Niedersachsen: Trichinen-Untersuchung im Landkreis Hameln-Pymont künftig gebührenfrei

Gute Nachrichten für die Jägerschaft im Landkreis Hameln-Pyrmont: Ab sofort verzichtet die Behörde auf die Erhebung der Gebühr für die Trichinenuntersuchung für im Landkreis Hameln-Pyrmont erlegtes Schwarzwild. Diese Regelung gilt zunächst bis zum Jahresende 2018. Bislang wurde für die Trichinen-Untersuchung eine Gebühr in Höhe von 6,00 Euro berechnet. Der Gebührenverzicht soll dazu beitragen, Jäger zur verstärkten Bejagung von Wildschweinen zu motivieren, um die Gefahr durch die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Fall eines Seuchenausbruchs zu verringern. In einem ersten Schritt hatte der Landkreis gemeinsam mit dem Jagdbeirat auf Empfehlung des Landes Niedersachsen in den Jagdrevieren im Landkreis Hameln-Pyrmont die Schonzeit für adultes Schwarzwild (Keiler und Bachen mit Ausnahme führender Bachen) im Zeitraum vom 01.02. – 15.06.2018 aufgehoben.

Auf Initiative von Kreisjägermeister Jürgen Ziegler fand zum Thema ASP am vergangenen Montag ein Gespräch mit Landrat Tjark Bartels sowie den zuständigen Dezernatsleitern Heidi Pomowski und Andreas Pachnicke statt, bei dem der zeitlich befristete Gebührenverzicht vereinbart wurde. Wildursprungsmarken und Wildursprungsscheine bleiben weiter kostenpflichtig.

Die Annahme der gebührenfreien Trichinenproben erfolgt im Kreishaus ausschließlich in den Annahmezeiten:

Montag bis Donnerstag 08:00 bis 16:00 Uhr

Freitag 08:00 bis 13:00 Uhr

Weitere ausführliche Informationen sind auf der Internetseite des LAVES unter www.tierseucheninfo.niedersachsen.de („Anzeigepflichtige Tierseuchen“ / Schweineseuchen / Afrikanische Schweinepest) erhältlich. PM

Beitragsbild: Trichinenlarve. Quelle: Wikipedia

Ein Gedanke zu „Niedersachsen: Trichinen-Untersuchung im Landkreis Hameln-Pymont künftig gebührenfrei

  1. Ralf

    Mustergültig! Über den Verzicht der Kostenerstattungen zumindest bei den Veterinärämtern könnten die Kommunen ihren Beitrag leisten. Die Länder könnten diesbezüglich eine Empfehlung an die Kommunen aussprechen. Ist das schon überall geschehen?

    Antworten

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