem Problem alleinegelassen .

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  14. Holzer

    Erst die Wölfe rein lassen und jetzt jammern .
    Nur wer macht gegen Giftspinnen was ? Die sind doch auch schon hier !
    Nein erst den bösen Wolf töten

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  15. Holzer

    erst die Wölfe einsiedeln lassen , jetzt jammern …. was wollt ihr ?
    Es ist ein Tier ( kleines Raubtier ) wo weiter leben möchte –
    die andere Gefahr seht Ihr nicht Giftspinnen usw was auch schon im Lande ist .
    Wer weis vielleicht hilft uns der Wolf uns noch .

    Antworten
  16. Dr. Petra Keller

    Was ist eigentlich zu erwarten, wenn ein Mensch z.B. bei einem wegen eines Wolfes scheuenden Pferdes stürzt? Erinnert sich dann der Wolf daran, dass das keine am Boden liegende Beute ist? Dieselbe Frage stellt sich bei einem Radfahrer, wenn dieser z.B. von seinem Hund an der Leine umgerissen wird.Oder was erwartet einen Menschen, der einfach stolpert, weil er beim Anblick eines Wolfes erschrickt und nicht die Bodenunebenheit bemerkt hat?
    Wie wolfssichere Zäune zum Schutz der Weidetiere aussehen müßten, um Wölfe am Eindringen zu hindern, kann man sich bei Wolfsgehegen ansehen .

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  17. Björn

    Das Problem mit den Wölfen wird in den nächsten 5 bis 7 Jahren noch auf ein ganz anderes Niveau kommen, wenn es bei der “Vollschonung” bleibt. Bei der rasanten Vermehrung werden wir in absehbarer Zeit auch dahin kommen, dass der dem Wolf äußerst zugeneigte Balkonbiologe in der Großstadt seine Erfahrunge mit dem lieben Kuscheltier macht. Wenn erstmal der eigene Pudel gerissen ist, wird Herrchen garantiert seine Meinung ändern, und vielleicht nicht mehr denken, dass er selbst Schuld daran ist, weil er seinen Fiffi nicht ausreichend geschützt hat. So wie die Wolfskuschler der Landbevölkerung das ja nur zu gerne vorhalten….
    Die Jägerschft und die Jagdverbände sollten sich tunlichst zurückhalten mit Forderungen, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Nachher kommt noch jemand auf die Idee, dass “wir” die Haftung für Schäden übernehmen. Einfach abwarten, man wird in nicht zu ferner Zukunft die Jäger eh um “Hilfe” bitten. Nur, dass da kaum jemand von der grünen Zuft scharf drauf sein wird. Die Sache wird noch ganz ganz spannend in den nächsten Jahren!

    Gruß
    Björn

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  18. Werner

    Der Wolf ist den Verantwortlichen schon lange aus dem Ruder gelaufen. Kein Politiker traut sich eine Entscheidung zu treffen. In vielen EU-Ländern werden die Wölfe legal bejagt ohne sie dabei auszurotten. Das ist auch in Deutschland schon lange überfällig! Nicht einzelne Wölfe „entnehmen“ sondern eine feste Jagdzeit einführen: 01.09.-28.02. Wenn wir das nicht schnellsten machen, haben wir im Jahr 2025 bis zu 5.000 Wölfe und bis 2030 bis zu 15.000 Wölfe in Deutschland, bei +30%/Jahr. Die Vermehrung würde bei einer Bejahgung zumindest eingebremst und menschliche Witterung würde sich negativ beim Wolf einprägen. In Rußland ist der Wolf schon immer eine Plage und es werden hohe Jagd-Prämien vom Staat gezahlt. Im Flächenvergleich dürften in Deutschland max. 1.000 Wölfe leben, also ab sofort kein Zuwachs mehr!

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  19. MH

    Zu einer Zeit, als man sich als Jäger gegenüber einer jagdfernen Minderheit noch nicht permanent rechtfertigen mußte, schrieb José Ortega y Gasset folgendes, passenderweise am Beispiel des Wolfs: “Bevor jemand bestimmtes sie verfolgt, fühlen sie sich schon als mögliche Beute und gestalten ihr gesamtes Dasein im Sinne dieser Situation. So verwandeln sie jeden normalen Menschen, auf den sie stoßen, automatisch in einen Jäger. Die einzige passende Antwort für ein Wesen, das ganz in der Besessenheit lebt, ein Erlegtwerden zu vermeiden, ist der Versuch, sich seiner zu bemächtigen.” Kurz: der Mensch ist der Jäger, das Tier immer potentielle Beute. Nur, wie wir feststellen können, hat der Wolf es scheinbar nicht mehr in sich, bei der Begegnung mit dem Menschen vordringlich “ein Erlegtwerden zu vermeiden”. Was tun?

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  20. Heiko Bargfrede

    Vieles was ich gelesen habe kann ich unterschreiben und einiges würde ich mal vorsichtig als Schwachsinn bezeichnen.
    Der letzte Wolf hier in Niedersachsen ist in den 1950 Jahren erschossen worden. Der wurde nicht abgeknallt und auch nicht entnommen…..
    Seit dieser Zeit hat keiner diesen Predator schmerzlich vermisst und keiner musste darunter körperlich leiden.
    Nun kommt es einigen sogenannten Natürschützern in den Sinn, dieses wirklich schöne Tier im dichtbesiedelten Deutschland einfach mal auszusetzen.
    Alle Erfahrungen der älteren Generationen über Bord geworfen….
    Früher hat man einfach ein paar Pflöcke in den Boden gerammt und ein Band dran getüdelt und fertig war die Weidetierhaltung.
    Heute muss ein kleines Fort Knox mit Herdenschutztieren her um nicht finanziell gebeutelt zu werden.
    Dieser ganze Aufriss mit Genuntersuchung, Monitoring, Wolsbeauftragte, Zaunbau, Schutzhunde und was weiß ich noch alles, für einen Wolf den keine Sau hier vermisst hat??!!
    Nur ein paar verwirrte Hundeliebhaber, die gerne einem Wolf begegnen würden und sich dann einnässen……
    Ich jetzt frisst der böse Bursche auch noch kleine Pferdchen auf und demnächst wertvolle Reit.- und Dressurpferde, was dann? Vielleicht dann doch mal ein Menschenkind…..
    Dann sagen auf einmal alle, hab ich doch gleich gesagt…..
    Der Wolf gehört hier, in ein dicht besiedeltes Deutschland, eindeutig nicht mehr her, zumindest gehört er auf ein verträgliches Maß reduziert.

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