Niedersachsen: Wölfe löschen Muffelwildpopulation in der Göhrde aus

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Die Muffelwildpopulation in der Göhrde ist innerhalb von nur drei Jahren von Wölfen ausgerottet worden. Die letzten Exemplare der 1903 ausgesetzten Wildschafe wurden im Herbst 2017 gesehen, nur noch ganz vereinzelt werden versprengte Wildschafe gesichtet. Damit gilt das älteste deutsche Muffelwildvorkommen als erloschen. Zum Verhängnis wird den Mufflons ihr Fluchtverhalten: Nach einer kurzen Flucht verhoffen sie, um dann vom Wolf gepackt zu werden. Versuche, das Muffelwild einzufangen, um den reinrassigen und genetisch wertvollen Bestand wenigstens in Tierparks zu erhalten, sind gescheitert. In ihren ursprünglichen Verbreitungsgebieten gilt die Art aufgrund der Vermischung mit Hausschafen als gefährdet. red.

Beitragsbild: Von Wolf gerissener Muffelwidder. Foto: privat

7 Gedanken zu „Niedersachsen: Wölfe löschen Muffelwildpopulation in der Göhrde aus

  1. Zündelnerlaubt

    Da werden sich die Streichholzzüchter doch freuen, dass die Schälmonster weg sind, gehören hier doch eh nicht her.

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  2. Ralf

    Na bravo. Gelebter Artenschutz? Aber es geht ja nur um den Schutz der so edlen und seltenen Wölfe und nicht um die Abschaffung der Jagd 😉

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    1. Zündelnerlaubt

      Die Logik sieht ja so aus, der Wolf frisst Sika, Muffel und was sonst noch so hier nicht her gehört oder zu viel ist und beschützt so die Bretterzuchten.
      Die Jagenden dürfen dann zuhause bleiben weil die Natur sich selbst reguliert und es keinen Grund mehr gibt, das Privatleute Waffen besitzen. Dann wird die Jagd abgeschafft und alle wissen, wer jetzt noch mit einer Waffe draussen ist, ist ein/e Böse, PolizistIn oder ein vervehmter BerufsjägerIn / FörsterIn. Letzgenannte schießen dann jedes Stück Rotwild tot was auch nur traut seine Nase aus seinem Reservat zu stecken.
      Dann können wir uns die heilsverkündete grüne Welt ansehen……..

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      1. jochen

        Danke das sie mich darauf aufmerksam gemacht haben, das meine Binnen-I be gone app ausgeschaltet war. Gleich wieder angemacht, daß ich diesen Murks nicht lesen muß.

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        1. Zündelnerlaubt

          Über Dank freue ich mich immer gern, aber meine überspitze Darstellung von grüner Politik als Murks zu bezeichnen find ich jetzt mal flach.
          Es ist ein Ziel der Grünen die private Jagd abzuschaffen, ebenso den privaten Waffenbesitz. Das Rehwild wird allzu häufig als Forstschädling betrachtet und das Rotwild ist dito vielerorts unerwünscht. Das ist Realität und kein Murks.
          Murks ist es die Augen davor zu verschließen.
          Nur am Rande erwähnt, ich bin nicht der Auffassung, dass es in Deutschland auch nur eine Partei gibt, die den Begriff Nachhaltigkeit und ökologisches wirtschaften begriffen hat und sich dafür einsetzt, so wie es im Grunde notwendig wäre.

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          1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

            Es tut gut zu wissen, dass auch die Jagdgegner diesen Blog lesen, da bekommen sie mal den Spiegel vorgehalten. Diese Grün gefärbten Kommunisten agieren unter einer Populär-Tarnkappe und greifen stets Themen auf, die besonders das Volk aus den Ballungszentren beeinflussen soll. Das Hinterhältige ist, dass sie mit gezinkten Karten auf Stimmenfang sind.

  3. Zündelnerlaubt

    Also mit Kommunismus hat das was die treiben wohl nix zu tun, das ist eher die grüne Fratze des Kapitalismus.
    Aber mal vernab jeglicher interpretierter Ideologien, die Parteien in Deustschland dienen alle dem Machterhalt und dem Wohl und Wehe ihrer Lobbyisten, denen noch eine Ideologie anzudichten ist fast zuviel Anerekennung.
    Ein privater Gedanke, wir werfen den Jagdgegnern und sog. Tierrechtlern immer eine Ideologisierung vor, ich sehe in solchen Posts genau dasselbe und die Debatte wird dadurch nicht erfolgreich fortgesetzt genau dasselbe zu tun.

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